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2000 Watt-Staubsauger-Monster verschwinden vom MarktWeitere Informationen

 
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Kurz & bündig
Kultur · Wissenschaft


Kultur

Stadtbibliothek
Erweiterte Öffnungszeiten
Ab September ist die Stadtbibliothek mon­tags, dienstags, don­ners­tags und freitags immer von 10.00 bis 19.00 Uhr geöff­net. Mit den erweiter­ten Öff­nungs­zeiten bietet die Biblio­thek nun auch die Gele­gen­heit, zu späte­rer Stunde ihre Ange­bote zu nutzen. Die ersten zehn Besu­cher/in­nen, die am 1. September zwischen 18.00 und 19.00 Uhr ihre entlie­henen Bücher zurück­geben, erhal­ten eine prak­tische „Flexi-Lese­lampe“.
Sonnabends öffnet das Haus von 10.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs ist geschlossen.

Apex
Neue Spielzeit beginnt
Einen besonderen Schwerpunkt bilden in der Kleinkunstbühne Apex im kommenden Monat satirische Programme, darunter Stand-up-Comedy, Polit-Kabarett, eine Stumm­film­komödie, eine Impro-Koch­show, komische Lyrik und Drama.
Los geht’s am 13. Septem­ber mit der Kölner Schau­spielerin und Kabaret­tistin Maria Vollmer und „Sünde, Sekt und Sahneschnittchen“. Ihr Dort­mun­der Kollege Hubert Burg­hardt wird am 20. mit einer Analyse des politi­schen und gesell­schaftlichen status quo nach­setzen: „Nachh­her will's keiner gewe­sen sein!“ Henning Schmidtkes musik­kabaret­tisti­sche Ent­schleu­nigungs­anlei­tung wird am 26. Septem­ber den persön­lichen und den allge­meinen „Hetz­kasper" auf's Korn nehmen. Ganz anders dagegen der inzwi­schen durch seine Auf­tritte in zahl­reichen TV-Satire-For­maten popu­läre Impro-Co­median Sascha Korf am 27. mit „Wer zuletzt lacht, denkt zu lang­sam!" Für die Vorpre­miere seines neuen Pro­gramms hat der junge, in Berlin lebende Come­dian Archie Clapp – Sohn des Göttin­ger Comedy­zaube­rers Andy Clapp – das Apex ausge­wählt. Mit seiner artisti­schen Recher­che „Clappe, das ist Kunst!" voller schräger Varieté­num­mern wird er er am 29. Septem­ber den Schluss­punkt setzen. Veranstaltungen

Göttinger Theatertage
Auftaktveranstaltung
bereits ausverkauft

Die Auftaktveranstaltung der Göttinger Theatertage, „Die Vögel“ mit Matthias Brandt und Jens Thomas, ist bereits aus­ver­kauft. Resttickets gibt es hingegen noch für die Auftritte von Sascha Merlin und Anna Thalbach.
Sascha Merlin kommt am 6. September mit seinem neuen Programm „Leben, um davon zu singen – von der Liebe und vom Schei­tern“ nach Göttin­gen. Er singt unter ande­rem Songs von Jaques Brel, Edith Piaf und Hildegard Knef sowie einige seiner eige­nen Lieder. Beglei­tet wird er dabei von Sven van Koetsveld am Piano.
Die Schau­spiele­rin Anna Thal­bach liest am 7. Septem­ber zwei Geschichten aus dem Buch „Vor den Vätern sterben die Söhne“ ihres Stief­vaters Thomas Brasch vor. Der im Jahr 1945 gebo­rene Dichter Brasch protes­tierte immer wieder gegen die Zensur in der DDR. 1976 verließ der Künstler das Land, da seine Prosa­arbeiten nicht veröf­fent­licht wurden. Fortan lebte und arbei­tete er in West-Berlin, wo er im Alter von 56 Jahren verstarb.
www.kultursommer.goettingen.de.

Spielzeit 2014/2015
„Es ist möglich“
Junges Theater vor Neuanfang
Das Ensemble-Theater hoch­halten will der neue Inten­dant des Jun­gen Thea­ters, Nico Dietrich, besser wohl: der junge Inten­dant (35 Jahre) des neuen Theaters am Wochen­markt. So erklärte er es jeden­falls anläss­lich der Vorstel­lung des Pro­gramms für die Spiel­zeit 2014/15, das im­merhin 13 Premie­ren bereit­hält, die von lediglich sechs ständigen Ensem­ble­mit­gliedern sowie einigen Gäs­ten bestrit­ten werden sollen.Weitere Informationen

Deutsches Theater
Strahlende Zukunft
Neues Corporate Design
lr/eb — Mit dem neuen Intendanten Erich Siedler hält auch eine neue Werbe­agentur Einzug ins Deutsche Theater. Die Wuppertaler Agentur GK+ setzt bei der Gestaltung des neuen Kleides des Schauspiel­hauses nicht auf über­ladene Grafiken oder Farben­vielfalt – im Gegenteil: Reduktion heißt das Stichwort.Weitere Informationen

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Wissenschaft

Universitätsmedizin
Millionenschweres
Investitionspaket

Das Land Niedersachsen unterstützt die Uni­ver­sitätsmedizin Göttingen (UMG) mit einem millionenschweren Inves­titions­paket für Gebäudes­anierung und Bau­vorha­ben an den medizi­nischen Hoch­schulen mit weiteren 15 Millio­nen Euro in 2015 für den Bau eines neuen Betten­hauses. Damit erhöht sich der Landes­zuschuss für dieses Projekt auf 135 Millio­nen Euro. Zudem finan­ziert die UMG mit dem zusätz­lichen Geld den Ein­stieg in einen zwei­ten Bauab­schnitt für einen OP- und Funk­tions­trakt. Für die Planung dieses Pro­jektes werden in den Jahren 2017 und 2018 zunächst neun Millio­nen Euro bereit­gestellt. Mit dem Bau soll voraus­sichtlich 2019 begonnen wer­den.

Nanoskopie
Neues Verfahren entwickelt
cnmpb/umg — Göttinger Wissenschaftler haben ein neues Ver­fahren entwi­ckelt, um Zellen mit hoch­auflö­sen­der Bild­gebung zu unter­suchen. Mit dem neuen Bild­gebungs­verfah­ren „COIN“ können die Wissen­schaftler genau unter­suchen, wie sich Proteine in zellu­lären Struk­turen erneu­ern und wie ihr Stoff­wechsel funk­tioniert.Weitere Informationen

Biologie
Waldzerstörung
in Neuguinea

pug — Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Univer­sität Göttin­gen unter­sucht die Auswir­kungen von Lebens­raum­verände­run­gen, verän­der­tem Nah­rungs­ange­bot sowie der zuneh­menden Jagd auf Kasuare in Papua (Indo­nesien). Sie fanden heraus, dass die Vögel mäßig tolerant gegen­über mitt­leren Störun­gen wie Jagd­aktivi­täten sind, aber intole­rant gegen­über schweren Störun­gen, wie zum Beispiel einer inten­siven Abhol­zung.Weitere Informationen

Zoologie
Genforschung an Spinnen
pug — In einer Gewächshausspinne sind deutlich mehr Gene aktiv als im Men­schen. Außer­dem verfügt sie über alle wich­tigen Gene, die auch die Embryo­nalent­wick­lung des Menschen voran­treiben. Das hat ein inter­natio­nales Forscher­team unter der Füh­rung von Wissen­schaft­lern des Göttin­ger Zen­trums für Mole­kulare Bio­wissen­schaf­ten (GZMB) der Univer­sität Göttin­gen heraus­gefun­den. Mithilfe neues­ter Sequen­zier­metho­den haben die Wissen­schaftler alle aktiven Gene der Gewächs­haus­spinne Para­stea­toda tepida­riorum ent­schlüs­selt.Weitere Informationen

Wettbewerb
Kreative Projektideen
ausgezeichnet

pug — Homosexualität und Touris­mus in Istanbul, Literatur­lesun­gen im Keller oder eine Online-Platt­form für Himmels­aufnah­men: Sieben origi­nelle und inno­vative Projekte wurden in der zweiten Runde des Krea­tivitäts­wettbe­werbs für Studie­rende an der Univer­sität Göttin­gen prämiert. Im vergan­genen Winter­semester hatte die Hoch­schule ihre Studie­renden aufge­fordert, Vorschläge für Ideen einzu­reichen, die sie im Team oder allein umset­zen möchten. Insge­samt gingen 16 Projekt­skizzen von Einzel­personen und Gruppen ein. Eine Jury wählte daraus die besten Projekte aus, die jetzt in einer Feier­stunde im Histo­rischen Gebäude der Nieder­sächsi­schen Staats- und Uni­ver­sitäts­biblio­thek ausge­zeich­net wurden.Weitere Informationen

Astrophysik
Sterne 2.0 –
Modell der Entstehung des
ältesten bekannten Sterns
der Milchstraße

pug — Wissen­schaftler der Univer­sitäten Göttingen und Kopen­hagen haben mit Hilfe hochaufgelöster Com­puter­simu­lation die Entstehung des ältesten bekannten Sterns der Milch­straße modelliert. Für die kosmo­logische Simulation auf einem Super­computer des Nord­deutschen Verbundes für Hoch- und Höchst­leistungs­rechnen nutzten sie Informationen über die Häufig­keit der verschiedenen Elemente in dem Stern, die Dynamik von Gas und dunkler Materie sowie die chemische Ent­wicklung. Die Forscher erhoffen sich von der Model­lierung Erkenntnisse über den Übergang von der ersten zur zweiten Stern­gene­ration im Universum.Weitere Informationen

Physik
Neues Verfahren zur
Untersuchung molekularer
und atomarer Strukturen
pug — In der mikro­skopischen Welt von Atomen und Mole­külen läuft vieles im Bereich von Fem­tosekunden und Piko­sekunden ab, also Billiard­steln und Billion­steln einer Sekunde. Um einen direkten Blick auf die Dynamik im Mikro­kosmos werfen zu können, nutzen Forscher extrem kurze Röntgen- oder Elektronen­blitze. So können schnelle Bewegungen von Atomen und Mole­külen in einem Moment festgehalten werden und es werden feinste Unter­schiede in der Anordnung und Orientierung atomarer Strukturen sichtbar. Physiker und Chemiker der Universität Göttingen haben unter Beteiligung von Forschern des Göttinger Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie ein neues Verfahren entwickelt, die Dynamik einzelner atomarer und mole­kularer Lagen zu untersuchen.Weitere Informationen

Krebsforschung
Chromosomale Instabilität
bei Tumorzellenr

umg — Krebszellen besitzen eine Eigenschaft, die es schwer macht, sie zu bekämp­fen: Sie können sich gut an­passen. Ein internationales Forscher­team unter der Lei­tung von Pro­fessor Dr. Holger Bastians, Wissen­schaftler am Institut für Molekulare Onkologie der Universitäts­medizin Göttin­gen (UMG) und am Göttin­ger Zentrum für Mole­kulare Bio­wissen­schaften (GZMB), hat jetzt in Darm­krebszellen einen Schlüssel­mechanismus entdeckt. Dessen Defekte sind die Grundlage von Chromosomen-Fehl­verteilun­gen. Diese Fehl­verteilun­gen begünstigen, dass der Krebs Metastasen oder Resistenzen gegen­über Behand­lungsmethoden bildet. Grund dafür ist die so genannte chromo­somale Instabilität: Dabei geben die Tumor­zellen bei jeder Zell­teilung ganze Chromo­somen fehlerhaft an ihre Tochter­zellen weiter.Weitere Informationen

Geobiologie
Neuer Einblick in
Meeresablagerungen
des Schwarzen Juras

pug — Wissen­schaftler der Universitäten Göt­tin­gen, Erlangen und Tü­bingen sowie des Bayerischen Landes­amtes für Um­welt in Hof haben erstmals die Gesteins­schichten im Gebiet des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals südlich von Altdorf bei Nürnberg mit modernen Methoden doku­mentiert. Die detaillierte Analyse ermöglicht einen Ein­blick in die Zeit des so genannten Schwarzen Juras vor etwa 178 bis 200 Millionen Jahren. Den Forschern gelang es, zahl­reiche historische Fossil­funde wie beispielsweise den Schädel eines großen Fisch­sauriers präzise den jeweiligen Fund­horizonten zuzuordnen. Weitere Informationen

Auszeichnung
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
ehrt Bienenforscherin

Mit dem Europäischen Preis für zu­kunfts­gerechte Land­nutzung CULTURA ist die ehemals in Göttingen tätige Agrar­ökologin Alexan­dra-Maria Klein ausge­zeichnet worden. Der Preis hono­riert beispiel­hafte Arbeits­ansätze auf den Gebie­ten Natur­schutz, Land- und Forst­wirt­schaft und ist mit 25.000 Euro dotiert.Weitere Informationen

Lungenembolie
Neue Erkenntnisse
zur Behandlung

umg — Eine von der Klinik für Kardiologie und Pneumologie am Herzzen­trum der Uni-Me­dizin Göttin­gen (UMG) europa­weit initiiert Studie (Pulmonary Em­bolism Throm­bolysis Study) hat neue Er­kennt­nisse für die Behand­lung von Patien­ten mit einer Lungen­embolie erbracht. Mit Hilfe des Medika­ments Tenek­teplase, das Blut­gerinn­sel auflöst, können Lungen­embolien schneller be­han­delt werden.Weitere Informationen

Lebensmittel
Zertifizierung
erhält Artenvielfalt

pug — Die Zertifizierung von Lebens­mit­teln ist ein geeig­netes Mittel, um eine umwelt­freund­liche Produk­tion in arten­reichen Regio­nen sowie gleich­zeitig eine sozio-öko­nomi­sche Besser­stellung der dor­tigen Land­wirte zu errei­chen. Davon profi­tieren vor allem die Tropen, die durch den weltweit größten Arten­reich­tum geprägt sind und dabei beson­ders tropische Agro­forstsys­teme, die wegen ihrer großen Biodiver­sität einen beson­deren Platz inner­halb der tropi­schen Anbau­flächen ein­neh­men. Das haben Agrar­ökolo­gen unter der Leitung der Univer­sität Göttin­gen heraus­gefun­den, die sich in ihrer Studie auf Kaffee- und Kakao­planta­gen kon­zen­trie­ren.Weitere Informationen

Geowissenschaften
Mond durch
Planetenkollision entstanden

Impakthypothese bestätigt
pug — Wissenschaftler der Universitäten Göt­tingen, Köln und Münster haben erst­mals einen Unter­schied im Verhältnis der Sauer­stoff­isotope zwischen Erde und Mond nachge­wiesen. Damit bestä­tigten sie die Hypo­these, nach der der Mond aus einer Kollision der frühen Erde und eines anderen Planeten entstand. Die Erde stieß vor rund 4,5 Milliarden Jahren mit dem Planeten Theia zusam­men, der etwa so groß wie der Mars war.Weitere Informationen

Astrophysik
Erneut Planeten entdeckt
Göttinger Wissenschaftler beteiligt
pug — Ein internationales Team von Astro­nomen unter Beteili­gung der Uni­ver­sität Göttin­gen hat in der Nähe eines sehr alten Sterns, Kapteyns Stern, zwei Plane­ten ent­deckt. Einer der neuen Planeten könnte lebens­freund­liche Eigen­schaf­ten besit­zen. Er befindet sich in einem Abstand zu seinem Stern, bei dem Tempe­ratu­ren herr­schen, bei denen flüs­siges Wasser exis­tieren könnte. Kapteyns Stern ist einer der 25 nächs­ten Sterne zu unse­rer Sonne und 13 Licht­jahre ent­fernt.Weitere Informationen

Universitätsmedizin
Weltweit erstes 3D-Modell
einer Synapse

umg — Ohne Synapsen funktioniert das Gehirn nicht. Sie sind die Kontakt­stellen, über die Nerven­zellen mit­einander kom­munizieren. Bislang waren Aufbau und Aus­stattung dieser hoch­komplexen Strukturen der Wissen­schaft im Detail nicht bekannt. Einem Göt­tinger Forscher­team um Prof. Dr. Silvio O. Rizzoli vom DFG Forschungs­zentrum und Exzellenz­cluster für Mikro­skopie im Nano­meter­bereich und Mole­kular­physio­logie des Gehirns (CNMPB) der Uni­versitäts­medizin Göttingen (UMG) ist es jetzt erstmals gelungen, alle wichtigen Bausteine einer Synapse in korrekter Anzahl und Position zu bestimmen. Die Forscher konnten so das erste wissen­schaftlich fundierte 3D-Modell einer Synapse erstellen. Weitere Informationen

 

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Umweltschutz
Neues Sammelsystem für Elektrokleingeräte kommt an
Das vor wenigen Wochen neu einge­führte Sammel­system für Elektro­klein­geräte scheint sich offenbar zu bewähren. Die Göttinger Entsor­gungs­betriebe (GEB) haben jetzt eine erstmalige Leerung der 17 in der Stadt verteilten Container vorge­nommen und dabei insge­samt ca. 6.000kg Elektro­kleingeräte einge­sammelt – das entspricht in etwa der Menge von 25 Kubik­metern.

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An vielen Stellen in der Stadt: neue Container<leer>Foto: GEB

„Die saubere Qualität der Samm­lung über­zeugt“, resü­miert Maja Heindorf von den GEB. Die Göttinger Bevöl­kerung nutze den neuen Erfas­sungsweg offenbar erstaun­lich verant­wortungs­voll. Aller­dings: an einigen wenigen Stand­orten wurden auch Elektro­großgeräte neben den Depot­contai­nern abge­stellt. Die Container sind jedoch aus­schließ­lich für Klein­geräte vorge­sehen. Groß­geräte müssen direkt in die Rudolf-Wis­sel-Straße zum Recycl­inghof gebracht oder können durch die Sperr­müllab­fuhr entsorgt werden (Anmel­dung online möglich).

Seit 2006 ist es gesetzlich verboten, elektrische Klein­geräte über den Hausmüll zu entsorgen. Gleich­wohl landen noch immer Unmen­gen an Elektro­schrott im Restab­fall. Nicht nur, dass es für die Umwelt schädlich ist, auch enthalten diese Klein­geräte wertvolle Rohstoffe wie Alumi­nium, Eisen oder Kupfer. Nur bei sachge­mäßer Entsor­gung können sie entfernt und wieder verwertet werden. Dazu will der Feld­versuch in Göttingen beitragen.

<leer> Wussten Sie schon …
… dass Elektroschrott u.a. viele gefähr­liche Sub­stan­zen enthält, etwa Blei, Queck­silber, Cad­mium, polybro­mierte Biphenyle (PBB), polybro­mierte Diphenyl­ether (PBDE) und Chrom­verbin­dungen? Sie sind hoch­giftig und können Krebs aus­lösen.

Natürlich ist der beste Müll jener, der gar nicht erst anfällt. Beim Kauf sollte also auf die Lang­lebig­keit der Artikel geachtet werden. Weg­werf­pro­dukte, wie zum Beispiel Ein­weg­kame­ras, sollten vermie­den werden, und ein gebrauchtes statt ein frisch vom Fließ­band kom­mendes Handy tut es eigent­lich auch. Selten gebrauchte Geräte wie Bohr­maschi­nen oder Hecken­scheren kann man sich auch gut mit den Nach­barn teilen oder kosten­günstig im Bau­markt auslei­hen.

Noch befindet sich das Göttinger Sammel­system in einer Test­phase. Erst Ende 2015 wird darüber endgültig entschieden.
Container Standorte unter: www.geb-goettingen.de

 

Immobilienfinanzierung
Neue Verbraucherschikane von Banken
Kunden nach Widerruf unerwünscht
Kunden können fehlerhafte Kredite widerrufen. Darüber hatte die Zeit­schrift Finanz­test in ihrer Juli-Aus­gabe berichtet. Doch nach einer Kündi­gung erhalten Kunden nicht von jeder Bank einen neuen Kredit. Die ING-Diba lehnt ganz ab.

Die Verbraucherzentralen Hamburg, Bremen und Sachsen hatten tausende Verträge geprüft und in vier von fünf Fällen bean­standet, dass Kunden nicht korrekt über ihr Widerrufs­recht belehrt worden waren. Das ist seit November 2002 Pflicht. Widerruft ein Kunde, muss er die Rest­schuld ablösen, in der Regel mit einem neuen Kredit­vertrag. Bei der ING-Diba hat er jedoch keine Chance auf einen Anschluss­kredit: Die Bank schuldet seit dem 4. August 2014 nur Kredite um, deren Zinsbin­dungsfrist abläuft. Die Ver­braucher­zentrale Bremen kennt auch Fälle von anderen Insti­tuten, in denen Anschluss­kredite abgelehnt wurden.

Kreditnehmer müssen vor dem Widerruf sicher­stellen, dass sie die Restschuld tilgen können. Informa­tionen hierzu finden sich im Spezial Immo­bilien­kredite auf test.de. Wer das Geld nicht flüssig hat, braucht eine Finan­zierungs­zusage, die vier bis sechs Wochen gilt. Die Ver­braucher­zentrale Bremen bittet Kunden mit Problemen beim Anschluss­kredit um Nach­richt an baufinan­zierung@vz-hb.de
www.test.de

 

Leinebürger fordern Zusagen ein
Naherholungsgebiet als Ersatz für das verlorene Parkgelände / Grüne solidarisch
lr/eb — Am 10. Juli fand in Göttingen das Richtfest für den Neubau des Maßregel­vollzugs am Ros­dorfer Weg statt. Anlässlich dieses Ereig­nisses erinnert die Bürger­initiative Leine­bürger an die ihr seinerzeit von der Politik gegebene Zusage, ein in direkter Nach­barschaft befind­liches, angeblich zur Bebauung ungeeig­netes Gelände als Ersatz für ihr jahr­zehnte­lang genutztes Naherho­lungs­gebiet freizu­geben – auf dem nun ein Rohbau steht.

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Aufwertung zum Naherholungsgebiet: die brach liegende Fläche neben dem ehemaligen Leineberg-Park<leer>Foto: vs

Wir schreiben das Jahr 2007: Gut gelaunt genießen die Anwohner des Leine­bergs den heißen Sommer in ihrem selbst­ernann­ten „Leine­berg-Park“, nicht ahnend, dass in diesem Moment die Zerstörung ihres idyllischen Erholungs­gebiets beschlossen wird. Vier Jahre verbringen sie noch in glück­licher Unwis­senheit und genießen die Zeit unbe­schwert im Grünen. Als die „Leine­bürger“ 2011 dann durch Zufall von der geplanten Zerstö­rung ihrer liebge­wonnen Grün­anlage erfahren, bemühen sie sich umge­hend um kons­truktive Vorschläge und bieten der Landes­regierung seriöse Alterna­tiven. Diese Anstren­gungen stoßen jedoch auf wenig Gegen­liebe, werden prinzi­piell abgelehnt oder widerlegt, was manch­mal nur mit Tricks gelingt.

So hatten die Anwohner ein seit Jahren brachlie­gendes Alter­nativ­gelände, keine 500 Meter entfernt, für die Bebau­ung ins Gespräch gebracht, doch wegen angeb­licher Unbe­baubar­keit wurde es vom Tisch gewischt. Im Nach­hinein stellte sich heraus, dass ein Gutachten, welches für das Alter­nativ­gelände erstellt wurde, nicht auf das gesamte Grund­stück, sondern nur auf einen schmalen Streifen bezog, welcher sich vom Rest des Geländes unter­schied. Auch ein Schreiben der Bewoh­ner an den damaligen Minister­präsiden­ten McAllister konnte die Zerstörung der maleri­schen Natur­fläche nicht abwenden, sodass nunmehr ein Neubau für 30 Millio­nen entstand – zehn Millionen mehr als ursprüng­lich geplant.

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Fühlen sich betrogen: Friedlicher Protest der Leinebürger<leer>Foto: privat

„Naherholung, grüne Lunge, geschützte Fleder­mäuse, seltene Vögel, geschützter Raum für Patienten der angren­zenden psychia­trischen Klinik, Mittel­punkt einer einma­ligen histori­schen Anlage. All das wurde als ,gruppen­egoisti­sche Motive‘ abgetan, von bösen Bürgern, die den Insassen der bisherigen Einrich­tung unsägliches Leid antäten, weil sie den Bau verhin­dern wollten“, machten die Leine­bürger damals ihrem Unmut Luft. Dabei stand für sie nie in Zweifel, dass „psychisch kranke Menschen … eine ange­messene Unter­brin­gung [brauchen] – insbeson­dere, wenn sie ihr ganzes Leben wegge­sperrt sind“, betonen sie auch heute wieder.

Heute: Die Bauarbeiten schreiten voran, der Rohbau des Gebäudes ist fertig. Anlass für die Leine­bürger, noch einmal auf das in ihren Augen gesche­hene Unrecht hinzu­weisen und den Kampf um verlorenes Gelände wieder aufzu­nehmen: In einer Petition fordern sie, das von ihnen vorge­schlagene Alternativ­gelände endlich als Naherho­lungs­gebiet auszu­weisen: „Da sich das Areal offenbar nicht als Bauland eignet, liegt es doch nahe, dieses in ein parkähn­liches Gelände mit Wegen, Bänken und Grünan­lagen zu verwan­deln, das eine Brücke zwischen Leineberg, Tonkuhlen und Kiessee schafft“, heißt es darin. Ein ortsnaher Ausgleich sei während der Ausle­gungs­phase des B-Planes in Politik und Öffent­lichkeit diskutiert und ihnen auch mündlich zugesagt worden. „Wir bauen auf dieses Wort.“

Grüne begrüßen Intention der Petition: „Nachbarflächen müssen gesichert werden!“
Die Grünen im Rat zeigen sich solidarisch mit der zentra­len Intention einer Petition der Leine­bürger. „Durch die ökolo­gische Aufwer­tung der Grünan­lagen sowie mit Hilfe neuer Wegefüh­rungen und Bänke könnten wir hier für die Naher­holung und den Biotop­verbund eine sinnvolle Verbin­dung zum nahe gelegenen Kiessee schaffen“, erklärt Ratsmitglied Ulrich Hole­fleisch. Der Baupolitiker erinnert an einen entspre­chenden Prüfauftrag im Bauaus­schuss am 5.7. 2012. „Entschei­dend ist die Umwid­mung des Geländes im Flächen­nut­zungs­plan.“ Durch aufwändige Ausgleichs­rege­lungen eine klassische Parkfläche entstehen zu lassen, kommt für ihn nicht in Betracht: „Ich will hier nicht den Rasen kurz mähen lassen, sondern die ökolo­gische Qualität weitge­hend erhalten.“

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Zusätzlicher Landschaftsverbrauch durch eine zusätzliche Auffahrt, ob­gleich die zur sich querstellenden Asklepios-Klinik hätte mitgenutzt werden können<leer>Grafik: Rinne & Partner

Die Fraktion hatte seinerzeit ihren Mitglie­dern freige­stellt, wie sie über das Ansin­nen der Landes­behörde (der das Areal gehört), dort einen Neubau für den Maß­regel­vollzug zu errich­ten, abstim­men wollen. Eine Mehr­heit stimmte zu, weil sie auf abseh­bare Zeit „keine andere Mög­lich­keit sah, die vom Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rechte kritisierte men­schen­unwür­dige Unter­brin­gung der Bewoh­ner/innen im ehe­maligen ,Festen Haus‘ zu verbessern“, heißt es in einer Erklärung der Fraktion und unter Anspie­lung auf die völlig fehlende Koope­rations­willigkeit der benach­barten Asklepios-Klinik: „Eine ärgerliche Konstel­lation der Eigentums­verhält­nisse und Nutzungs­möglich­keiten der Flächen ließ vielen die Entschei­dung für den Neubau an dieser ungüns­tigen Stelle unab­wendbar erscheinen.“

Das allerdings ist nur die halbe Wahr­heit, so unab­wend­bar war die Ent­schei­dung nicht: Schon damals hatte der Vertre­ter der Landes­behörde, Michael Brassel vom Staat­lichen Bau­manage­ment, während der emotio­nalen Dis­kus­sio­nen im Bau­aus­schuss durch­klin­gen lassen, dass man ja auch noch Alter­nativ­flächen für den geplan­ten Bau in petto hätte, falls die Stadt nicht spuren würde – nur eben in Göttin­gen nicht. Das aller­dings wurde von den Ent­schei­dungs­trägern geflis­sent­lich über­hört, denen – aus welchen Grün­den auch immer – ein bebau­tes Areal doch lieber war als ein Naher­holungs­gebiet. Immer­hin hatten die Grünen in der Aus­schuss-Sitzung vom 5. Juli 2012 durch­gesetzt, dass die nun von der Bürger­initia­tive auf dem Leine­berg wieder ins Spiel gebrachte „Alter­nativ­fläche … recht­lich gesi­chert und über Aus­gleichs­maßnah­men zum zukünf­tigen Erho­lungs­gebiet für die Bürge­rin­nen des Stadt­teils Leine­berg“ wird. Dieser Ergän­zungs­antrag wurde seiner­zeit ein­stim­mig gutge­heißen.

Brassel, das Schlitzohr, bot dem Ausschuss sogar an, die Brache (Abb. ganz oben) durch die Stadt erwerben zu lassen – zu Bauland­preisen selbst­redend, nicht zu Grün­land­preisen –, wohl wissend, dass man das mit einer (damals) klammen Stadt nicht machen kann.

 

Universität
Gründung eines „Konfuzius-Instituts“
verfestigt Beziehungen zu Folterstaat

Wider den Geist der Göttinger Sieben / Kritik der Gesellschaft für bedrohte Völker
Ausgerechnet Rechtswissenschaftler schweigen Menschenrechtsverletzungen †o†
Am 3. Juli feierten die Universitäten Göttingen und Nanjing ihre langjährige Zusammen­arbeit mit einem öffent­lichen Festakt. Die beiden Hoch­schulen arbeiten seit 30 Jahren in Forschung und Lehre zusammen, am Tag vor dem Festakt haben sie das „weltweit erste Akade­mische Konfuzius-Institut“ gegründet, welches „aktuelle Forschungs­erkennt­nisse in die Öffent­lichkeit vermitteln“ soll – Erkennt­nisse zur Unter­drückung der Mei­nungs­frei­heit und zu Men­schen­rechts­verlet­zun­gen hinge­gen bewusst aus­blendet.

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Heute wie damals: Deutsche – auch Wissenschaftler – sehen gern weg, wenn es darauf ankommt hinzusehen. Verhaftung einer Demonstrantin in der VR China, Rektor Neumann beim Göttinger Uni-Jubiläum 1937.<leer>Quelle: amnesty international / Städt. Museum

Ausgerech­net „Rechts“­wis­sen­schaft­ler, nämlich die deut­schen und chine­sischen Direk­toren des gemein­samen Insti­tuts für Rechts­wis­sen­schaf­ten, Prof. Dr. Rüdi­ger Krause und Prof. Dr. Fang Xiao­min, spra­chen über Ver­gan­gen­heit und Zukunft der 25-jäh­rigen Zu­sam­men­arbeit auf ihrem Fach­gebiet und brachten dabei das ein­malige Kunst­stück fertig, gra­vie­rende Rechts­ver­stöße, wie sie bei­nahe täg­lich aus dem „Reich der Mitte“ ihren Weg in öffent­liche Foren und die Tages­pres­se finden – etwa die Ver­fol­gung von Minder­hei­ten oder die Unter­drückung der Mei­nungs­frei­heit – mit kei­nem Wort zu erwäh­nen. Der anschlie­ßende Vor­trag von Prof. Dr. Peter-Tobias Stoll, eben­falls Direk­tor des Deutsch-Chine­sischen Insti­tuts für Rechts­wissen­schaft, reihte sich da naht­los ein und beschäf­tigte sich viel­sagend mit den „Her­aus­forde­run­gen und Chan­cen der Ko­ope­ra­tion mit China in Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Poli­tik“.

Er entlarvt zugleich die Intentionen, von denen eine solche Zusam­men­arbeit geleitet wird, nämlich die von Wissen­schaft und Politik flankierten wirtschaft­lichen Interessen und Bezie­hungen weiter voranzu­bringen. Da könnte eine Beschäf­tigung oder gar juristische Würdi­gung des Rechts­systems der Volks­republik China, zu dessen Methoden willkür­liche Inhaftie­rungen wie auch der Einsatz von Folter gehören, nur stören.

Die weltweit renommierte Göttinger Menschen­rechtsorga­nisation Gesell­schaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht ange­sichts solch skanda­lösen Verhal­tens die Unab­hängig­keit der Wissen­schaft in Gefahr, die Stadt der „Göttinger Sieben“ brauche statt solcher Feierlich­keiten vielmehr eine kritische Diskussion. „Wir hätten uns in Göttingen eine umfas­sende Diskus­sion darüber gewünscht, ob ein Institut, das vom chinesi­schen Bildungs­ministe­rium ausdrück­lich dazu ange­halten wird, ein posi­tives Bild Chinas im Ausland zu zeichnen, in unseren kritischen Wissen­schafts­betrieb passt“, meint deren Asien­referent Ulrich Delius.

Konfuzius 2
„Statt Feierlichkeiten kritische Diskussion“: Inhaftierter Olympiakritiker, Bürgerrechtler und Aidsakti­vist Hu Jia, von Geheim­polizei bedrängte Ehe­frau Zeng Jinyan, inhaf­tierter Friedens­nobel­preis­träger Liu Xiaobo, Gewalt­anwen­dung durch Zivil­polizei, Folter­opfer Falun Gong
<leer>Fotos: Archiv / VOA staff / China intern / Falun Gong

„Wenn Rüstungskonzerne Forschungs­projekte an Univer­sitäten fördern, gibt es einen Aufschrei der Em­pö­rung in der Öffent­lichkeit. Denn die Unab­hängig­keit der Lehre gilt als gefährdet“, begrün­dete Delius die Skepsis der GfbV. In mindes­tens sieben deutschen Sino­logie-Semi­naren fungieren deren Profes­soren auch als Leiter der örtlichen Konfu­zius-Insti­tute. Die Konfu­zius-Institute sind organisa­torisch an das Entwick­lungszen­trum des chinesi­schen Bildungs­minis­teriums für den Chine­sisch-Unter­richt als Fremd­sprache ange­bunden, das dem Bildungs­ministe­rium der Volks­republik China unter­steht. „Hier kann es schnell Interes­sens-Kolli­sionen geben, es sei denn, deutsche Profes­soren üben sich im vorausei­lenden Gehorsam und in der Selbst­zensur, denn das Ministe­rium hat natürlich seine ganz eigenen Erwar­tungen an die Vermitt­lung eines positiven China-Bildes“, befürchtet Delius. Natürlich solle und müsse auch Positives über China vermit­telt werden, doch das Negative – wie die Unter­drückung der Tibeter oder die schweren Menschen­rechts­verlet­zungen an Uiguren im Nord­westen des Landes – sollten nicht unter­schlagen werden.

Der chinesische Wissen­schaftler und Dolmetscher Prof. Dr. Jianbin Wang hat die Medaille Aureus Gottin­gensis der Universität Göttin­gen erhalten. Mit dieser Medaille würdigt die Univer­sität Göttingen seit 1965 Menschen, die sich in beson­derer Weise für die Hoch­schule eingesetzt haben. Prof. Wang ist neben Erich Bieder­beck, Prof. Dr. Emil Woermann, Heinz Hilpert, Hilde­gunde Willrich, Sigrid Lüttge und Lars Ellegaard die siebte mit dieser Medaille ge­ehrte Person.  

In den USA und Kanada gibt es gerade eine breite Diskussion unter Wissen­schaft­lern über mögliche negative Folgen für die Wissen­schaft durch die Einrich­tung von Konfu­zius-Insti­tuten. So hat die „Amerika­nische Vereini­gung der Univer­sitätsprofes­soren“ den US-Univer­sitäten vorge­worfen, mit der Ansied­lung solcher Institute die Integrität von Universi­täten und Lehrper­sonal beein­trächtigt zu haben. Auf besondere Kritik stieß dabei, dass China bei der Besetzung von Posten in Konfu­zius-Insti­tuten ein Mitsprache­recht hat.

 

Göttinger Wald
Notfallschilder für Erste Hilfe
„Rettungspunkte“ sollen Notfallhelfer leiten
pdg — Zur Alarmierung von Rettungs­kräften bei Notsitua­tionen im Göttinger Stadtwald per Mobilfunk wurden im Wald zwölf Schilder als soge­nannte Rettungs­punkte aufgestellt. Die darauf vermerkten Abkür­zungen und Zahlen ermög­lichen die genaue Standort­bestim­mung durch die Feuer­wehr und Rettungs­dienste, die somit schnell zur Hilfe eilen können, wenn Personen im Wald zum Beispiel einen Unfall haben, einer Bedro­hungs­situation ausge­setzt sind oder einen Schwäche- oder Allergie­anfall erleiden.

Rettungspunkt

Auf jedem Schild folgt hinter der Abkürzung „GÖ“ eine Nummer, einige haben zusätzlich hinter den Ziffern ein „H“ als Hinweis, dass hier gegebe­nenfalls der Einsatz eines Rettungs­hubschrau­bers möglich ist. Außerdem ist auf den Tafeln die Notfall­telefon­nummer 112 vermerkt, unter der in Göttingen die örtliche Rettungs­leitstelle der Feuer­wehr erreicht wird. Mit zwölf Rettungs­punkten im 18km² großen Stadtwald sind die Dichte der Rettungs­punkte höher als üblich und damit die Abstände zwischen den Punkten wesentlich kürzer. Grund dafür ist die besondere Bedeutung dieses Gebietes als Erholungs­raum der Göttinger Bevöl­kerung.

Informationen über die zur Verfügung stehenden Notfall­rettungs­punkte erhalten Waldbe­sucher über Flyer, die an den wichtigsten Waldein­gängen (Molken­grund, Kehr, Hollands­grund und Seckborn­grund) zu finden sind, aber auch digital über die kosten­lose Smartphone-App „Hilfe im Wald“.

 

Oberbürgermeisterwahl
SPD-Kandidat setzt sich durch
Wenn es Ihnen nicht passt, dann dürfen Sie mich eben nicht wählen“, reagierte Rolf-Georg Köhler kürzlich noch auf einer Veranstal­tung, bei der es aus aktuel­lem Anlass (Baptisten­kirche / ehem. Voigtschule) um die Göttinger Kultur und ihre Kultur­initia­tiven ging. Es hat offen­sicht­lich vielen dennoch gepasst.

Nach vorläufigen Berechnungen geht Köhler mit etwa 59 Prozent als Sieger aus dem Rennen um das Amt des Ober­bürger­meis­ters hervor (Martin Rudolph: ca. 41 Prozent). Am bemer­kens­wertes­ten bei dieser Wahl, bei der zum Schluss die Grünen mehr Werbung für den roten Bewerber betrieben als die SPD selbst, ist wohl die Wahl­beteili­gung: Nur noch 31 Prozent (50,12 Prozent bei der Vorwahl) ließen sich hinterm Ofen hervor- und in die Wahl­kabinen locken – ein Indikator dafür, welchen Rückhalt die Kandi­daten in der Bevöl­kerung besitzen und wie diese bzw. die von ihnen vertre­tene Politik sich von ihnen repräsen­tiert fühlt.
www.wahlen.goettingen.de

 

Klimawandel
Heftige Unwetter halten Einsatzkräfte auf Trab
Schwerstarbeit für die Feuerwehr / Kunst e.V.: Sanierung von Spielstätten forcieren
pdg/eb — Eines der heftigen Unwetter dieses Jahres, dass von West nach Nordost über die Bundes­republik und damit auch über Göttingen zog, hat hier erheb­liche Schäden hinter­lassen. Allein im am stärksten betrof­fenen Ruhr­gebiet wurden mehrere 10.000 Blitze gezählt, die nahezu ununter­brochen die Nacht zum 10. Juni taghell erleuch­teten. 19 Feuer­wehr­wachen waren mit 120 Einsät­zen beschäftigt. Allein aus dem Keller im Audito­rium der Univer­sität mussten rund 500.000 Liter Regen­wasser abge­pumpt und Bäume gefällt werden. In den städti­schen Grün­anlagen wurden nach Angaben der Stadt bislang rund 80 Schäden registriert. Einzelne Bäume hielten auch auf dem Bartholo­mäus­friedhof dem Wind nicht stand und stürzten um. Eine Vorstel­lung der Göttinger Händel-Fest­spiele im Deutschen Theater musste wegen eines Wasser­ein­bruchs im Dach über der Seiten­bühne vorzeitig abge­brochen, der jähr­liche Univer­sitäts-Sporttag „Dies Acade­micus“ abgesagt und auf den Juli verscho­ben werden.

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Mehrere 10.000 Blitze gezählt: Unwetter in der Region
<leer>Foto: André Karwath

Überlastete Rohrlei­tungen im Neuen Rathaus führten zu Undich­tigkei­ten im Technik­oberge­schoss und einem Wasser­einbruch im Keller und auch die Feuer­wehr selbst war betroffen: Ellie­hausen und Grone gab es Wasser­eintritte durch die Dächer der Feuer­wehr­häuser; in Grone war der Altbau betroffen, der derzeit stattfin­dende Anbau blieb unbe­schädigt. In der Voigt-Real­schule in Weende stehen Räume des Haus­meisters, des Verwal­tungs­gebäudes und des Mensa­gebäu­des unter Wasser. Zusätz­lich ist ein Aufzugs­schacht vollge­laufen; dadurch sind mög­licher­weise die Elek­tronik und die Batte­rien beschä­digt. Die genaue Schadens­auf­nahme erfolgt noch. Das Wasser wird durch Haus­meister entfernt.

In den Gebäuden Maschmühlenweg 141–145 stand der Wasch­maschinen­raum im Keller­geschoss etwa zehn Zenti­meter unter Wasser. In mehreren Häusern im Masch­mühlen­weg und im Königs­stieg wurde Wasser durch die Fenster gedrückt. Im Gebäude Rote Straße 34 drang Regen in das Treppen­haus ein. In der Musa gab es einen Wasser­einbruch im Keller. Mehrere Musa-Mitar­beiter/in­nen sind dort bereits seit Dienstag­nacht im Einsatz und wurden von der Feuer­wehr unter­stützt. Mit Hilfe der bereits vorhan­denen sowie einer zusätz­lich einge­setzten Pumpe konnte der Schaden bisher in Grenzen gehalten werden.

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OB dankt Helfern
pdg — Oberbürger­meis­ter Wolf­gang Meyer hat sich in einer öffent­lichen Erklä­rung bei den vielen haupt- und ehren­amt­lichen He­lfer/in­nen bedankt, die wäh­rend und nach den Unwet­tern im Stadt­gebiet im Ein­satz waren. „Es ist gut zu wissen, dass in unse­rer Stadt Men­schen leben, mit deren Hilfe wir aus dem Stand heraus in der Lage sind, solchen Unwet­tern zu begeg­nen, wie sie am ver­gan­genen Diens­tag und Mitt­woch über Göt­tin­gen gefegt sind,“ sagte er. In seinen Dank bezog Meyer die Mitar­bei­ter/in­nen und Mit­glie­der der Feuer­wehren, der Polizei, der Ret­tungs­dienste sowie aller ande­ren Orga­nisatio­nen und Unter­neh­men ein, die mit vol­lem Ein­satz und oft die ganze Nacht lang uner­müd­lich an der Schadens­begren­zung mitge­wirkt haben. Meyer dankte außer­dem allen öffent­lichen und priva­ten Kräf­ten, die seit dem frühen Mitt­woch Mor­gen an der Be­seiti­gung der Folgen arbei­teten, die die Gewitter verur­sacht haben. Er bat aller­dings auch um Ver­ständ­nis dafür, dass die Repa­ratur- und Auf­räum­arbei­ten noch einige Zeit in An­spruch neh­men könn­ten.
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Für die Feuerwehrkräfte bedeutete das Gewitter Schwerst­arbeit. Im Stadtgebiet Göttingen rückten die Einsatz­kräfte der Haupt­feuer­wache, der Feuer­wehr des Klinikums, der Werks­feuer­wehr der Univer­sität, der 13 Orts­feuer­wehren und von drei Feuer­wehr­wachen aus dem Land­kreis zu 120 Einsät­zen in der Nacht aus. Am Mittwoch­morgen und -nach­mittag (11. Juni) kamen etwa 40 Einsätze hinzu. Bei den meisten mussten vollge­laufene Keller vom Regen­wasser befreit werden. Im Audito­rium der Univer­sität stieg der Wasser­pegel auf 1,50 Meter an. Auch im Institut für Mikro­biologie und beim Reiterhof in Holtensen mussten Räume vom Wasser befreit werden. Laut Feuer­wehr verur­sachte zudem ein Wasser­einbruch in der Produk­tions­halle der Firma Novelis in Weende einen Stopp der dortigen Produk­tion.

In der Kita Gartenstraße stürzten ein Baum und Äste vom Wall auf das Gelände. Schäden sind noch nicht bekannt. Auf dem Spielplatz Schlözer­weg gaben zwei Buchen den Wind­böen nach und beschä­digten bei ihrem Aufprall zwei Nachbar­zäune sowie zwei Parkbänke. Auf dem Spielplatz Rosen­winkel wurden mehrere Bäume entwurzelt, außerdem brachen mehrere große Äste aus den Kronen heraus. So entstan­den Schäden am Dach, an der Dachrinne sowie am Vorbau des Nachbar­hauses und am Zaun. Der Betrieb auf den betrof­fenen Plätzen ist teilweise einge­stellt und voraus­sichtlich ab der nächsten Woche wieder möglich. Im Stadt­wald fiel ein Ast auf einen Tennisplatz am KWP und zerstörte dabei einen Zaun und einen Schieds­richter­stuhl.

In vielen Grünanlagen lösten sich Äste aus den Baum­kronen, die leicht herunter­fallen und Passanten verletzten können. Auch 37 Mitar­beiter/in­nen des Bauhofes der Stadt Göttin­gen und zwei Baum­pflege­firmen erfassen die Schäden und haben mit der Beseiti­gung begonnen, die noch mehrere Tage andauern wird. Wer sich in den Parkan­lagen aufhält, sollte daher beson­ders aufmerk­sam sein, um mög­lichen Gefahren auszu­weichen und im Zweifels­fall auch Umwege in Kauf nehmen.
Der Verein Kunst e.V. fordert aufgrund des Wasser­einbruchs im Deutschen Theater vom neu zu wählenden Ober­bürger­meister, „die Sanie­rung der Spiel­stätten Deut­sches Theater, Junges Theater und Stadt­halle zu for­cieren“ (siehe neben­stehen­den Beitrag).

 

Passantenzählung
Göttinger Einkaufsmeilen auf den mittleren Plätzen
Fragwürdige Statistik zur Attraktivität von Innenstädten
Nicht nur eine „schon seit einigen Jahren zu beobach­tende Polarisie­rung zwischen starken und schwachen Einkaufs­lagen, respektive Groß- und Klein­städten“ konstatiert das Hamburger Bera­tungs- und Vermitt­lungs­unter­nehmen für Gewerbe­immobilien Engel & Völkers in einem soeben erschie­nenen Report, sondern „inzwischen auch eine immer stärkere Differen­zierung im Einkaufs­verhalten“. Reine Versorgungs- und/oder Internet­einkäufe werden demzufolge überwie­gend unter der Woche abgewickelt, während sich das erlebnis- und freizeit­orientierte Shoppen „in anregender Innen­stadt­atmosphäre“ immer mehr auf den freien Samstag­nach­mittag konzen­triert.

<leer> Weender Straße
 
Erlebnis- und freizeit­orientiertes Shoppen: Weender Straße<leer>Foto: vs

Von den 22 Groß- und Mittel­städten Deutschlands, in denen in mehr oder weniger anre­gender Atmo­sphäre geshoppt und eventet wird, ist Göttingen ungefähr im Mittelfeld wiederzu­finden. Einsame Spitze und nach wie vor Shopping­meile Nummer 1 ist im vierten Jahr in Folge die Kaufinger­straße in München, dicht gefolgt von der Neuhauser Straße, ebenfalls in der Bayern-Metro­pole. Erst dann folgt die Kölner Schilder­gasse. Für die Zähler über­raschend, taucht im Top-20-Ranking Hannover mit der Bahnhof­straße, der Georg­straße sowie der Karmarsch­straße gleich mit drei Platzie­rungen auf.

Solche Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Zum einen macht es sicher­lich einen Unter­schied, ob die Messungen etwa bei strah­lendem Sonnen­schein oder bei miesem Regen­wetter, wenn niemand gern freiwillig auf die Straße geht, durch­geführt wurden (in München beispiels­weise schien die Sonne, in Göttingen wurde an Regen­tagen gezählt), zum anderen muss man die absoluten Zahlen (Kaufinger­straße 16.653 Besucher pro Stunde, Weender Straße 4.806) auch in Relation zum Ein­zugs­gebiet setzen.

Generell, so die Consulting-Firma weiter, habe an nahezu allen Zähl­punkten die Passan­tenfre­quenz gegen­über dem Vorjahr zuge­nommen, mitunter um nahezu 25 Prozent, wobei deutliche Unter­schiede zwischen den Zähl­tagen Dienstag und Samstag zu verzeichnen sind. Unter den lokalen, auch alt eingeses­senen Laden­besitzern beschleu­nige sich zudem die Auslese. Neben den Auswir­kungen des Online-Handels trügen dazu maßgeb­lich interna­tionale Marken­unter­nehmen bei: „Bei globalen Ketten stehen zuneh­mend die deutschen Wirtschafts­metro­polen im Visier ihrer Expan­sions­strate­gien“, berichtet Christiane Meyer von Engel & Völkers Com­mercial.

Ein Problem, welches Städteplanern nur allzu gut bekannt ist – ohne dass sie deshalb der Ansied­lung großer, den kleinen Einzel­handel verdrän­gende Ketten Einhalt gebieten würden. Logisch also, „dass neben sozio­demografi­schen Fakten die Größe des Einzugs­gebiets sowie die Entwick­lung und die Perspek­tiven wichtige Kriterien für die Attrakti­vität der Einzel­handels­standorte sind“, wie die Statistiker schreiben, weil sich ja nur durch immer größere Einzugs­gebiete höhere Einnahmen erzielen und Mieten bezahlen lassen, welche wiederum nur die oben erwähnten interna­tionalen Marken­unter­nehmen aufbringen können. Was wiederum zur „Auslese“ von jenen alt eingeses­senen Laden­besitzern führt, die gerne in der Innen­stadt bleiben würden, könnten sie denn solche Mieten bezahlen, und deren Abwan­derung Stadtent­wickler mehr oder weniger tatenlos zusehen und durch eine kontra­produktive Ansied­lungs­politik gar noch fördern.

 

Erinnerungskultur
Jedem das Seine
Denkmalsockel am Bahnhof: Kunst oder Trojanisches Pferd?
„Dem Landesvater seine Göttin­ger Sieben“ – und der Göt­tinger Künst­lerin Chris­tiane Möbus ihr eigenes Denk­mal. Mit ihm möchte sie sich würde­voll in die Ahnen­reihe jener kriti­schen Denker einrei­hen, die sich 1837 gegen die Aufhe­bung der Verfas­sung im König­reich Han­nover wandten und dafür mit ihrer Entlas­sung bezah­len muss­ten; manche sogar mit ihrer Vertrei­bung.

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Zu aktualisierender Diskussionsvorschlag des Göt­tinger Schriftstellers Wolfgang Bittner aus dem Jahr 1980<leer>© W. Bittner

„Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“, so hat sie ihr Werk benannt – einen kahlen Sockel, der dem vor dem Hanno­verschen Haupt­bahn­hof stehen­den Denk­mal von König Ernst August I. nach­empfun­den ist und auf dem nicht nur die renitenten Wissen­schaftler mit ihren Namen verewigt werden sollten, sondern auch die Künst­lerin selbst, so stellt sie sich dies samt einer kleinen Anzahl von Befür­wor­tern vor, die den Klotz dann den Göttin­gern zum Geschenk über­reichen wollen.

Einen „inspirierenden kriti­schen und zugleich für eine breite Öffent­lichkeit gut zugäng­lichen Beitrag zur Diskus­sion des Mahnmals in der heutigen Gesell­schaft“, nennt ein Schweizer Kunst­profes­sor den Granit­block und so sollte es auch nicht wundern, wenn die Göttinger Bevöl­kerung sich von einem solchen Klotz ähnlich inspi­rieren lässt wie einst bei der schräg in den Himmel ragenden Röhre auf dem Uni-Campus. Diese „Kunst“ im öffent­lichen Raum hatten sich Studie­rende alsbald zurück­erobert, indem sie, deutlich origi­neller als das ursprüng­liche Werk, einen aus Maschen­draht gefer­tigten Radfahrer die Säule empor­radeln ließen – sehr zum Verdruss seines Schöpfers übrigens, der sich dies unver­züglich verbat.

Dass es mit der Inspiration, jedenfalls der Schöpfer, nicht immer allzuweit her ist, zeigt eine weitere Plastik am selben Ort, die Grass’sche G7-Stele nämlich, die ebenso als Symbol für den Gipfel der (sieben) bedeutendsten Industrienationen der Welt stehen könnte wie für das, was eigentlich intendiert ist.

Die Verwaltung jedenfalls befür­wortet das ihr ange­tragene, „außer­gewöhn­liche Kunst­werk von hohem ästhe­tischen Reiz“, will auch gleich die Kosten für Funda­ment und Unter­haltung mit über­nehmen und es ebenso auf dem Bahnhofs­vorplatz aufstellen wie das Vorbild in Hannover. Ihre Begeis­terung ist jedoch eher verhalten. Kultur­dezer­nentin Dagmar Schlapeit-Beck findet es nicht etwa rund­heraus gut oder gar hervor­ragend, sondern ästhetisch „befriedi­gend“, Fach­bereichs­leiter Hilmar Beck schwant bereits: „Denkmale in Göttin­gen sind immer strittig.“ Kommt drauf an.

Die Diskussion jedenfalls geht gerade erst los. Mit wohldo­sierten Worten („grund­sätz­liche Freude über jedes bürger­schaft­liche Engage­ment“, „interes­sante Idee“, „Engage­ment und die Leis­tung von Frau Möbus in keiner Weise schmälern“) will man der Künst­lerin schonend beibringen, dass man „diese Art der Ausfüh­rung nicht für sach­gerecht und den Göttinger Sieben nicht würdig“ findet, erklärt etwa Marcel Pache im Namen der CDU/FDP-Gruppe im Rat. Zu beden­ken sei auch eine evtuelle Urheber­rechts­verlet­zung im Hinblick auf die Archi­tektur des Bahnhofs­vorplatzes, und das könne der Gruppe nicht ganz egal sein. Sie wird sich deshalb in der nächsten Kulturau­sschuss­sitzung gegen die Schenkung ausspre­chen. Es könnte sich ja als Danaer­geschenk entpuppen.

 

Basketball
Göttinger Politspitzen sponsern persönliche Vorlieben
mit öffentlichen Geldern der Gebührenzahler

Elitärer Profisport trotz kritischer Haushaltslage bezuschusst / Bevölkerung: „Unverschämtheit“
Mit einem Paukenschlag endet die Amtszeit des Göttinger Ober­bürger­meisters – und mit einer In­stinkt­losig­keit zugleich. Hinter verschlos­senen Türen haben auf Initiative von Wolfgang Meyer die Spitzen von SPD und CDU im Verwal­tungsaus­schuss des Rates der Pro Basket­ball Göttin­gen GmbH (BG Göttingen) mehr als 100.000 Euro zuge­schanzt – einem kom­mer­ziellen Sport­betrieb, dessen Spieler zumeist einen ähn­lichen Bezug zu Göttin­gen haben wie jene von Bayern München etwa oder andere Profi(t)-Be­triebe im Sport auch.

Einer Umfrage im Göttinger Tageblatt zufolge halten 90 Prozent (!) der Befragten die Subven­tionie­rung des kommer­ziellen Vereins schlicht für eine „Unver­schämt­heit“, nur 9 Prozent sind gegen­teili­ger Meinung. Als vorge­schobe­nes Argument gilt den wenigen Politi­kern, die dies ausge­kungelt haben, ein angeb­licher Mehr­wert für die Stadt Göttingen durch eine öffent­lich­keitswirk­same Vermark­tung Göttin­gens als „Stadt des Basket­balls“. Ob dadurch aber beispiels­weise die Über­nach­tungen in der Hotel­lerie ansteigen oder auch nur ein Umsatz­zuwachs bei Konsum­gütern und Dienst­leistun­gen zu verzeich­nen ist oder gar neue Gewerbe­ansied­lungen und Arbeits­plätze dadurch gene­riert werden, darf mehr als bezwei­felt werden und scheint an den Haaren herbei­gezogen. Konkrete Angaben darüber, wie sich ein angeb­lich besserer Ruf durch Basket­baller tatsächlich durch positi­ve Zahlen belegen lässt, wurden zu keiner Zeit vorgelegt – selbst nicht zu Zeiten, als die BG bereits Bundes­ligafor­mat aufwies und sich wenig später der Haupt­sponsor Sparkasse gleich­wohl aus diesem Engage­ment zurück­zog. Der im stillen Käm­merlein gefasste Beschluss verhöhnt die durch das Entschul­dungs­hilfe­angebot des Landes gefor­derten Sparbe­mühun­gen, durch die viele Mitarbeiter in der Verwal­tung aufgrund von „Arbeits­verdich­tung“ ebenso Opfer bringen müssen wie auch ein großer Teil der Bürger­schaft. Ein solches Verhalten kurz vor der Ober­bürger­meister­wahl ist ein Fall für die Kom­munal­aufsicht wie auch für den Landes­rech­nungs­hof.

Breitensport
Vernachlässigte Sportförderung: Weender Freibad, KAZ-Akrobatik, Ballett<leer>Fotos: Förderverein Freibad Weende / VS / ASC

Unter dem Code V001 sahen die Vor­schläge der Ver­wal­tung im sog. „Zu­kunfts­ver­trag“ Kür­zun­gen bei den städti­schen Sport­förde­rungs­mit­teln von ins­ge­samt 480.000 Euro vor. 297 Rück­mel­dun­gen lehn­ten dies ab, 189 wa­ren dafür. Unter dem Code V002 wur­den Kür­zun­gen von 160.000 Euro bei der GWG vor­schla­gen, wel­che direkt die BG 74 be­tref­fen. 376 spra­chen sich da­für aus, 93 da­ge­gen. <leer>
<leer> Lediglich die Grünen im Rat haben sich dem Ansin­nen des Ober­bürger­meis­ters ver­wei­gert – sie sind der Sit­zung de­mons­trativ fern­ge­blie­ben. Bei al­lem Re­spekt vor der Leis­tung der BG 74 und ihrem Wie­der­auf­stieg sieht OB-Kan­didat Sieg­fried Lies­ke „im städti­schen Haus­halt kei­ne Spiel­räu­me für eine un­mit­tel­bare finan­ziel­le Un­ter­stüt­zung. Es fällt mir schwer, den Bür­ger/in­nen zu ver­mit­teln, dass wir in dem ei­nen Jahr die Mit­tel für den Brei­ten­sport kür­zen und Park­ge­büh­ren erhö­hen und im nächs­ten Jahr zu­sätz­li­ches Geld für den Profi­sport aus­ge­ben.“ Dies sei aus Per­spek­tive ei­ner ver­lässli­chen Haus­halts­poli­tik nicht zu ver­ant­worten.

Sie handeln mit Waren, so wie andere Ge­wer­be­trei­bende auch mit Wa­ren han­deln, nur dass ihre Ware aus Spie­lern be­steht. Und weil dabei oft­mals hohe (Ab­lö­se-)Sum­men beim Wa­ren-Ein­kauf ent­ste­hen, weil man ja in einer buch­stäb­lich „ande­ren Liga“ spie­len will, ist das Risiko ent­spre­chend hoch, sein Pro­dukt auch wieder ver­kau­fen zu kön­nen. Da ist es gut, wenn die Spit­zen von Rat und Ver­wal­tung von sport­begeis­ter­ten Bas­ket­ball­fans durch­setzt sind. Sie haben nicht nur den Na­men der neu er­rich­te­ten Sport­halle für die Bas­ket­bal­ler an ein Göt­tin­ger Geld­insti­tut ver­scher­belt, ohne jene über­haupt zu fra­gen, die diese Halle ganz über­wie­gend finan­ziert ha­ben und die doch auch ein An­recht darauf hät­ten, bei der Na­mens­ge­bung betei­ligt zu wer­den, sie finan­zie­ren nun mit wie­der­um öf­fent­lichen Gel­dern auch noch ih­re per­sön­lichen Vor­lie­ben. Von sol­chen kom­mu­nalen Zu­schüs­sen kön­nen andere Ge­werbe­trei­ben­de in dieser Stadt nur träu­men.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, ein kaum ein Spiel auslas­sender erklärter Fan der nun in die Bundes­liga zurück­kehren­den Göttinger Basket­baller sowie CDU-Frak­tions­chef Fritz Güntzler, dessen Affinitiät zum Profi­sport bereits durch seinen Vorsitz im Sportaus­schuss deutlich wird, dürfen sich nun sicherlich auf ein Frei­karten-Kontin­gent für die lau­fende Saison freuen. Das ist so üblich gegen­über Spon­soren – und versüßt den Abschied aus dem Amt eines Ober­bürger­meis­ters unge­mein.

 

La Paz Centro
Göttinger Partnerstadt durch Erdbeben bedroht
Partnerschaftsverein ruft zur Hilfe auf
Während die Medien nur noch über die Ukraine und ein wenig über das Erdbeben in Chile berichtet hatten, hatte sich auch in Nicaragua ganz in der Nähe unserer Partnerstadt La Paz Centro ein heftiges Erbeben ereignet. „Diese Erdstöße haben tagelang angehalten und dazu geführt, dass alle unsere jungen Weltwärts-Freiwilligen in den Norden des Landes geflüchtet waren“, schreibt die Göttinger Vereinsvorsitzende von Amistad con Nicaragua, Anna Leineweber. Sie erhielt den folgenden Hilferuf der Bürgermeisterin Lesbia Abarca García aus unserer Partnerstadt, den wir hiermit veröffentlichen:

Hola querida Anna
Hermana espero te encuentres bien.
Estamos solicitando ayuda solidaria, ya que tuvimos un atentado terremoto en fecha Jueves, 10 de Abril de 2014, y 500 familias de nuestro municipio quedaron afectadas en consecuencia de esta tragedia.
Estamos en espera de cualquier ayuda que nos puedan brindar, aprovecho la ocasión para reiterarte mis muestras de consideración y estima.
Atte.
Lesbia Abarca García
Alcaldesa Municipal
La Paz Centro

 

„Es ist uns unverständlich, dass bis auf die Ingolstädter Nachrichten nicht eine deutsche Zeitung dieses Erdbeben – im Internet gut nachvollziehbar – journalistisch wahrgenommen hat“, fährt sie weiter fort. Nun bittet Bürgermeisterin Lesbia Abarca den Göttinger Partnerchaftsverein um Hilfe, weshalb sich Anna Leineweber direkt an die Öffentlichkeit wendet. Göttingens Oberbürgermeister habe sich bereit erklärt, einen entsprechenden Spendenaufruf zu unterstützen. Etwa 500 Familien sind von dem Erdbeben betroffen, ihre Häuser zum Teil total zerstört. Hilfe ist dringend erforderlich.
Kontakt: ALeineweber@t-online.de - www.nicaragua-verein-goettingen.de - Spendenkonto: Sparkasse Göttingen, IBAN DE88 2605 0001 0056 0285 09, BIC NOLADE21GOE

 

Asylsuchende
Göttinger Grüne fordern
Versichertenkarte nach Bremer Modell

Medizinische Versorgung von Leistungsempfänger/innen soll verbessert werden
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Verwaltung auf, eine elektro­nische Kranken­kassen­karte für Asyl­bewer­ber/in­nen nach dem Bremer Modell einzu­führen. Dazu sollten von ihr Verhand­lungen mit den örtlichen Kranken­kassen aufge­nommen werden. Einen entspre­chen­den Antrag kündigte der inte­grations­politi­sche Sprecher der Fraktion, Mehmet Tugcu, für die Mai-Sitzung des Rates an.

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Recht auf Leben nur mit Schein: Kleinkind aus Ghana<leer>Foto: Kwasiassibey

Die derzeitige Praxis zwin­ge Asyl­su­chen­de, für Normal­behand­lun­gen immer wieder aufs Neue einen Kran­ken­schein zu bean­tra­gen. „Ich halte das für büro­kra­tisch und schika­nös. Und wie der jüngste Vor­fall in Han­no­ver zeigt, birgt dieses Ver­fah­ren töd­liche Gefah­ren, denn es ver­un­sichert nicht nur die Betrof­fe­nen, son­dern auch das ärzt­liche Per­sonal“, be­grün­det Tugcu den Vorstoß.

In Hannover wurde in der ersten April­woche eine aus Ghana stammende Frau mit ihrem erkrank­ten Säugling abge­wiesen, weil sie keinen Kranken­schein besaß. Eine Kinder­ärztin, welche die Frau in ihrer Not aufsuchte, erkannte sofort die Gefahr und ließ das Kleinkind umgehend wieder mit dem Rettungs­wagen in die Klinik bringen. Zu spät: das Kind starb. Auch der Flücht­lingsrat Nieder­sachsen hat diesen Vorfall zum Anlass genommen, von der Landes­regierung zu fordern, die Bestim­mungen bei der Kranken­versor­gung von Asyl­bewer­bern zu ändern.

Die Bremer Sozialbehörde hatte schon 2005 ein kunden­freund­licheres Verfahren einge­führt, indem sie an Asyl­bewer­ber/innen eine digitale Kranken­kassen­karte ausgibt. Die Chipkarte deckt zwar nicht alle Leis­tungen ab, welche für die Grund­versor­gung notwendig wären, dennoch gibt sie den Betrof­fenen und dem medizi­nischen Personal Sicherheit über die Kosten­über­nahme. Doch selbst wenn diese Sicherheit nicht gegeben ist, recht­fertig das Fehlen eines Kranken­scheins noch keine unter­lassene Hilfe­leistung, die zum Tode führt. 2012 wurde ein ähnliches Verfahren wie in Bremen übrigens auch in Hamburg eingeführt.

 

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Kurz & bündig
Politik · Wirtschaft · Gesellschaft


Politik und Verwaltung

Verwaltung
Ausschuss- und Ortsratssitzungen
Sommerpause bis 2. September-Woche.

Einzelheiten zu den Sitzungen auf Seite 1

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Freibäder schließen
In den Freibädern in Weende und in Grone ist am 31. August Schluss mit der Saison. Nur noch das Bad am Brauweg bleibt geöffnet. Etwa 47.000 Gäste konnte das Weender Freibad ver­zeich­nen (Vorjahr 59.986 in 110 Betriebs­tagen) und das Groner Bad ca. 42.000 (Vorjahr 58.798 Bade­gäste in 121 Be­triebs­tagen) in jeweils 109 Betriebs­tagen in 2014.

Antikriegstag
Kundgebung und Demo
Zum Antikriegstag am 1. September ruft ein Bündnis von Göt­tinger Organi­sationen zu einer Kund­gebung und De­mons­tration auf. Forde­rungen des Bünd­nisses sind u.a. die Been­digung deutscher Auslands­einsätze sowie die Ab­schaf­fung der Bundes­wehr, ein Selbst­bestim­mungs­recht für Kurden und Aufhe­bung des PKK-Ver­bots sowie ein Bleibe­recht für alle Flücht­linge.
Am 1. Sept. ab 17 Uhr (Straßentheater) am Gänseliesel. Kund­ge­bung und Demo ab 19 Uhr.

Bürgerbeteiligung
Klimaplan Verkehrsentwicklung
Eingabefrist verlängert bis 7. September
Grüne bringen erneut Tempo 30 ins Spiel
pdg — Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität in Göttingen beinhaltet der Entwurf des Klima­plans Ver­kehrs­entwicklung, zu dem die Einwoh­ner/in­nen noch bis zum 7. September ihre Fragen oder Anregungen bei der Stadt Göttingen ein­bringen können. Der Fach­dienst Stadt- und Verkehrs­planung nimmt die Beiträge über die E-Mail-Adresse klimaplanverkehr@goettingen.de oder den Post­weg (Stadt Göttingen, Fach­dienst Stadt- und Verkehrs­planung, Hiro­shima­platz 1–4, 37083 Göttingen) entgegen. Außer­dem kann auf der Internetseite www.goettin­gen.de/kli­maplanverkehr ein Online-Frage­bogen zum Entwurf ausge­füllt werden.
Mit dem Entwurf des Klimaplans Verkehrsentwicklung will die Stadt Göttingen die Weichen für mehr Verkehrs­sicherheit, attrakti­veren Bus-, Fuß- und Radver­kehr und opti­mierten Wirt­schafts- und Güter­verkehr stellen. Gleich­zeitig steht der Ent­wurf des Kon­zeptes für weniger Belas­tungen durch klima­schädliche Abgase und Lärm. Ziel ist, die CO2-Emis­sionen im Stadt­gebiet bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent bzw. bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.
Langfristig sieht der im März 2014 vom Rat der Stadt Göt­tingen beschlos­sene Masterplan 100% Klimaschutz bis 2050 eine Redu­zierung der CO2-Emis­sionen um annä­hernd 100 Prozent gegen­über dem Jahr 1990 vor.
Angesichts des aktuell diskutierten Entwurfs des „Klima­plan Ver­kehrsentwicklung“ – „das entschei­dende Instru­ment zur Steue­rung der Verkehrs­politik der kom­menden Jahre in Göttin­gen“ (Ratsmit­glied Ulrich Hole­fleisch) bringen die Grünen im Rat erneut die heftig umstrit­tene, flä­chen­deckende Tempo 30-Rege­lung in die Diskus­sion ein. Hole­fleisch bezeich­net eine Regel­geschwin­digkeit von Tempo 30 als „Herzens­stück“ grüner Ver­kehrs­politik.
„Mit keiner anderen Maßnah­me“, so der Lokal­politi­ker, „ver­gleich­barem Finanz­aufwand und dersel­ben Um­set­zungs­ge­schwin­digkeit sind die Ziele des Klima­schutzes (CO2-Minde­rung), der Verkehrs­sicher­heit und des Gesund­heits­schutzes (Unfall-Per­sonen­schäden, Fein­staub, Lärm, Stick­oxyd …) belegbar so effektiv umzu­setzen wie mit der Senkung der Regel­geschwin­digkeit auf 30km/h.“
Beteiligen an der Diskussion über den „Klimaplan Ver­kehrs­entwick­lung“ kann man sich auf der Home­page der Stadt Göttingen. Eine Beschluss­fassung darüber ist im Rat der Stadt Göttin­gen für den 12. Dezem­ber vorgesehen.

Politik zum Anfassen
Mit MdB Fritz Güntzler nach Berlin
Für eine Fahrt nach Berlin am 11. September hat der CDU- Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler noch Plätze zu vergeben. Besucht wird der Reichstag in Berlin. Da sich der Termin in einer Sitzungswoche befindet, kann eine Plenardebatte verfolgt werden. Anschließend findet eine Diskussion mit dem Abgeordneten statt. Für die Fahrt wird ein Eigenanteil von 10 Euro pro Mitfahrer erhoben.
Info und Anmeldung: fritz.guentzler.wk@bundestag.de oder Tel. 73888. Hier erhalten Sie auch weitere Informationen.

Bürgerinitiative Jacobiviertel
Innenstadtsperrung zum Nachdenken
über Buslinienführung nutzen

Die Bürgerinitiative Jacobiviertel nimmt die großräu­mige Umleitung der Busse wegen der Bauarbeiten in der Innen­stadt zum Anlass, noch einmal auf die von ihr bereits früher unter­breite­ten Vor­schläge hinzu­weisen, den Bus­ver­kehr aus der City zu verban­nen. Die von der Initia­tive vorge­brachte Kern­forde­rung lautet, Busse zwar in die Innen­stadt fahren zu lassen, jedoch nicht durch die Innen­stadt. Anfahrt- und Umsteige­statio­nen sollten vor den Stadt­toren und am Albani­platz einge­richtet werden,von wo aus die Busse auf dem kürzes­ten Weg wieder die Innen­stadt verlas­sen, statt durch sie hin­durch­zufah­ren.

Anschlag auf Parteibüro
In der Nacht zum 14. August ist erneut ein Fenster der FDP-Kreis­geschäft­stelle in der Wilhelm-We­ber-Straße schwer beschä­digt worden. Das Panzer­glas der Scheibe verhin­derte weiteren Schaden im Inne­ren des Büros. Menschen hielten sich zur Tatzeit nicht in den Räu­men auf. Es sei bereits der zweite Anschlag in seiner Zeit als Kreis­ver­bands­vorsitzender, erklärt der ehe­malige MdB und FDP-Kreis­vorsit­zende Lutz Knopek. Er macht dafür „höchst­wahr­schein­lich politisch moti­vierte Gewalt­täter“ verant­wortlich. Die Polizei hat Ermitt­lungen eingeleitet.

Volkshochschulen
Nächster Schritt zur Fusion
GGmbH gegründet
pdg — Die Stadt Göttingen hat am 08. August die Volks­hoch­schule (VHS) Göttingen gGmbH als Tochter der Betei­ligungs­gesell­schaft Stadt Göttin­gen mbH gegründet. Der Schulungs­betrieb, der bislang vom VHS Göttingen e.V. orga­nisiert wurde, geht damit auf die neu gegrün­dete gGmbH über. Mit ihrer Gründung sind nicht nur die for­mellen und recht­lichen Grund­voraus­setzun­gen für geplante Fusion der Volks­hoch­schulen von Stand und Land­kreis geschaf­fen, die VHS gewinnt damit vor allem eine Rechts­form, die Voraus­setzun­gen für erfolg­reiche zukünf­tige Arbeit schafft. Der Verein wieder­um wird eine wichtige Förder­funk­tion über­neh­men, um die Tradi­tion des bürger­schaft­lichen Engage­ments für die Er­wach­senen­bil­dung in Göttin­gen fortzusetzen.Weitere Informationen

Amtsblatt Nr. 17
pdg — Die Bekanntmachung der frühzeitigen Bürger­beteili­gung gemäß §3 (1) Bau­gesetz­buch zum Bebau­ungs­plan Göttin­gen-Grone Nr. 37 „Gewerbe­gebiet Siek­weg Süd“ sowie zur 87. Ände­rung des Flächen­nut­zungs­planes 1975 der Stadt Göttin­gen „Ge­werbe­gebiet Siek­weg Süd“ wird in der 17. Aus­gabe des Amts­blattes für die Stadt Göttin­gen veröf­fent­licht. Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind die Sat­zungs­beschlüsse zum Bebau­ungs­plan Göttin­gen-Grone Nr. 19, 4. Ände­rung „Salinen­weg“ mit Örtli­cher Bau­vor­schrift über Gestal­tung (ÖBV)“ und der Fest­stel­lungs­beschluss (Beitritts­beschluss) für die 88. Ände­rung des Flächen­nutzungs­plans „Salinen­weg“.
Der Auslegungsbeschluss zur „98. Änderung des Flächen­nutzungs­plans 1975 der Stadt Göttingen „MPI Fass­berg“ sowie der Auf­stellungs­beschluss der „Innen­bereichs­satzung Grone Nr.1 „Spring­mühle“, der Satzungs­beschluss zum “Bebauungs­plan Göttingen Nr. 33 Teil­plan Süd, 6. Änderung „Ebertal-Himmels­breite“ mit Ört­licher Bau­vorschrift über Gestaltung (ÖBV)“ und der Auf­stellungs­beschluss des „Bebauungs­plans Göttingen – Hetjers­hausen Nr. 10 „Waken­breite“ sind die Themen in der aktuellen Ausgabe.
Das Amtsblatt ist kostenlos im Info-Büro im Neuen Rathaus, im Alten Rathaus, in der Stadtbibliothek sowie in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende erhältlich und im Internet unter www.goettingen.de Rathaus & OB Rat & Ortsräte Amtsblatt zu finden.

Parken in der Nordstadt geändert
Aufgrund größerer Unzufriedenheit bei der dort arbeitenden Bevölkerung sowie von Bewohnern des Quartiers wurden die kürzlich einge­führten restrik­tiven Parkzeiten in der Nord­stadt von der Verwal­tung nun­mehr wieder gelo­ckert. In der Park­zone II im Bereich der Nord­stadt wurde die Park­höchst­dauer für die Zim­mer­mann­straße, Am Papen­berg und Waldweg aufge­hoben. Für andere Straßen wurde die maxi­male Park­dauer von vier auf sechs Stunden erhöht: Von-Sie­bold-Straße, Humboldt­allee, Kreuz­berg­ring (von Hum­boldt­allee bis Niko­laus­berger Weg), Nikolaus­berger Weg (von Goßler Straße bis Kreuz­berg­ring).
Die Aufhebung bzw. Verlängerung der Parkhöchst­dauer wurde gemäß der am 18. Juli vom Rat der Stadt Göttingen be­schlos­senen Ände­rungen zur Park­raum­bewirt­schaf­tung in der Nord­stadt umge­setzt. Im Rahmen der Änderung wurden insgesamt 35 Park­schein­auto­maten umge­rüstet. Die Kosten belie­fen sich auf 4.000 Euro.

Göttinger Statistik
Wahlatlas erschienen
Statistikpdg — In der Publikationsreihe „Göttinger Statistik“ ist der Wahlatlas in seiner 23. Auflage erschienen, in dem aus­führ­lich sowohl über die Ergeb­nisse der Europa­wahl vom 25. Mai und der Direkt­wahl des Ober­bürger­meisters am selben Tag als auch die anschlie­ßende Stich­wahl am 15. Juni berichtet wird. Er enthält die Wahl­ergeb­nisse für die Stadt Göttin­gen und ihre Wahl­bereiche und Wahl­bezirke.
Die Analysen für die Wahlen mit erläuternden Grafiken und Tabel­len werden ergänzt durch Karten zur Stim­men­vertei­lung ausge­wähl­ter Par­teien (SPD, CDU, Grüne, FDP und Die Linke) und aller Kan­didatin­nen und Kandi­daten im Stadt­gebiet. Die den Karten zu­grunde­liegen­den Wahl­bezirks­ergeb­nisse der einzel­nen Wahlen schlie­ßen sich jeweils direkt an. Neben dem Lang­zeitver­gleich für alle Wahl­arten ab 1946 bilden die Zeit­reihen der jeweils letzten 5 Wahlen für die Göttin­ger Wahl­berei­che, Wahl­bezirke und Wahl­kreise den inhalt­lichen Schwer­punkt und die Beson­der­heit der Göt­tinger Wahl­bericht­erstat­tung.
Für detaillierte Wahlanalysen findet sich neben der räum­lichen Beschrei­bung eine Darstel­lung der Bevöl­ke­rungs­struktur und der Ent­wick­lung der Wahl­bezirke. Die Ergeb­nisse der vom Referat Statis­tik und Wahlen seit 1981 bei jeder Wahl durch­geführ­ten reprä­senta­tiven Erhe­bung des Wähler­verhal­tens nach Alter und Geschlecht runden die Bericht­erstat­tung ab.
Zum Preis von 15 Euro zzgl. Versand- und Porto erhältlich unter www.goesis.goettingen.de oder direkt beim Referat Statistik und Wahlen im neuen Rathaus. Erstmalig kann er auch digital über das Göttinger Statistische Infor­ma­tions­system (GÖSIS Publikationen Wahl­atlas) abgerufen werden.

Südniedersachsenprogramm
Erstes Treffen
des Steuerungsausschusses

Die Mitglieder des Steuerungsausschusses für das Süd­nieder­sachsen­pro­gramm des Landes haben sich Ende Juli in Göttingen zu ihrer konsti­tuie­renden Sitzung getrof­fen. Teilge­nommen daran haben die Landräte der Kreise Nort­heim und Göttin­gen, der Erste Kreisrat aus Oste­rode sowie Ober­bürger­meister bzw. Bürger­meister aus Göttin­gen, Duder­stadt, Nörten-Har­den­berg, Boden­werder-Polle und Hattorf.
Die Landesregierung stellt für das Programm 50 Mio. Euro aus den Europäi­schen Struktur­fonds zur Verfü­gung, die insbe­sondere in Projekte mit großer Ausstrah­lung und regio­naler Bedeu­tung fließen sollen. Wichtige Themen sind dabei die Siche­rung der Mobi­lität im länd­lichen Raum, Stär­kung der Wet­tbewerbs­fähig­keit von Unter­nehmen und die Siche­rung von Fach­kräften.
Im Mittelpunkt der Beratung mit den beiden Landes­beauf­tragten und der Leiterin des Projekt­büros stand die Ent­wick­lung der Region Süd­nieder­sachsen. Der Steue­rungs­aus­schuss wird dafür in seinen nächs­ten Sit­zungen regional bedeut­same Projekte identifi­zieren.
www.arl-bs.niedersachsen.de

SPD-Ratsfraktion
Heftige Kritik an Bauverwaltung
und Landesbaubehörde
Die Landesbehörde fordert nach dem Umbau der Königsallee diese wieder für den Schwerlast­verkehr zu öffnen. „Bei dem Umbau der Königs­allee haben die Anwohner­innen und Anwohner gefordert, dass eine Verkehrs­beruhi­gung geschaffen wird. In vielen konstruk­tiven und vertrauens­bildenden Einzel- und Gruppen­gesprächen unter persön­lichem Einsatz von Rats­mitgliedern haben wir Lösungen gefunden für die ange­spannte Park­situation, für die Radwege und nicht zuletzt haben wir auf Höhe des Kogelhof eine Verkehrsinsel mit einer Fahr­bahn­verschwen­kung und Tempo 30 durch­setzen können“, erinnert Christian Henze, Vorsit­zender des Bau­ausschus­ses.Weitere Informationen

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Wirtschaft

Gewerbliche Wirtschaft

Südniedersachsen
Steigende Arbeitslosenzahlen
Die Sommerferien machen sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Nach Juli ging die Zahl der Arbeitslosen auch im August erneut leicht nach oben. Im Agentur­bezirk Göt­tingen waren in diesem Monat 16.134 Menschen arbeits­los gemeldet. Damit stieg die Zahl gegenüber Juli zwar um 480 bzw. 3,1% an. Im Vergleich zum Vor­jahres­monat waren jedoch 931 Menschen (5,5%) weniger arbeitslos. Die Arbeits­losen­quote liegt im Agentur­bezirk Göttin­gen bei 6,8% und damit 0,4 Prozent­punkte unter dem August­wert 2013. Weitere Informationen

Arbeitsmarkt
Abwärtstrend gestoppt
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legte im August um 0,7 auf 100,0 Punkte zu. Damit setzte sich der seit März 2014 andauernde Abwärts­trend nicht fort. Der Frühindi­kator des Instituts für Arbeits­markt- und Berufs­forschung (IAB) liegt nun auf der Marke, die für die nächsten drei Monate eine gleich­bleibende saison­bereinigte Arbeits­losigkeit signa­lisiert.Weitere Informationen

Arbeitslosigkeit
Junge Arbeitslose
auch später oft ohne Job

Personen, die in jungen Jahren besonders stark von Ar­beits­losig­keit betroffen sind, werden auch im späteren Er­werbs­verlauf häufiger arbeitslos. Dies geht aus einer am Don­nerstag veröffent­lichten Studie des Instituts für Arbeits­markt- und Berufs­forschung (IAB) hervor.Weitere Informationen

Krankenhaus Göttingen-Weende
Chefarztwechsel
Die Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie im Evan­geli­schen Kranken­haus Göttingen-Weende hat einen neuen Chefarzt. Dr. Ralf Müller-Iss­berner hat die Leitung einer der größten Abtei­lungen des Kranken­hauses von seinem Vor­gänger, Dr. Joachim Dörges, über­nommen, der nach 36 Jahren in den Ruhestand verab­schiedet wurde.

EU-Sanktionen gegen Russland
Sparkonten in der EU nicht betroffen
Die EU hat Sanktionen gegen russische Banken verhängt. Betroffen sind auch die VTB und die Sber­bank. Die österrei­chischen Töchter VTB und Deniz­bank sind von den Sank­tionen aus­genom­men. Das Geld der Sparer ist durch die Ein­lagen­siche­rung in Öster­reich geschützt. Darauf weist die Stif­tung Waren­test hin.
Betroffen von den Sanktionen sind die fünf russischen Ban­ken Sber­bank, VEB, VTB, Gazprom­bank und Rosselk­hoz­bank, nicht aber deren Töchter in der EU. Damit gelten die Sank­tionen nicht für Direkt­banken wie die VTB, die Deniz­bank oder Amster­dam Trade Bank, die seit Jahren auf den Besten­listen von Finanz­test für Tages- und Fest­geld stehen. Das Geld bei diesen Banken sei sicher.
Dieser Aussage der Stiftung wird im Internet jedoch auch heftig widersprochen.

Globale Umweltzerstörung
durch Politik und Konzerne

Die Organi­sation Rettet den Regen­wald engagiert sich auf be­wunderns­werte Weise für den Erhalt der letzten noch verblie­benen öko­logischen Reser­vate – wovon letzt­lich unsere Zukunft ab­hängt – und ruft regel­mäßig zu Kam­pagnen gegen deren weitere Zerstörung auf. Gö-Polis veröffent­licht sie hier und möchte seine Leser dazu animieren, sich am Erhalt unserer Lebens­grund­lagen aktiv zu beteiligen. Immer, wenn Sie an dieser Stelle ein neues Bild vor­finden, gibt es ei­ne neue Ak­tion bzw. Neues zu berich­ten.

Peru
Gefängnis für Bäuerin
Frau wehrt sich gegen Vertreibung
RegenwaldFoto: RdR
Südamerikas größtes Bergbauunternehmen Yanacocha plant eine neue Goldmine errichten. Doch die Einwohner wie die Bäuerin Máxima Acuña sind gegen das gigantische soge­nannte Conga-Projekt. Die Perua­nerin lebt mit ihrer Familie auf dem Land, das Yanacocha für den Goldabbau benötigt. Weil die Bäuerin sich weigert, Haus und Hof zu ver­lassen, wurde sie von der Gold­firma wegen angeb­licher Land­beset­zung ange­zeigt. Am 5. August verur­teilten die Richter Máxima Acuña zu fast drei Jahren Gefängnis und der Zahlung einer hohen Geld­strafe an die Gold­minen­firma. Auch das Haus und Grund­stück der Bäuerin soll nun geräumt werden.
Die Menschen in Peru bitten um unsere Hilfe. Bitte unter­stützen Sie Máxima Acuña und ihre Familie und unter­schrei­ben Sie die Petition an die perua­nische Regie­rung:
www.regenwald.org

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Beruf und Karriere

Berufsfeuerwehr
Frauen gesucht
pdg — Dem chronischen Weiblichkeitsmangel bei der Be­rufs­feuer­wehr soll mit einer Informationsveranstal­tung am Sonn­abend, 6. Septem­ber, begegnet werden. Interes­sierte Frauen können sich dann über Einstel­lungs­voraus­setzun­gen, Ausbil­dungs­verlauf und die vielfäl­tigen Tätig­keitsbe­reiche in der Feuer­wache schlau machen. Die Göttinger Berufs­feuer­wehr beab­sichtigt, zum 1. Juni nächsten Jahres Brand­meister-An­wärter/in­nen einzu­stellen und den Anteil von weib­lichen Beschäf­tigten in diesem Berufs­feld zu erhöhen. Die Veran­stal­tung wird gemein­sam mit dem Frauen­büro vorbe­reitet.
Am 6. Sept. von 9.30 bis ca. 13.00 Uhr in der Breslauer Straße 10. Anmeldung bis 2. September unter feuerwehrausbil­dung@goettingen.de

Fortbildung Dorfmoderation
Am 19. September startet in der Freien Altenarbeit Göt­tin­gen e.V. die nächste Fortbildungs­reihe „Dorf­mode­ration“; einige Plätze sind noch frei. Ehren­amt­liche werden in fünf Modu­len an Wochen­enden kosten­frei geschult. Themen wie Dorf­entwick­lung, aktive Nach­bar­schaft und Mode­ration stehen dabei im Mittel­punkt. Diese Fortbil­dung wird geför­dert vom Bun­des­minis­terium für Familie, Senio­ren, Frauen und Jugend.
Info/Anmeldung: wohnberatungs-mobil@t-online.de oder Tel. 43606.

Film + Schauspiel
Workshops im September
Ameldeschluss Ende August
Parallel zum Kurzfilmfestival-Wochenende vom 26. bis 28. September finden vier Weiterbil­dungs-Work­shops zu den Themen Sound, Regie, Schauspiel und Kamera statt. Die Fort­bil­dung hat den narra­tiven Kurzfilm zum Schwer­punkt. Alle Filme­macher sind einge­laden, daran teilzu­neh­men. Es wird Workshops für Schau­spieler/in­nen, ange­hende Regis­seure/in­nen und Kamera­leute geben, auch Filme­macher/in­nen, die sich für Film­musik und Sound­design interes­sieren, werden auf ihre Kosten kommen.
DownloadEinzelheiten zu den Workshops hält ein Flyer bereit, den Sie hier herunterladen können.

Fortbildung „Take Action“
Theaterprojekt mit Arbeitssuchenden
Zu Beginn der neuen Spielzeit startet am Jungen Theater Göttingen ein Theater­projekt in Zusam­men­arbeit mit der BUPNET Bildung und Netz­werk GmbH. Die Fortbil­dung „Take Action“ richtet sich an Arbeits­suchende ab 20 Jahren. Zusam­men mit Mitar­beitern des Jungen Thea­ters soll im Team ein Stück entwi­ckelt werden, das am Ende des Projekts auch aufge­führt werden soll. Aktiv werden kann man nicht nur als Schau­spieler auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen, beispiels­weise bei der Erstel­lung der Kostüme und des Bühnen­bilds oder in der Abtei­lung Presse-und Öffent­lich­keits­arbeit.
Desweiteren gehören zu dem Projekt auch spezielle Coach­ings, unter ande­rem im Bereich „Kom­muni­kation und Wir­kung“ (Sprech­trai­ning, Körper­sprache etc.). Es besteht außer­dem die Mög­lich­keit, durch die Teil­nahme das IHK-Zerti­fikat „Arbei­ten in Projek­ten und Teams“ zu erwer­ben. Das Projekt soll am 1. Oktober starten und bis Ende Mai 2015 laufen.
Info und Anmeldung: BUPNET GmbH, www.bupnet.de oder Tel. 54707-0.

Universität Göttingen
Neue Studienmöglichkeiten
pug — Zum Wintersemester 2014/2015 hat die Universität Göttingen ihre Studien­möglich­keiten breiter aufge­fächert: So können Mathe­matik und Infor­matik jetzt im 2-Fächer-Bachelor mit über 40 Fächern kombi­niert werden; für den Master­studien­gang Klassi­sche Archäo­logie ist die Option eines doppel­ten Abschlusses (Double Degree) der Univer­sität Göttin­gen und der Univer­sità degli Studi di Palermo in Italien geplant. Englisch kann jetzt im Master­studien­gang als Mono-Mas­ter, das heißt ohne Neben­fach studiert werden.Weitere Informationen

Erste Hilfe
Herzdruckmassage im Takt der Bee-Gees
4. Klasse der Hölty-Schule
besucht das Lehr- und Simulationszentrum

umg — Erste Hilfe ist kinderleicht. Wenn man weiß, was zu tun ist. Um zu lernen, wie man sich im Notfall verhält, haben 21 Schüler­innen und Schüler der Klasse 4a der Hölty-Schule in Göttin­gen im Lehr- und Simu­lations­zentrum des Zentrums Anästhe­siologie, Rettungs- und Intensiv­medizin der Univer­sitäts­medizin Göttingen (UMG) einen Erste-Hilfe-Tag absolviert. Auf dem Tages-Programm standen Vorträge zum Thema Herz­kreislauf­stillstand und zum Verhal­ten im Notfall. In prakti­schen Übungen haben die Grund­schüler gelernt, wie man mit einem Defibril­lator umgeht und Wund­verbände anlegt. Außerdem haben sie an Simu­lations­puppen die Herz­druck­massage und die Mund-zu-Mund-Beat­mung geübt.
Erste Hilfe„Zuerst prüft man, ob der Hilfsbe­dürftige ansprechbar ist und noch atmet. Wenn nicht, ist sofort der Notruf zu ver­ständi­gen. Wenn man das getan hat, fängt man mit der Herz­druck­massage an. Um im rich­tigen Takt zu bleiben, hilft es, sich den Song ‚staying alive‛ von den Bee-Gees vorzu­stellen. Das Lied mit 100 Schlägen pro Minute ist genau richtig, um eine korrekte Herz­druck­massage durchzu­führen und so den Blutfluss im Kreislauf aufrecht zu erhalten, bis profes­sionelle Hilfe ein­trifft“, erklärt Fach­kran­ken­pfleger Stefan Röde den Schülern.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Nur schwer zu bekommen
Den Verlust der Arbeits­kraft finanziell abzu­sichern, ist sehr wichtig. Dafür privaten Schutz zu bekom­men, ist für viele Menschen jedoch sehr schwer, wenn nicht unmög­lich. Das ist das Ergebnis von Leser­umfragen der Stiftung Warentest zu den Erfah­rungen bei der Suche nach Berufs­unfähig­keits­schutz.Weitere Informationen

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Verbraucherschutz

Aktuelle Produkt-Tests über

Maschinen-Geschirrspülmittel
• Mineralwasser medium
• E-Bikes

Neue Bücher für Verbraucher
• Haushalt: 500 saubere Expertentricks
• Vorsorge-Set: Patientenverfügung, Testament, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht

• Inkontinenz

Energie
2000 Watt-Staubsauger-Monster
verschwinden vom Markt

Die EU kann nicht nur Gurken per Verordnung gerade­biegen, es gibt auch vernünf­tige Entschei­dungen der Behör­den in Brüssel: Ab dem 1. Septem­ber müssen neu auf den Markt kom­mende Staub­sauger ein Energie­label tragen und dürfen nicht mehr als maxi­mal 1600 Watt ver­brau­chen. Doch auch das ist eigent­lich noch zu viel, deutlich weniger wären für ein gutes Saug­ergeb­nis ebenso ausrei­chend. Deshalb sind ab 2017 bei gleich­zeiti­ger Erhö­hung der Saug­kraft nur noch 900 Watt erlaubt, was man vernünf­tiger­weise eigent­lich schon jetzt hätte beschlie­ßen können, weil es tech­nisch ohne weiteres möglich wäre. Hohe Watt­zahlen sugge­rieren nur schein­bar ein bes­seres Saug­ergeb­nis, so wie mehr PS zumeist auch zu kei­nem (Zeit-)Vorteil auf deut­schen Straßen führen.
Wattzahlen informieren nicht über die Qualität eines Sau­gers, sondern über seinen Strom­hunger, erläu­tert die Stiftung Waren­test. Entschei­dend für eine hohe Saug­leis­tung sei, dass Gerät und Düse insge­samt gut kons­truiert und aufein­ander abge­stimmt sind. Dann genügen auch weni­ger als 900 Watt, wie Tests gezeigt haben. In einem Test vom Februar 2014 reich­ten einem der Test­sieger sogar nur 870 Watt fürs Sieger­trepp­chen.

Eigenbedarfskündigung
Mieter haben wenig Chancen
Für Vermieter wird es immer leichter, auch lang­jähri­gen Mietern wegen Eigen­bedarfs zu kün­digen. Mieter haben kaum eine Chance, sich dagegen zu wehren, denn Gerichte sind häufig auf der Seite des Eigen­tümers.Weitere Informationen

Milchmixgetränke
Wenig Fett aber viel Zucker
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen überprüfte 13 Jog­hurt­drinks und Frucht­butter­milch­getränke der Sorte Erd­beere auf Kalorien- und Zucker­gehalt sowie auf Werbe­aussagen und Zutaten. Ergebnis: Oft trügt die Auf­machung. Trotz der Hin­weise auf den niedri­gen Fett­gehalt und appe­titlich darge­stellten Erdbeeren enthalten die Drinks viel Zucker bzw. Kalorien und oft nur Frucht­saft statt echter Früchte. Für den inten­siven Frucht­geschmack sorgen künst­liche Aromen. Über­dies können sie aufgrund der ange­botenen Verpa­ckungs­größe (bis zu 750 Gramm) zu echten Dick­machern werden. Wer Zuckerbomben meiden will, sollte besser zu portions­gerech­ten Verpa­ckun­gen mit Milch, Joghurt oder Butter­milch pur greifen und dazu frische Erd­beeren naschen oder mit einem Frucht­saft mischen.
Die Ergeb­nisse des Markt­checks sind unter www.ver­brau­cherzentrale-niedersach­sen.de/milch­mix­getraen­ke einseh­bar.

Nachhaltige Investmentfonds
Gründliche Information
zuvor erforderlich

Nur einer von 46 ethisch-ökologischen Investmentfonds mei­det kon­sequent Problem­branchen, berichtet die Zeit­schrift Finanztest in ihrer Septem­ber-Aus­gabe. Als einzi­ger schließt der ÖkoWorld ÖkoVision Classic C voll­stän­dig Investi­tionen in Waffen, Atom­energie, Gen­tech­nik, Glücks­spiel und weitere proble­mati­sche Geschäfts­felder aus. Die anderen nach­halti­gen Fonds im Test erfül­len die fest­geleg­ten Ausschluss­kriterien nur teil­weise. Unter ihnen gibt es den­noch empfehlens­werte Fonds für unter­schied­liche Anle­ger.Weitere Informationen

Warnung vor Mails mit Cab-Anhängen
Aktuell beschweren sich zahlreiche Verbraucher über mas­senhaft versen­dete Mails mit cab-Anhän­gen. Ähnlich wie die be­kann­ten zip-An­hänge enthalten sie Schad­soft­ware und können PC oder Smart­phone verseu­chen. Die Ver­brau­cher­zen­trale rät drin­gend, diese Mails zu löschen.Weitere Informationen

TAN-Klau per Facebook
Ein Facebook-Nutzer erhält die Anfrage eines Facebook-Freundes und wird um die Handy­num­mer gebeten, da er diese verse­hent­lich gelöscht hat. Wer dieser Auffor­derung nach­kommt, erhält wenig später eine SMS und soll eine TAN eingeben – und kann so ganz schnell eine Menge Geld verlieren.Weitere Informationen

„Vorsicht, Abzocke!“
Ratgeber erschienen
Mit dreister Abzocke tricksen Betrüger ihre Opfer aus: Sie schicken gefälschte Mahnschreiben, locken mit scheinbar unent­geltlichen Ange­boten in Abofallen, täuschen in du­bio­sen Online-Shops oder stehlen Daten im Internet. Nicht selten verstecken sie auch im Klein­gedruck­ten scheinbar seriöser Verträge böse Über­raschun­gen. Mehr als 100 der gän­gigs­ten Maschen erklärt der Ratgeber „Vor­sicht, Abzocke!“ der Ver­brau­cher­zen­trale und zeigt, wie man sich erfolgreich schützt.
Erhältlich für 9,90 Euro in den örtlichen Beratungsstel­len der Ver­brauche­rzentrale Nieder­sachsen oder unter www.ver­brau­cherzentrale-niedersachsen.de/ratgeber (zzgl. 2,50 Euro Porto und Versand).

Billigflüge
Abzocke vor Abflug
Wer bei der Flugbuchung im Inter­net nicht aufpasst, zahlt im schlimmsten Fall fast doppelt so viel, wie zunächst ange­zeigt, berichtet die Zeitschrift test in ihrer August-Aus­gabe. Zusatz­kosten lauern bei der Bezah­lung mit gängigen Kredit­karten, Zusatz­versiche­rungen sowie Auf­schlägen für Gepäck oder den Wunsch­sitzplatz. Ob Flug­preis-Ver­gleichs­portal, Online-Reise­büro oder Flug­gesell­schaft: Wer nicht aufpasst, zahlt drauf.Weitere Informationen

Tagesgeldkonto
Mehr Zins fürs Geld
Die besten Zinsen für Tagesgeld bieten Direkt­banken. Während das Sparbuch sich derzeit nur mit etwa 0,3 Prozent pro Jahr verzinst, bieten Direkt­banken wie die Renault Bank Direkt immerhin 1,30 Prozent. Sie führen die Konten ihrer Kunden meist online oder telefonisch und verzich­ten auf ein teures Filialnetz. Für die August-Aus­gabe von Finanztest hat die Stiftung Waren­test geprüft, wie gut sich die Online­konten in der Praxis bewähren.Weitere Informationen

Girokonten für Kinder und Jugendliche
Viele kostenlos
Um herauszufinden, welches Girokonto für welche Alters­gruppe das richtige ist, hat die Zeit­schrift Finanztest über­regional und regional Jugend­girokonten für Kinder, Schüler, Auszubil­dende und Studenten zwischen 0 und 30 Jahren unter­sucht. 86 Konten sind kostenlos, wenn sie online geführt werden. Wirklich gut ist ein Konto aber erst, wenn es auf die indivi­duellen Bedürf­nisse seiner Inhaber eingeht.

Zahnzusatzversicherungen
Sehr guter Schutz für 13 Euro im Monat
„Sehr gute“ Leistungen bei Zahnzusatz­versiche­rungen gibt es schon ab 13 Euro im Monat. Der 43-jährige Modell­kunde der Stiftung Warentest kann sich damit auch teuren Zahn­ersatz leisten. Denn mit einer privaten Zusatz­police können gesetzlich Versicherte die Finanzie­rungslücke zwischen dem von der Kranken­kasse gezahlten Zuschuss und den tatsäch­lichen Kosten weit­gehend schließen. Insgesamt erreichen 55 von 189 Tarifen das Urteil „Sehr gut“. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer August-Ausgabe.Weitere Informationen

Handy im Ausland
EU-weit günstig telefonieren
Damit die Handy­rechnung nicht die Urlaubskasse sprengt, sollten Reisende vor dem Abflug den passenden Tarif wählen. Vor allem außerhalb der EU kann es sonst richtig teuer werden. So die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.Weitere Informationen

Fernbusse
Busbranche boomt
Die Preise sind niedrig, die Aus­stattung ist komfor­tabel und die Busse kommen erstaun­lich pünktlich an – nur die Dauer der Fahrt ist deutlich länger als mit der Bahn. Fern­busse können in vielen Bereichen punkten. Die Zeit­schrift test hat neun über­regional bedeutsame Fern­bus­linien getestet: Sechs sind „gut“, drei „befriedigend“. Test­sieger insgesamt ist Flixbus, ein Start-Up aus München.Weitere Informationen

Banken
Trotz historisch niedrigen Zinsniveaus
weiter hohe Dispozinsen
Ein Markt­check der Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen bescheinigt vielen nieder­sächsischen Kredit­instituten die mangelnde Bereitschaft zur flächendeckenden Absenkung der Dispo- und Überziehungs­zinsen. Auch die Preis­transparenz im Internet ist weiterhin unzureichend. Ein positiver Trend ist bei einzelnen Banken zu beobachten: sie verzichten auf den Strafzins für die geduldete Überziehung. Die Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen fordert die Kredit­wirtschaft auf, den Beispielen einzelner Banken zur Ab­schaffung der nicht mehr zeitgemäßen Überziehungs­zinsen zu folgen. „Die Dispozinsen müssen in einem Schritt auf ein angemessenes Niveau von unter acht Prozent gesenkt werden. Die „Salami-Taktik“ der Geld­institute muss endlich ein Ende haben“, fordert Petra Kristandt, Geschäfts­führerin der Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen.Weitere Informationen

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Gesellschaft

Göttingen Nord
Polizei wird weiblicher
Neue Kontaktbeamtin
Katrin KressingDie Göttinger Polizei setzt erstmals eine Kontaktbeamtin ein: Katrin Kres­sing. Die 37-Jährige ist zu­stän­dig für Niko­laus­berg und Rorin­gen sowie die Nord- und Teile der West­stadt. Seit 18 Jahren ist sie Poli­zistin, war 2007 im Rahmen einer UN-Aus­lands­mis­sion für acht Mo­nate im Ko­sovo und hat zu­letzt ihren Dienst im Ein­satz- und Streifen­dienst in der Otto-Hahn-Straße verse­hen. Zu ihren Aufga­ben werden u.a. Kon­takte zu Schulen und Kinder­gärten gehören und ins­beson­dere die Präven­tions­arbeit im Kinder- und Jugend­bereich. Ihr Vor­gän­ger Rein­hard Tornow geht am 01.09. in Ruhe­stand.
Kontakt: Tel. 491-2341, Otto-Hahn-Straße 2.

Tauschhandel
Obst- & Gemüsetausch-
und Verschenkemarkt

GemüseGemüse und Obst aus eigenen Gärten bereichert derzeit das Angebot um ein Vielfaches des eigenen Bedarfs. Doch nicht jeder hat Zugang zu einem Garten und nicht jeder kann oder mag die Menge an Obst und Gemüse ernten und verarbeiten. Daher bietet die Kreisgruppe des BUND Göttingen in diesem Jahr erstmalig einen Obst- & Gemüsetausch- und Verschenkemarkt an.
Wer hat zu viel Obst, wer zu wenig, wer könnte Hilfe beim Ernten gebrauchen, wer hat tolle Ideen für die Verarbeitung der Früchte? Teilen Sie dem BUND ihren Bedarf mit, er stellt Kontakt zu den jeweiligen Partnern her.
Weitere Infos: www.bund-goettingen.de, Tel. 56156.

Bürgerstiftung
Zivilcouragepreis 2014 ausgeschrieben
Der Präventionsrat für die Stadt Göttingen und die Bürger­stiftung Göttin­gen verleihen den Göttinger Zivil­courage­preis 2014. Es gibt in der Stadt viele Beispiele vorbildlichen Verhaltens in Verant­wortung für Mit­menschen sowie demo­kratische Werte und Umgangs­weisen. Wer Menschen in Gefahr hilft und gegen körper­liche wie verbale Angriffe in Schutz nimmt, zeigt Zivil­courage. Coura­giertes Handeln kann ebenso bedeuten, sich zunächst in Sicher­heit zu bringen und Hilfe zu organi­sieren. Ausge­zeich­net werden mutige Menschen, die auch in unbe­quemen Situa­tionen handeln, wenn sich Andere abwen­den und weg­schauen.
Wie schon im Jahr 2013 würdigen die Stadt Göttingen und die Bürger­stiftung Göttingen mit der Verlei­hung Men­schen, die „Gesicht zeigen“, und die durch ihr ver­ant­wortungs­volles Verhal­ten ein Vor­bild für andere geben. Schulen, Polizei, Feuer­wehr, Sport­vereine, alle anderen Göttin­ger Einrich­tungen und insbe­sondere Bürge­rinnen und Bürger sind aufge­rufen, coura­giertes Handeln zu sehen und darüber zu berichten. Die Kandida­tinnen und Kandi­daten für den Zivil­courage­preis 2014 können sich nicht selbst melden, sondern werden durch Dritte vorge­schlagen. Vorschläge mit Kurz­beschrei­bung des Beispiels für Zivil­courage sind bis zum 29.09. zu richten an Bürger­stiftung Göttingen, Lange Geismarstr. 71, 37073 Göttingen Tel.: 38489872, zivilcouragepreis@buergerstiftung-goettingen.de
www.buergerstiftung-goettingen.de


Polizei
Tagesaktuelle Meldungen
Die ausführlichen Polizeiberichte finden Sie hier: Weitere Informationen

BMW X 6 geklaut
lü — Unbekannte Auto­diebe haben in der Nacht zum 28.08. einen schwar­zen BMW X 6 mit GÖ-Kenn­zeichen aus der Lotze­straße ent­wendet.

Zimmerbrand in Nikolausberg
lü — Bei einem Zimmer­brand am 28. August im Dach­geschoss eines Wohn­hauses in der Kalk­lage in Niko­laus­berg ist nie­mand verletzt worden.

Audi gestohlen
lü — Unbekannte haben in der Nacht zum 27.08. einen im Elisa­beth-Heim­pel-Weg gepark­ten Audi A 4 gestoh­len. Ein zweiter Versuch ganz in der Nähe schlug fehl.

Unfallflucht am Stadtfriedhof
lü — Ein bisher unbe­kannter Auto­fahrer hat am Vormittag des 27. August einen am Lütjen Feldsweg in Höhe des alten Stadt­fried­hofes geparkten grauen Ford Focus erheb­lich beschädigt und sich dann uner­laubt und uner­kannt von der Unfall­stelle entfernt.

Zimmerbrand: Frau verletzt
lü — Bei einem Zimmer­brand in einem Mehr­fami­lien­haus in der Straße „Am wei­ßen Steine“ ist am Morgen des 27. August eine 64-jährige Woh­nungs­miete­rin durch Rauch­gas ver­letzt worden.

Elektrogeräte aus Gaststätte gestohlen
lü — Unbe­kannte sind in der Nacht zum 25.08. gewalt­sam in eine Gast­stätte in der Aller­straße einge­drungen und haben nach Angaben eines Verant­wort­lichen Hartgeld und mehrere Elektro­geräte gestohlen.

Fahrradeigentümer gesucht
lü — Mit den Fotos dreier vermutlich am Göttinger Bahhof gestohlenen Mountain­bikes sucht die Göttin­ger Polizei nach den recht­mäßigen Besit­zern der Fahr­räder.

In sechs Stunden 127 Tempoverstöße
lü — Bei einer sechsstündigen Geschwin­dig­keits­mes­sung am 24. Au­gust zwischen 9.30 und 15.30 Uhr auf der A 7 in Höhe des Auto­bahn­dreiecks Dram­metal hat die Göttin­ger Auto­bahn­polizei am Sonntag erheblich Tempo­verstöße festge­stellt.

Pkw ausgebrannt
Ms — In einer Garagenanlage in der Teich­straße fing am Sams­tag, 23.08., ein Pkw, kurz nachdem er dort abge­stellt wurde, aus bisher unge­klärter Ursache an zu brennen. Durch das Feuer wurden der Pkw und die Garage zerstört. Zwei angren­zende Garagen wurden ebenfalls beschädigt.

Schaufenster eingeschlagen
lü — Unbekannte haben in der Nacht zum 22.08. zwei Schau­fenster­scheiben eines Beklei­dungs­geschäf­tes in der Düste­ren Straße zerstört.

Fünf Einbrüche im Landkreis
lü — Insgesamt fünf Einbrüche wurden der Göttin­ger Polizei gemeldet, die sich in der Nacht zum 22.08. im Stadt­gebiet Göttingen, in Rosdorf und in Bovenden ereignet haben.

Randalierer beschädigen sieben Autos
lü — Bisher unbekannte Rowdies sind in der Nacht zum 22.08. durch mehrere Straßen­züge in der Innen­stadt gezogen und haben an insge­samt sieben gepark­ten Autos Scheiben zertrüm­mert.

Geldbetrag aus Praxis entwendet
lü — Bisher unbekannte Einbre­cher sind am 22.08. gewalt­sam in eine Praxis in Bovenden einge­drungen und haben einen geringen Geld­betrag entwendet.

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