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Urban Mining
Rohstoffquellen
direkt vor der HaustürWeitere Informationen

Klimaschutz-Bericht Göttingen
Weiterhin hohe Anstrengungen
erforderlich
Weitere Informationen

Bundestagswahl
Aktuelle Informationen zur WahlWeitere Informationen

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Verwaltung
Ausschuss- und
Ortsratssitzungen

Ausführlichere Informationen zu den Sitzungen erhaltn Sie unter www.goettingen.de ►Rathaus & OB ►Bürgerinfo ►Kalender.
Bürger können – zumeist gegen 18 Uhr – in allen Sitzungen sachbezogene Anliegen vorbringen.

Ausschuss für Umwelt,
Klimaschutz und Mobilität

pdg — Die Gesamtstrategie zur Anpassung an den Klimawandel und seine Folgen für Göttingen sowie Erarbeitung eines Starkregenkonzeptes auf der Basis von zwei Anträgen der Bündnis 90 / Die Grünen-Ratsfraktion beschäftigen die Mitglieder des Ausschusses am Dienstag, 26. September, ab 17.15 Uhr im Sitzungssaal Cheltenham (118) im 1. OG des Neuen Rathauses. Weitere Themen laut Tagesordnung: die Ergebnisse der Baumschau 2017 sowie Anträge zu den Themen „Stadtfahrräder“ und „Verkehrsberuhigung auf dem Plesseweg“ (beide SPD-Fraktion) und zur Ausweisung einer Pappel als Naturdenkmal sowie zur Installation von Fahrradbügeln am Kiessee (beide PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe).

Betriebsausschuss
Umweltdienste

pdg — Die „Entgegennahme und Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes Göttinger Entsorgungsbetriebe“ und die „Betriebsabrechnungen 2016 des Eigenbetriebes Göttinger Entsorgungsbetriebe“ stehen unter anderem auf der Tagesordnung des Betriebsausschusses am Dienstag, 26. September, ab 16.00 Uhr im Sitzungssaal Cheltenham (118) im 1. OG des Neuen Rathauses.

Ortsrat Geismar
pdg — Zur Radverkehrsführung in der Kiesseestraße lässt sich der Ortsrat Geismar in seiner 6. Sitzung am Donnerstag, 28. September, ab 19.30 Uhr im Veranstaltungsaal der GDA-Wohnstift GmbH, Charlottenburger Straße 19, berichten. Auf der Tagesordnung stehen außerdem Stellungnahmen der Verwaltung zu Anregungen aus früheren Ortsratssitzungen, ein Bericht des Arbeitskreises Volkstrauertag und die Beratung über einen Zuschussantrag.

 

Bundestagswahl
Aktuelle Informationen zur Wahl
Mehrere Wahllokale geändert
Wahlenpdg — Gegenüber vorhergehenden Wahlen haben sich für die anstehende Bundestagswahl am 24. September 2017 einige Wahllokale geändert. Bisherige Räumlichkeiten stehen – teilweise auch auf Dauer – nicht mehr zur Verfügung. Hierfür wurden Ausweichmöglichkeiten geschaffen. Dadurch ergeben sich auch positive Entwicklungen:
Bisher mussten zum Beispiel Bewohner/innen vom Holtenser Berg in der etwas abseits gelegene Hagenbergschule wählen gehen. Durch die Umlegung der entsprechenden Wahllokale in das Nachbarschaftszentrum können die Wege zum Wahllokal nun deutlich verkürzt werden. Die Wahlberechtigten des Holtenser Bergs (Nr. 414, 415, 416) können ihre Stimmen jetzt in den Räumlichkeiten der Bethlehemgemeinde in der Londonstr. 11a abgeben. Das Wahllokal für den Wahlbezirk Albrecht-Thaer-Weg (Nr. 401) musste vom Erziehungswissenschaftlichen Institut in die Außenstelle der Godehardschule, Albrecht-von-Haller-Str. 3, verlegt werden.
Das Wahllokal für den Wahlbezirk Rohnsweg (Nr. 109) befindet sich nicht mehr im Goethe-Institut, sondern im Theodor-Heuss-Gymnasium, Grotefendstraße 1. Auch das bisherige Wahllokal für den Wahlbezirk Plesseweg (Nr. 422) befindet sich nicht mehr im ehemaligen Erziehungswissenschaftlichen Institut, sondern ebenfalls im ersten Obergeschoss des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Das bisherige Wahllokal in der Kirchengemeinde St. Petri für den Wahlbezirk Alt-Weende 1 (Nr. 409) befindet sich jetzt in der Verwaltungsstelle Weende in der Hennebergstraße 11. Ebenfalls umgezogen ist das Wahllokal Windausweg (Nr. 521) in das Felix-Klein-Gymnasium in der Böttingerstraße 17.
„Die Zuwegungen der Wahllokale in den Schulen und in der Verwaltungsstelle Weende sind leider nicht rollstuhlgerecht“, sagt der Leiter des Wahlreferats Erik Feßler. „Leider konnten wir keine entsprechenden Alternativen finden.“ Wahlberechtigte mit Mobilitätseinschränkungen, die in den genannten Wahlbezirken leben, empfiehlt Feßler, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Alternativ könne auch ein Wahlschein beantragt werden, um die Stimme in einem Wahllokal eines Wahlkreises mit barrierefreiem Zugang abgeben zu können.
Die Adresse für das korrekte Wahllokal kann der Wahlbenachrichtigung entnommen werden. Außerdem bietet das Referat Statistik und Wahlen eine Suchmaschine zum Auffinden des Wahllokals an. Über die Eingabe des eigenen Straßennamens gelangt man zur Information über den eigenen Wahlbezirk und die Räumlichkeiten. Ein Klick auf die Adresse des Wahllokals öffnet den Ort auf einer Online-Karte, in der ein individueller Routenplan zum Wahllokal erstellt werden kann.
→ www.wahlen.goettingen.de
Briefwahl noch bis 22. September
pdg — Die letzte Möglichkeit zu Briefwahl für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag besteht am Freitag, 22. September. Wer am Wahlsonntag verhindert ist, kann seine Stimme im Briefwahlbüro des Referates Statistik und Wahlen im Neuen Rathaus, noch am Donnerstag, 21. September, von 8.30 bis 18.30 Uhr, und am Freitag, 22. September, von 8.30 bis 18.00 Uhr, abgeben. Da die Wahlleitung für den Bundestagswahlkreis 53 Göttingen beim Landkreis Göttingen liegt, gibt es im Neuen Rathaus der Stadt am Abend der Bundestagswahl kein Informationsangebot zum Stand der Auszählung bzw. zum lokalen Endergebnis. Ab 18.00 stehen allerdings auf der städtischen Homepage unter www.goettingen.de und auf der städtischen Wahlplattform unter www.wahlen.goettingen.de durch Klick auf den Button „Wahlergebnisse online“ die entsprechenden Ergebnisse je nach Stand der Auszählung zur Verfügung – für das Stadtgebiet Göttingen insgesamt, für die Göttinger Ortsteile, die Wahlbereiche und die Stimmbezirke sowie für benachbarte südniedersächsische Kommunen und den kompletten Bundestagswahlkreis.
Das Briefwahlbüro des Referates Statistik und Wahlen befindet sich im Neuen Rathaus im 4. Obergeschoss des Nebengebäudes Reinhäuser Landstraße. Ab sofort gelten erweiterte Öffnungszeiten: Montag von 13.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag bis Mittwoch von 8.30 bis 15.00 Uhr; Donnerstag von 8.30 bis 18.30 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr sowie zusätzlich am Freitag, 22. September, von 8.30 bis 18.00 Uhr.


Urban Mining
Rohstoffquellen direkt vor der Haustür

Forts. von der Startseite — Urban Mining bezieht sich nicht allein auf die Nutzung der innerstädtischen Lager, sondern befasst sich vielmehr mit dem gesamten Bestand an langlebigen Gütern. Darunter fallen beispielsweise Konsumgüter wie Elektrogeräte und Autos, aber auch Infrastrukturen, Gebäude, Ablagerungen und Deponien. Wir sind umgeben von einem vom Menschen gemachten Lager in Höhe von über 50 Milliarden Tonnen an Materialien. Noch wächst dieses anthropogene Lager Jahr für Jahr um weitere zehn Tonnen pro Einwohner an.

In Hinblick auf einen zunehmenden internationalen Wettbewerb um die knappen Rohstoffe der Erde kann die Nutzung von Sekundärrohstoffen aus heimischen Quellen dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen der Erde zu schonen und so die Lebensgrundlagen bestehender und zukünftiger Generationen zu sichern. Besonders im Bereich der als versorgungskritisch eingestuften Edel- und Sondermetalle wie Platin, Silber, Kobalt und Neodym kommt diesem Punkt eine große Bedeutung zu, da viele Zukunftstechnologien in ihrer Funktionsweise vom Vorhandensein solcher Metalle abhängig sind. Zum anderen ergeben sich durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen und die Aufbereitung im Inland wirtschaftliche Vorteile – für das produzierende Gewerbe durch Kosteneinsparungen im Materialbereich, für die Volkswirtschaft durch Erhöhung der inländischen Wertschöpfung. Die Recyclingwirtschaft ist schon jetzt ein potenzialträchtiger Innovationsmotor und Arbeitsmarkt.

Die größte Masse des Rohstoffpotenzials umgibt uns in Form von Baustoffen wie Steinen, Kies, Beton und Erden in Bauwerken. Fast jede und jeder kennt den Anblick ungenutzter, ehemaliger Industrieflächen mit übrig gebliebenen Gebäudebeständen oder auch leerstehender Wohngebäude in wirtschaftlich schrumpfenden ländlichen Gegenden. Eine bessere Ausnutzung und Zweitverwertung dieser Ressourcen könnte helfen, den Aufschluss neuer Steinbrüche oder Kiesgruben zu vermeiden.

Der größte finanzielle Wert besteht in Form nicht mehr genutzter Metalle, beispielsweise Eisenträger, Stahlarmierungen oder Kupferleitungen aus ungenutzten Immobilien oder Brücken sowie Stahlschienen ehemaliger Eisenbahnstrecken. Auch Schrott ist wertvoll, der noch in der Frühzeit der Abfallwirtschaft auf Deponien vergraben wurde. Je nach Lage der Schrottpreise wurde dieses Potenzial auch in der Vergangenheit schon zur Herstellung neuer Metallwerkstoffe eingesetzt.

Das Umweltbundesamt sieht für die kommenden Jahre Spielraum insbesondere auf folgenden Feldern:

  • Recyclinggestein: Hochwertige, qualitätsgesicherte Sekundärbaustoffe könnten erzeugt werden, wenn Bauschutt bereits an der Abbruchstelle sortenrein erfasst wird und Gewinnung sowie Aufbereitung und Behandlung bis hin zum Wiedereinsatz der Sekundärmaterialien in der Produktion integriert betrachtet werden.
  • Elektronikschrott: Eine effektivere Gewinnung von Edel- Sondermetallen aus zum Teil langlebigen Konsumgütern wie Mobiltelefonen und sonstigen Elektrogeräten könnte die Abhängigkeit von teuren, versorgungskritischen Rohstoffimporten verringern. Außerdem könnte eine vermehrte kontrollierte Aufbereitung innerhalb Deutschlands dazu beitragen, die unsäglichen Arbeitsbedingungen zu beenden, unter denen weltweit Elektronikschrott behandelt wird.
  • Materialkataster: Einer höheren Recyclingquote steht häufig die Unkenntnis des Sekundärrohstoffvorkommens entgegen. Neubauten und auch Konsumgüter könnten in Zukunft sogenannte Materialpässe erhalten, auf deren Grundlage ein hochwertigeres Recycling möglich wird. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um komplexe Stoffverbünde mit hohen Anforderungen an Sortier-, Trenn- und Recyclingtechniken handelt, die bereits heutzutage die Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Für den Bestand an schlummerndem Material lohnt sich für bestimmte Rohstofflager auch eine aktive Erfassung und Katasterisierung der verbauten Materialien.

→www.umweltbundesamt.de/publikationen/urban-mining

 

Klimaschutz-Bericht Göttingen
Weiterhin hohe Anstrengungen erforderlich
Treibhausgas-Emissionen von 7,08 t jährlich pro Einwohner

Forts. von der Startseite — Dazu werden neben den Energie- und Treibhausgas-Bilanzen unterschiedliche Klimaschutz-Aktivitäten lokaler Akteure wie der Stadt Göttingen, der Stadtwerke Göttingen AG, der Georg-August-Universität Göttingen als Träger des Masterplans 100% Klimaschutz und der Energieagentur Region Göttingen als lokalem Partner betrachtet. So wird der derzeitige Umsetzungsstand des Masterplans 100% Klimaschutz auf dem Weg zur Klimaneutralität Göttingens aufgezeigt. Dies stellt sicher, dass die gesetzten Klimaschutzziele kontinuierlich verfolgt und wo nötig Korrekturen vorgenommen bzw. Anstrengungen verstärkt werden können.

Um die gesetzten Klimaschutzziele mittel- und langfristig zu erreichen, plant die Stadt Göttingen mit ihren Partnern verschiedene Projekte, die die positive Entwicklung in den unterschiedlichen Handlungsfeldern weiter fortführen und möglichst verstärken sollen. Die folgenden Maßnahmen und Projekte, die in Zukunft angegangen werden sollen, können dazu beitragen, bis zum Jahr 2050 eine klimaneutrale und vor allem lebenswerte Stadt Göttingen zu schaffen:

  • das Projekt „Klimaschutz im Zentrum“, welches ebenfalls am 29. August im Umweltausschuss vorgestellt und voraussichtlich bis Ende 2018 umgesetzt wird. Es hat das Ziel, in der Innenstadt Orte für den Klimaschutz entstehen und dauerhaft sichtbar werden zu lassen. Unter intensiver Beteiligung verschiedener Akteure und vor allem der Bürgerschaft wird in mehreren thematischen Bausteinen von der energetischen Sanierung über einen klimabewussten Lebensstil bis hin zum „Grün in der Innenstadt“ die Bandbreite des Klimaschutzes abgebildet, indem bereits umgesetzte Maßnahmen anschaulich präsentiert und neue Projekte angestoßen werden.
  • Maßnahmen im Bereich Mobilität und Verkehr, wie z.B. die Erstellung des Nahverkehrsplans südliche Innenstadt und des Radverkehrsentwicklungsplans, erfolgen immer mit Fokus auf dem Klimaschutz und zur Stärkung des Umweltverbundes (dazu zählen Fuß-, Rad- und öffentlicher Nahverkehr).
  • Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs wurde kürzlich der Grundsatzbeschluss gefasst, die Busflotte auf Elektroantrieb umzustellen, was nun schrittweise umgesetzt wird.
  • Im Handlungsfeld Energieversorgung wird die Weiterentwicklung der Fernwärmeerzeugung unter Einsatz erneuerbarer Energien vorangetrieben.
  • Im Bereich Sensibilisierung und Bildung liegt der Fokus u.a. auf Bildungsmaßnahmen in Kita und Schule sowie die jährlichen Klimaschutz-Tage. Diese Veranstaltungsreihe wird von der Stadt Göttingen koordiniert und bietet im Zeitraum vom 21.11. bis 1.12. Aktionen und Veranstaltungen für alle interessierten Göttingerinnen und Göttinger, u.a. auf dem Klimaschutz-Markt am 29. und 30.11. in der Lokhalle.

Nach wie vor ist darüber hinaus der Beitrag jeder und jedes Einzelnen wichtig. Klimaschutz wird also auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe in Göttingen darstellen. Begleitet und koordiniert wird die Umsetzung des Masterplans 100% Klimaschutz von zwei Klimaschutz-Managerinnen der Stadt Göttingen. Genauere Informationen und aktuelle Meldungen unter →www.klimaschutz.goettingen.de

 

 

 
             
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