Platzhalter

Spacer  
  SpacerRedaktionSpacer   SpacerPolitikSpacerWirtschaftSpacerGesellschaftSpacerWissenschaftSpacerKulturSpacerVeranstaltungen
           
 

 

Workshop
Zwischen Ehre und AmtWeitere Informationen

Afghanistan
Humanitäre Hilfe nicht für militä­rische Ziele missbrauchenWeitere Informationen

La Paz Centro
Patenschaften für BildungWeitere Informationen

_________________

 

 

 

 

Regionale Landwirtschaft
Städter erobern sich naturnahe Lebensweise zurück
„Veggie-Day“ am Hainberg-Gymnasium ▪ Aktion „Bauer hält Hof“ / Göttinger Genussfahrten
„Wir haben es satt!“ – Agrardemo zur Grünen Woche in Berlin ▪ Transition Town: Solidarische Landwirtschaft

Die Resultate einer fehlgeleiteten Agrarpolitik als Auswuchs der industriellen Massen­gesell­schaft stoßen selbst bei hartgesottenen Stadtbewohnern auf zunehmende Kritik. Innerhalb weniger Tage haben sich zum Thema Gesunde Ernährung gleich mehrere Initiativen zu Wort gemeldet die veranschaulichen, wie wichtig quer durch alle sozialen und Alters­schichten hindurch dieses Anliegen den Menschen mittlerweile geworden ist und wie sehr sie sich von der Politik, aber auch von vielen Erzeugern, verschaukelt vorkommen.

Spacer
Lecker auch ohne Fleisch: vegetarische TortelliniSpacerFoto: Théo

So veranstaltete das Hainberg-Gymnasiumam 19. Januar einen sogenannten „Veggie-Day“, der auf Beschluss der Gesamt­konferenz zustande gekommen war und auf die Problematik des Konsums tierischer Produkte aufmerk­sam sowie die vegetarische und vegane Lebens­weise besser verständlich machen sollte. Mithilfe eines pädago­gischen Ansatzes konnten so auf vielfältige und spielerische Art Alter­nativen zum Fleisch­konsum aufgezeigt werden. Bereits 2011 gab es schon einmal einen solchen Tag, damals an der IGS in Geismar. Zu dem jetzigen gründete sich eigens eine „Veggie-AG“ an der Schule, die gezielt auf diesen Tag hinar­beitete. Die Schulmensa bot an diesem Tag ausschließlich vege­tarisches Essen an. Eine bunte Mischung von Informa­tionen und Aktionen gab es rundherum: Filme, ein Quiz, Ratespiele, Stellwände mit Postern und Info-Tafeln und vieles andere mehr, und zum Probieren wurden frisch gezapftes Schoolwater und frisch zubereitete Smoothies angeboten. Ziel ist nach Auskunft von AG-Mitgliedern die Einführung eines offiziellen Veggie-Days, was zur Folge hätte, dass ein Mal pro Woche ausschließlich vegetarisches Essen in städtischen Betrieben, Schulen und Kinder­gärten auf den Tisch käme.

 
Soziales Ungleichgewicht
auch in der Landwirtschaft
Rinderstall Spacer
Bauer hält – vorbildlich – Hof: Rinderstall bei GöttingenSpacerFoto: Ann-Kathrin-Schmidt
Direkt­zah­lun­gen aus den Mit­teln der ge­mein­sa­men Agrar­poli­tik (kurz: GAP) der EU ver­tei­len sich recht unter­schied­lich: In Deutsch­land ge­hen über 70% der Mit­tel an nur 20% der Be­trie­be. EU-weit teilen sich 60% aller Be­trie­be im unte­ren Be­reich gerade ein­mal 5% der Sub­ven­tio­nen. Die 6% der größ­ten Be­trie­be be­kom­men dage­gen 69% der Mittel. Das macht es be­son­ders für die klei­ne­ren Be­trie­be schwie­rig, über die Run­den zu kom­men. Folge die­ser Poli­tik ist, dass eine Viel­zahl der land­wirt­schaft­li­chen Be­trie­be auf­ge­ben muss. In den letz­ten 20 Jah­ren hat sich ihre Zahl hal­biert und allein im letz­ten Jahr haben fast 5% der Be­trie­be ihre land­wirt­schaft­liche Arbeit be­en­det. Die­ser „Struk­tur­wan­del“ in der Land­wirt­schaft geht ein­her mit einer Ver­ödung und Ver­grei­sung ganzer Regio­nen, die jungen Familien wenig Perspektive bieten. Obwohl Bauern auch auf dem Lande längst eine Minderheit sind, war die Vielfalt bäuer­licher Produktion und Verar­beitung ihr soziales und wirtschaft­liches Rückgrat. Sie ist auch die Grundlage der traditio­nellen Kulturland­schaften, die vielerorts der „Vermaisung“ und schleichenden Normierung durch seelenlose Mono­kulturen weichen musste und muss.

Am 4. Februar bietet der Göttinger Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) eine zweite Göttinger Genuss­fahrt im Rahmen der Aktion „Bauer hält Hof“ an (Anmel­deschluss war der 20. Januar). Mit einer solchen Genussfahrt soll auf struktu­relle Miss­stände, die sich in den Jahrzehnten nach dem letzten Weltkrieg immer deut­licher entwickelt haben, aufmerk­sam gemacht werden. Dazu laden bundesweit Erwerbs­tätige in der Land­wirt­schaft auf ihre Höfe ein, um die Reali­täten auf einem Bauern­hof direkt erfahrbar zu machen und um so Debatten über die euro­päische Agrar­politik anzu­stoßen. In Göttingen werden diese „Genuss­fahrten“ vom BUND Göttingen in Koope­ration mit Slow Food Göttingen und der Jungen Arbeits­gemein­schaft bäuer­liche Land­wirt­schaft (AbL) Witzen­hausen organisiert. Die zweite „Göttinger Genuss­fahrt“ wird auf den „Hof Erle“ nach Klein Lengden führen. Hier bewirt­schaftet ein Landwirt zusammen mit seiner Frau einen kon­ventio­nellen Schweine­mast­betrieb im Haupterwerb. Seine Produkte werden über den hofeigenen Laden und die Fleischerei Sebert in Geismar direkt vermarktet.
www.bund-goettingen.de und www.meine-landwirtschaft.de

Von Massenprotesten unter dem Motto „Wir haben es satt!“ war die Grüne Woche in Berlin am 21. Januar begleitet, wozu auch mehr als 30 Göttinger Organistaionen aus Politik, Land­wirt­schaft, dem Natur­schutz und dem Lebens­mittel­handel aufgerufen hatten. „Wir müssen für eine öko­logische, bäuer­lich-nach­haltige Landwirt­schaft und gegen Agrogen­technik sowie industrielle Tier­fabriken kämpfen“, erklärten beispielsweise die Grünen zu ihrer Teilnahme. Den Agrarpoli­tikern, die sich parallel zur diesjährigen Land­wirtschafts­messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen, müsse klargemacht werden, dass sich diese Politik endlich ändern muss, so ein Mitglied des Kreisvor­standes. Die halbherzigen Lösungs­vorschlä­ge, wie sie zurzeit aus dem Land­wirt­schafts­ministe­rium von Ilse Aigner zum Anti­biotika­skandal bei Geflügel­mast zu hören sind, zeigten erneut, dass die Bundes­regie­rung kein Interesse habe, den notwendigen System­wechsel in der Land­wirt­schaft auf den Weg zu bringen. Weder der Dioxin­skandal noch die aktuellen besorgnis­erregen­den Meldungen über antibiotika­resistente Keime auf Hähn­chen­fleisch brächten die schwarz-gelbe Regierung bislang zum Umdenken.

Spacer
Kreis von Menschen, den ein langfristiges Interesse an einem Hof verbin­det: Solidarische LandwirtschaftSpacerFoto: Solid. Landwirtschaft

Im Rahmen einer Transition Town-Bewe­gung gründete sich auf Initia­tive der hiesi­gen Unter­glie­derung „Göttin­gen im Wandel“ am 22. Januar die Koope­rative Solida­rische Land­wirt­schaft als Koope­rations­projekt mit dem Gärtner­hof Lan­dolfs­hausen. Auf Anhieb fanden sich etwa 60 Interes­sier­te ein, die lang­fris­tig mit einem Hof zusam­men­arbeiten wollen, sich dabei die jähr­lichen Kosten dieses Hofes gemein­sam teilen und im Voraus finanzieren und dafür im Gegenzug einen entspre­chenden Anteil an der Ernte erhalten – zusätzlich die Gewiss­heit, dass die Land­wirt/in­nen mit dem anvertrauten Land, Wasser, Tieren und Pflanzen verant­wortlich und nachhaltig umgehen. 
Jeder Hof und jede Gärtnerei wird, entsprechend den Jahres­zeiten, eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern mit ökologischen Lebens­mitteln versorgen. Da jede Person im Voraus einen Anteil an den jährlichen Kosten des Gemein­schafts­hofes übernimmt, finanzieren ihn damit alle Anteils­eigner gemeinsam, wobei die Kosten jährlich offen gelegt werden. Dafür erhalten sie ihren Anteil an der gesamten Ernte. Mitglieder haben ein Mit­sprache­recht bis hin zur Wahl von Sorten oder beim Anbau. Der verbindende Gedanke einer Gemein­schaft zwischen Mensch und Hof, der der Solida­rischen Landwirt­schaft zugrunde liegt, kann so auf vielfältige Weise gestärkt werden.
Etwa 25 Prozent der Gemüseanbaufläche des Gärtnerhofs kann nach diesem vielversprechenden Anfang nun solidarisch bewirtschaftet werden. Einige weitere Anteile für die kommende Saison, die im April beginnt, können noch vergeben werden.
www.gaertnerhof-landolfshausen.de / www.solidarische-landwirtschaft.org

 

Ärzte ohne Grenzen
Humanitäre Hilfe in Afghanistan
darf nicht länger für militärische Ziele missbraucht werden

Kabul/Berlin, 4. Dezember 2011. — Anlässlich der Peters­berg-Kon­ferenz in Bonn ruft die medizinische Nothilfe­organisation Ärzte ohne Grenzen alle Konflikt­parteien in Afghanistan auf, humanitäre Hilfe nicht als Teil einer militä­risch-po­litischen Strategie zu missbrauchen. Unabhängige und unparteiische Hilfe für die vom Krieg betroffene Bevölkerung darf nicht untergraben werden.

Spacer AIDS-Plakat
  Schulkinder in AfghanistanSpacerFoto: Ronald Mitchell

In Afghanistan herrscht Krieg. Ärzte ohne Grenzen weist darauf hin, dass die Bundeswehr und die Bundes­regierung als Konflikt­parteien dafür Verant­wortung tragen, dass unpar­teiische humanitäre Hilfe die Menschen in Not erreicht. „Ärzte ohne Grenzen leistet in Afghanistan unabhängig von jeder Konflikt­partei und von jeglichen Regierungs­geldern medizinische Hilfe für Menschen in Not“, erklärt Frank Dörner, Geschäfts­führer der Organi­sation in Deutsch­land. „Unsere Arbeit wird aber erschwert dadurch, dass Militär und Politik in den vergan­genen Jahren versucht haben, humani­täre Hilfe als Kompo­nente ihrer militä­rischen Strategie zu missbrau­chen. Darunter leiden am Ende die Patienten.“

Humanitäre Organisationen wurden von NATO-General­sekretär Anders Fogh Ras­mus­sen im vergan­genen Jahr als „weiche Kompo­nente“ des NATO-Ein­satzes bezeichnet, und Angehörige der Bundeswehr beschreiben sich als Wegbereiter und Informations­beschaffer für Nicht­regierungs­organisa­tionen. In Afghanistan gibt es eine dringende Notwen­digkeit für unpartei­ische und unab­hängige medizinische Hilfe. Nach Ansicht von Ärzte ohne Grenzen wird das auf abseh­bare Zeit auch so bleiben. Die Hilfe muss sich ausschließ­lich an den Bedürf­nissen der Menschen orientieren und nicht an militä­risch-po­litischen Zielen. Ihr Erfolg sollte allein nach medizi­nischen Kriterien beurteilt werden.

Ärzte ohne Grenzen ist seit 1980 in Afghanistan tätig. Derzeit arbeiten Teams in Kranken­häusern in Kabul und Lashkargah, der Hauptstadt der Provinz Helmand. In Kundus hat die Organi­sation im August eine chirurgische Klinik eröffnet. Ärzte ohne Grenzen beschäftigt insgesamt etwa 1.000 Mitarbeiter in Afghanistan. In den Kranken­häusern herrscht ein striktes Waffen­verbot, es gibt weder bewaf­fnetes Wach­personal noch bewaf­fnete Eskorten. Ärzte ohne Grenzen akzeptiert keinerlei Regierungs­gelder für die Projekte in Afghanistan. Sie werden ausschließ­lich aus privaten Spenden finanziert.
www.aerzte-ohne-grenzen.de

 

La Paz Centro
Ein Geschenk mit Sinn:
Patenschaften, die armen Schülern Bildung ermöglichen

Mit einem größeren Geldbetrag kann dank des selbstlosen Einsatzes von Schülern der Integrierten Gesamtschule und der aufopfe­rungs­vollen Hilfe ehemaliger Schüler/innen und jetziger Freiwiller vor Ort zehn Grund­schülern in der nicaragua­nischen Partnerstadt La Paz Centro der Besuch einer weiter­führenden Schule ermöglicht werden. Es sind Schüler aus extrem armen Familien, intelligent und hoch­motiviert für den weiteren Schulbesuch. Aber nur einige wenige kommen Dank der Sammel­leiden­schaft von Fünft- und Sechst­klässlern und Dank der Spenden Göttinger Bürger in diesen Genuss. Viele Schüler/innen, die in teilweise unvorstellbaren armen Verhältnissen aufwachsen, warten jedoch weiterhin und hoffen auf einen Paten, der für wenige Euro im Monat bereit ist, ihnen eine Zukunfts­perspek­tive zu eröffnen. Das können Sie ändern.

Sie können helfen!
Diese jungen Menschen haben bereits Paten gefunden:

Schülerinnen in La Paz Centro
Links: Josselin Massiel Linarte Velásquez (12 J.). Acht Menschen leben in der Casa, ihrem Zuhause. Ihre Mutter macht Tortillas. Mitte: Maria Jose Guemán Espinoza (2. v.r.), eine sehr gute Schülerin, lebt mit ihrer Familie in einer Blechhütte. Beide Eltern arbeiten in der Ziegellei. Rechts: Tamara Betzabel Romero Chávez gewann einen Schulwettbewerb, sie hat zwei Schwestern. Die Mutter ist alleinerziehend, arbeitet in der Zona Franca.

In La Paz Centro leben und arbeiten derzeit für ein Jahr vier Göttinger Praktikant/innen im Rahmen des entwicklungs­politischen Freiwilligen­dienstes der Deutschen Gesell­schaft für Inter­nationale Zusammen­arbeit (GIZ, ange­gliedert dem Bundes­ministe­rium für wirtschaftliche Zusammen­arbeit) und kümmern sich sowohl um die Verwaltung der Spenden­gelder als auch – in ihrer Freizeit und zusammen mit einheimischen Frauen – um ein ambitioniertes, im Aufbau befindliches Gemüse­anbau­projekt („Verbesserung der Ernährungs­sicherung durch Gemüseanbau und Getreide­produktion mittels Koope­rativen­wirtschaft“), das maßgeblich von der Nieder­sächsi­schen Bingo­stiftung für Umwelt und Entwick­lungs­zusammen­arbeit gefördert wird. In ihm geht es um den Erwerb landwirt­schaftlich nutzbarer Flächen durch drei kleine Kooperativen, „um dem weltweit einsetzenden ,Land-Grabbing‘ für Bio-Sprit etwas entgegen­zusetzen und die Bevölkerung von La Paz Centro vor dem Verlust wertvoller Anbauflächen zu schützen“, so die „Mutter der La-Paz-Bewegung“, Anna Leineweber. Dazu wurden die gesamten Rücklagen des Vereins Amistad con Nicaragua in den Ankauf von 10 Hektar Ackerland investiert.

Spacer
In La Paz Centro leben und arbeiten derzeit vier Göttinger Praktikant/innen im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes des GIZ. Hier ein älteres Foto mit Anna Leineweber, „la mujer de la centro humanidad“ inmitten ihrer gegen soziale Benachteiligung arbeitenden freiwilligen Helfer.

Durch die sich nun ergebenden neuen Möglich­keiten zur Bewässe­rung, den Einsatz eines Traktors und notwendiger Fort­bildungs­maßnahmen durch einen deutschen Entwick­lungs­helfer haben die Koopera­tiven­mitglieder, das sind 25 in armen Verhält­nissen lebende Familien, die Möglichkeit, Obst, Gemüse und Mais auch dann lokal kosten­günstig anzubieten, wenn es – bedingt durch die Trockenzeit – rund­herum teurer wird. Damit eröffnet sich für die Familien möglicher­weise auch eine Perspek­tive, den Schul- und Universitäts­besuch ihrer Kinder zu gewähr­leisten.

Bereits seit April läuft – wiederum mit Unter­stützung der nieder­sächsi­schen Bingo-Umwelt­stiftung – das Projekt „Trinkwasser für die Land­gemeinde Papalonal“, durch das 180 Familien eines benach­barten Dorfes Zugang zu sauberem Wasser bekommen haben. Auch hier haben Schüler/innen der Lichtenberg-Gesamt­schule in Geismar im November vorigen Jahres mit 6.500 Euro Erlös aus dem Martins-Singen maßgeblich mit zum Erfolg beigetragen.
Kontakt: Aleineweber@t-online.de
Ausführlicher zum kooperativen Gemüse­anbauprojekt sowie zum Trinkwasser­projekt in La Paz Centro berichten wir im Dezemberheft von Gö-Polis.

SeitenanfangZum Seitenanfang

 


In ausgesuchten
Vertriebsstellen:

Heft-5-2010

________________

Jugendmedienworkshop 2012
Zwischen Ehre und Amt
Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bun­des­zentrale für politische Bildung und der Jugend­presse Deutsch­land zum mittler­weile neunten Mal 30 junge Jour­nalist/innen zu einem Workshop nach Berlin ein. Dieser findet vom 25. bis 30. März 2012 im Deut­schen Bun­destag statt. „Auftrag Gesell­schaft. Zwischen Ehre und Amt – Dein Dienst für die Demo­kratie?“ heißt der Titel der Veran­staltung in diesem Jahr. Die Teilneh­mer/innen werden sich mit der Rolle des bürger­schaft­lichen Engage­ments – sei es im Ehren­amt, Freiwil­ligen Sozialen Jahr, Freiwil­ligen Wehr­dienst oder Bundes­freiwil­ligen­dienst – im gesamt­demo­krati­schen Getriebe ausein­ander­setzen.
„Wer zwischen 16 und 20 Jahre alt ist, sich für die Arbeit unserer Medien interes­siert und selbst gerne einmal journa­listisch tätig sein möchte, hat die Gelegen­heit sich für den Jugend­medien­work­shop zu bewerben und im März 2012 in Berlin dabei zu sein“, so der Göttinger FDP-Bun­des­tags­abge­ord­nete Dr. Lutz Knopek.
Bewerben können sich interes­sierte mit einem Artikel oder einem Video- bezie­hungs­weise Audio­beitrag zu einem Thema, das auf der Home­page
http://bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Die Bei­träge können auf der genannten Home­page ab dem 24. De­zem­ber 2011 hoch­geladen werden. Bewer­bungs­schluss ist der 31. Januar 2012. Eine Jury, beste­hend aus Vertre­tern des Deut­schen Bundes­tages, der Bundes­zentrale für politi­sche Bildung und der Jugend­presse Deutsch­land, wählt die Teilneh­merin­nen anhand der Quali­tät der ein­ge­reich­ten Bei­träge aus.
Eine Woche lang haben die Autoren der 30 besten Beiträge die Gele­genheit, hinter die Kulissen des parla­mentari­schen und medialen Gesche­hens in der Haupt­stadt blicken. Sie hospi­tieren in Redak­tionen, begleiten Haupt­stadt­kor­res­pon­den­ten, dis­ku­tie­ren mit Abge­ord­neten aller Fraktio­nen, besu­chen Plenar­sitzun­gen im Deut­schen Bun­destag und erstel­len eine eigene Veran­staltungs­zeitung.

 
   
             
Spacer Spacer Spacer   Spacer Spacer Spacer