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24. Mai

Comedy & Kabarett
Kulturticket20.15 Martin Zingsheim: aber bitte mit ohne. Apex, Burgstraße 46.

Martin Zingsheim
<leer>Foto: Georg Pieron HF

Seien wir mal ehrlich. Besitzstreben und Konsumrausch waren gestern. Heute ist doch Verzicht der wahre Luxus. Wer was auf sich hält, sagt ,Nein’ – am besten zu allem. Vorausgesetzt, man kann es sich leisten. Fleisch, Laktose, Religion und Überzeugungen. Puristen „sharen“ lieber, denn geteiltes Leid ist halbes Leid, und Eigentum verpflichtet ja auch bloß. Man kann trotzdem alles auf der Welt haben. Jedenfalls mit ohne. Martin Zingsheim ist die Jeanne d’Arc der neuen asketischen Trendsportart und hat sich frei gemacht. Von allem. Ein Mann, ein Mikro. Kein Gedöns, nur Relevanz, sprachlich brillante Komik und rasante Gags mit kritischer Tiefenschärfe. Zingsheim ist wie Philosophie, nur mit Witzen statt mit Fußnoten. Dadurch wird’s auch deutlich lustiger.

Führung
19.00 Auf Reisen mit Hermann Wendland. Referent: Dr. Michael Schwerdtfeger. Alter Botanischer Garten, Untere Karspüle 2.
Unsere historischen Gewächshäuser erzählen aus der Zeit von Romantik und Biedermeier, von Queen Victoria und Charles Darwin – und von Hermann Wendland. Wir nehmen die Spur des königlichen Hofgärtners auf und erfahren, was das Königreich Hannover mit dem Regenwald Costa Ricas zu tun hat.
4,00 Euro/Person. Anmeldung nicht erforderlich. Bei Regen alternative Führung durch die Gewächshäuser.

Kino
17.30+20.00 Mach mal halblang! – 3. Göttinger Kurzfilmfestival. Göttinger Filmpreis und Filmblock A. Lumière, Geismarlandstraße 19.
20.00 Mach mal halblang! – 3. Göttinger Kurzfilmfestival. Filmblock C. Uni-Kino im Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Raum 011.
→www.goettinger-kurzfilmfestival.de

Lesung / Literatur
10.55<leer>5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Klaus Feller liest aus „Die Verwandlung“ von Franz Kafka. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Got­mar­straße 8.
Eines Morgens erwacht Gregor Samsa und ist in einen riesigen Käfer verwandelt. Das revoltierende Unbehagen in ihm - gegen seinen Beruf, seine Familie - hat sich eine äußere Gestalt geschaffen.
16.30 Vorlesen in Geismar. Für Kinder ab 4. Maria Theubert liest aus dem Buch „Helma legt die Gockel rein“ von Ute Krause und Dorothy Palanza. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Zweigstelle Geismar, Kerllsgasse 2.
Auf Helmas Bauernhof gibt es einen neuen Hahn, der allen Tieren ziemlich auf den Wecker geht. Er will Helma verbieten, mit ihrer besten Freundin Luise zu spielen. Es geht drunter und drüber, bis Helma einen richtig guten Einfall hat.
17.00 Lea-Leseklub für Erwachsene mit und ohne Leseeinschränkung. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Zweigstelle Grone, Heinrich-Warnecke-Str. 6a.
Lea steht für Lesen einmal anders und ist ein Lesezirkel für Erwachsene. Es sind alle willkommen, die gemeinsam ein Buch oder auch kürzere Texte lesen und darüber sprechen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand bisher aufgrund einer Behinderung kaum Gelegenheit zur Lektüre hatte oder ob er als Erwachsener gerade noch einmal neu mit dem Lesen beginnen möchte.

Musik
Kulturticket21.30 Seed To Tree. Nörgelbuff, Groner Str. 23.

Politik und Verwaltung
16.00 Öffentliche Sitzung der Ausschüsse für Kultur und Wissenschaft und für Bauen, Planung und Grundstücke. Neues Rathaus, Ratssaal.Weitere Informationen
19.00 Öffentliche Sitzung des Ortsrats Roringen. Dorfgemeinschaftshaus Roringen, Lange Straße 4.Weitere Informationen

Theater
19.45 Tosca. Von Victorien Sardou. Deutsches Theater, DT—1.
Bearbeitet von Stefan Otteni - Inszenierung: Joachim Schloemer - Dramaturgie: Matthias Heid - Bühne und Kostüme: Giulia Paolucci - Musik: Michael Frei - Mit Gabriel von Berlepsch, Florian Donath, Rebecca Klingenberg, Volker Muthmann, Dorothee Neff, Moritz Schulze, Gerd Zinck.

Tosca
<leer>Foto: Thomas M. Jauk

Sie sind das Glamour-Paar Roms: Die kapriziöse und eifersüchtige Gesangsdiva Floria Tosca und der lässige, erfolgreiche Maler Mario Cavaradossi. Ihre Liebe überwindet nicht nur ihre gegensätzlichen Temperamente, sondern auch ihre konträren politischen Überzeugungen. Sie überzeugte Monarchistin, er glühender Republikaner, die Konstellation bietet genügend Angriffsfläche für den machthungrigen Polizeichef Scarpia, der Cavaradossi schon länger im Visier hat. Nicht nur wegen dessen politischer Ansichten, sondern auch, weil er selbst amouröse Ambitionen in Bezug auf Tosca hegt. Als er Mario schließlich festnehmen kann, weil dieser einem gesuchten Republikaner zur Flucht verhilft, glaubt er am Ziel seiner Wünsche zu sein. Doch Floria Tosca zu unterschätzen, erweist sich als tödlicher Irrtum. Ein Polit-Thriller, eine dramatische Liebesgeschichte, ein Stoff für die Oper. Puccini erkannte das Potenzial des Stückes, und seine „Tosca“ wurde zum Welterfolg. Joachim Schloemer, als Regisseur und Choreograf ein Grenzgänger zwischen Musiktheater, Schauspiel und Tanz, erarbeitet für das Deutsche Theater Göttingen eine Version, in der sich das Schauspiel und die Musik Puccinis treffen.
20.00 Premiere: Alice … im Wunderland. Stückentwicklung des JT-Jugendclubs. Junges Theater, Hospitalstr. 6.
Leitung: Agnes Giese, Jannika Pyttlich, Madeleine Wolfarth - Mit Darstellern des JT-Jugendclubs.

Alice … im Wunderland
<leer>Foto: M. Wolfarth

Ein Stück, bei dem Jugendliche ab 16 Jahren auf der Bühne stehen. — Alice, auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenwerden; begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller Wunder. Auf ihrer Traumreise erlebt Alice mit den Figuren des Wunderlandes Höhenflüge und Abstürze, Krisen und Erkenntnisse, Versuche von Lebensbewältigung und allerorts Fragen: Wer bin ich, wie bin ich, wie darf und vor allem wie will ich sein? Eine Suche nach Möglichkeiten des Daseins und der Begegnung. Die Spieler des Jugendclubs transportieren ihre Lebensfragen in Carrolls Klassiker und erzählen mit Humor die poetische Geschichte.
Der Jugendclub ist einer von fünf Clubs des Jungen Theaters, in denen sich Laien regelmäßig treffen, um gemeinsam unter professioneller Anleitung Theater zu spielen. Vorkenntnisse im Schauspiel sind dabei nicht erforderlich. Neugierde, Spielfreude, Spontaneität und Lust auf Gruppenarbeit sind die einzigen Voraussetzungen.

Vortrag / Gespräch / Diskussion
13.00 Unternehmensbesteuerung – Lösungen (bis 17.30 Uhr). Verschiedene Referent/innen. Kontakt: Rebecca Höhl, Te. 39-7309. Paulinerkirche, Papendiek 14.
Eine Veranstaltung der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Vorträge beschäftigen sich mit dem Thema „Die Besteuerung der internationalen Geschäftstätigkeit im Wandel“.
17.30 Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko. Finissage der gleichnamigen Ausstellung. Referent: Wolfgang Grenz, Amnesty International, Hamburg. Kulturwiss. Zentrum, Heinr.-Düker Weg 14 (Eing. Goßlerstr.), Raum 601.
Grenz informiert in einem Vortrag über Hintergründe zur Menschenrechtssituation in Mexiko sowie über Initiativen zur Verbesserung der Situation.
18.00 Migrationsforschung und Kritik: Perspektiven der Konzeptualisierung. Öffentliche Podiumsdiskussion. Theologicum, Platz der Göttinger Sieben 5, Raum 1.110.
18.15 Leben im und mit dem Krieg. Der „Mund von tausend Toten“? Armin T. Wegner als Augenzeuge des Ersten Weltkrieges im Osmanischen Reich. Referent: Prof. Dr. Martin Tamcke. Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Raum 003.
20.15 Ökosiegel unter der Lupe. Kath. Hochschulgemeinde, Kurze Str. 13.
Es gibt mittlerweile unzählige Siegel, die uns umweltfreundliche Lebensmittel versprechen. Doch was bedeutet eigentlich was und wie steht es mit der Glaubwürdigkeit der Siegel?

Weiterbildung / Workshop
12.30 Tablet- und Smartphone-Treff. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Got­mar­straße 8.
Hilfe zur Selbsthilfe für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Außerdem gibt es eine Einführung in die Nutzung der elektronischen Angebote (Onleihe, E-Books, E-Reader und Apps) der Stadtbibliothek.


 

Das Radioprogramm heute
Eine Auswahl kultureller und informativer Sendungen
Konzert · Hörspiel · Kinderfunk · Jazz
Feature · Lesung · Oper · Reportage

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0.00 ARD-Nachtkonzert. Louis Spohr: „Der Matrose“, Ouvertüre, WoO 7 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths); Antonín Dvořák: Vier romantische Stücke, op. 75 (Daniel Müller-Schott, Violoncello; Robert Kulek, Klavier); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 (NDR Elbphilharmonie Orchester: Hans Schmidt-Isserstedt); Domenico Scarlatti: „Stabat Mater“ (Quirine Viersen, Violoncello; Dirk Lujimes, Orgel; NDR Chor: Simon Schouten); Sergej Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini, op. 43 (Anna Vinnitskaya, Klavier; NDR Elbphilharmonie Orchester: Krzysztof Urbanski); Franz Schubert: Symphonie Nr. 1 D-Dur, D 82 (Les Musiciens du Louvre: Marc Minkowski); Anton Diabelli: Serenade F-Dur, op. 63 (Joachim Schreader, Jan Erler, Gitarre); Ludwig van Beethoven: 33 Variationen C-Dur über einen Walzer von Anton Diabelli, op. 120 (Jewgenij Koroliow, Klavier); André-Ernest-Modeste Grétry: Streichquartett c-Moll, op. 3, Nr. 6 (Haydn Quartett); Rebecca Clarke: Klaviertrio (Mirjam Tschopp, Violine; Claude Hauri, Violoncello; Corrado Greco, Klavier); Georg Philipp Telemann: Pariser Quartett Nr. 4 (Nevermind); Cesar Cui: Deux morceaux, op. 36 (Steven Isserlis, Violoncello; Chamber Orchestra of Europe: John Eliot Gardiner); Benjamin Bilse: „Victoria Walzer“ (WDR Rundfunkorchester Köln: Christian Simonis); Carl Maria von Weber: Großes Quintett B-Dur, Rondo, op. 34 (Sebastian Manz, Klarinette; Lars Olaf Schaper, Kontrabass; Casal Quartett); Nicola Fiorenza: Sinfonia c-Moll (Accademia per Musica: Christoph Timpe); Leopold Hofmann: Violoncellokonzert D-Dur, Allegro moderato, Badley D 3 (Sol Gabetta, Violoncello; Kammerorchester Basel: Sergio Ciomei); Agustín Barrios Mangoré: „Un sueno en la floresta“ (Milos Karadaglic, Gitarre); Ludwig Minkus: „Paquita“, Pas de deux (London Symphony Orchestra: Richard Bonynge).

0.05 Deutschlandfunk Radionacht. 0.05 Fazit. Kultur vom Tage (Wdh.), 1.05 Kalenderblatt, anschließend ca. 1.10 Hintergrund (Wdh.), anschließend ca. 1.30 Tag für Tag. Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.). 2.05 Kommentar (Wdh.), anschließend ca. 2.10 Aus Religion und Gesellschaft. Thema siehe 20.10 Uhr. 2.30 Lesezeit. Mit Ulla Berkéwicz, siehe 20.30 Uhr. 2.57 Sternzeit. 3.05 Weltzeit (Wdh.), anschließend ca. 3.30 Forschung aktuell (Wdh.), anschließend ca. 3.52 Kalenderblatt. 4.05 Radionacht Information. 5.05 Informationen am Morgen. Berichte, Interviews, Reportagen. 5.35 Presseschau. Aus deutschen Zeitungen.

0.05 Neue Musik. Deutschlandfunk Kultur.
Klaus K. Hübler: ‚Feuerzauber auch Augenmusik‘, Studie in/über Phantasmagorie für drei Flöten, Harfe und Violoncello, Ensemble Köln, Leitung: Robert HP Platz; ‚Opus breve‘ für Violoncello solo, France-Marie Uitti, Violoncello; ‚Queneau und ich‘ für Violine, Viola, Violoncello und Tonband mit Text und Morsezeichen trio recherche; ‚Reißwerck‘ für Gitarre solo, Peter Kortenkamp, Gitarre; Streichquartett Nr. 1, Arditti Quartet; ‚Arie dissolute‘ für Viola und Kammerensemble, Barbara Maurer, Viola, Ensemble Köln, Leitung: Robert HP Platz.

1.05 Tonart. Rock. Moderation: Jörg Adamczak. Deutschlandfunk Kultur.

8.30 Am Morgen vorgelesen. Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (8/14). Jodie Ahlborn liest aus dem Roman von Carol Rifka Brunt. NDR kultur.

9.05 Kalenderblatt. Vor 475 Jahren: Der Astronom Nikolaus Kopernikus gestorben. Deutschlandfunk.
(auch ab 5.05 in Studio 9, Deutschlandfunk Kultur)

9.30 Lesezeit. Wdh. ca. 15.00. hr2-kultur.

10.05 Klassikzeit. hr2-kultur.
Mendelssohn: Hebriden-Ouvertüre op. 26 (hr-Sinfonieorchester, Jérémie Rhorer); Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D 200 (NDR-Sinfonieorchester, Günter Wand); Händel: „Mi palpita il cor“ HWV 132c (Andreas Scholl, Countertenor, Accademia Bizantina, Ottavio Dantone); Grieg: 1. Peer-Gynt-Suite (Norwegisches RO, Ari Rasilainen); Beethoven: Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ (Miklós Perényi, Violoncello, András Schiff, Klavier).

10.05 Lesart. Das Literaturmagazin. Deutschlandfunk Kultur.

10.10 Marktplatz. Brücke oder Implantat. Wahl mit Qual beim Zahnersatz. Am Mikrofon: Jule Reimer. Deutschlandfunk.
Ein strahlendes Lächeln kommt immer an, erst recht mit einer Reihe perfekter Zähne. Komfortabel, sicher, ästhetisch vollkommen: So bewerben Zahnärzte und Kiefernchirurgen Implantate statt einer Brücke, um fehlende Zähne zu ersetzen. Implantate, bei denen Schrauben als künstliche Zahnwurzeln in den Kiefernknochen gebohrt werden, sind allerdings sehr teuer. Die Behandlung birgt einige gesundheitliche Risiken, auch die finanziellen Folgekosten können happig sein. Denn die Behandlung wird im Gegensatz zur Brücke nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wer mehrere Kostenvoranschläge einholt, erfährt zudem, dass die Preisspannen zwischen Angeboten für ein und dieselbe Behandlung genauso groß sind wie die Unterschiede in der Behandlungszeit, die der einzelne Kieferchirurg ansetzt. Wann ist eine Brücke sinnvoll, wann ein Implantat? Wie erklären sich die großen Preisspannen? Auf welche Details sollten kostenbewusste Patienten achten, wo besser zweimal als einmal nachfragen? Wer berät unabhängig und nennt Kriterien für die Bewertung von Preisen und Leistungen? Wo sonst gibt es Zahnersatz günstiger, ohne gleich ins Ausland reisen zu müssen? Ihre und unsere Fragen zu Implantaten diskutiert Jule Reimer mit Expertinnen und Experten.
Hörertel.: 00800.44644464, marktplatz@deutschlandfunk.de

12.05 Doppelkopf. Am Tisch mit Eva Baronsky, „Mozart-Aufweckerin“ (Wdh. um 23.04 Uhr). hr2-kultur.
Mit ihren bisher vier Büchern ist der Schriftstellerin Eva Baronsky etwas ganz Besonderes gelungen: Sie hat eher ungewöhnliche Themen so angepackt und aufbereitet, dass wir ihr als Leser mit Begeisterung und Staunen folgen. Ging es in ihrem ersten Roman „Herr Mozart wacht auf“ um eine ganz realistische Wiederauferstehung des Wolfgang Amadeus, so erzählte „Magnolienschlaf“ von einer pflegebedürftigen alten Frau und „Manchmal rot“ von einer jungen Frau, die an einer totalen Amnesie leidet. Voller Empathie, Sensibilität und Witz erzählt Eva Baronsky von ihren Außenseiterfiguren. In einer pointierten und zugleich musikalischen Sprache, die Fakten und Figuren, Gedanken und Gefühle zum Schwingen bringt. Eva Baronsky ist eine subtile Psychologin und eine sehr intelligente Erzählerin – im „hr2-Doppelkopf“ geht es um ihre Romane und die Literatur, um das Schreiben, Malen und die Musik. Gastgeberin: Sylvia Schwab.

13.05 Klassikzeit. Darin ca. 15.00 Uhr: Lesezeit (Wdh. von 9.30 Uhr). hr2-kultur.
Mozart: Ouvertüre zur Oper „Die Entführung aus dem Serail“ (Staatskapelle Dresden, Colin Davis); Glasunow: Mazurka-Obéreque für Violine und Orchester (Itzhak Perlman, Abbey Road Ensemble, Lawrence Foster); Weber: Aufforderung zum Tanz op. 65 (Stephen Hough, Klavier); Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a (Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Roger Norrington); Bach: 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068 (Zefiro Baroque Orchestra, Alfredo Bernardini); Catalani: „La Wally“ – Arie der Wally „Ebben, ne andrò lontana“ (Mirella Freni, Sopran, Orchestra La Fenice, Claudio Abbado); Hasse: Mandolinenkonzert Gdur (Artemandoline).

15.00 Kakadu – Quasseltag für Kinder (mit Nachrichten für Kinder). Moderation: Fabian Schmitz. Hörertelefon: 00800 22542254. Deutschlandfunk Kultur.

15.20 Geschichten von der Liebe (22/25). NDR kultur.

16.10 Büchermarkt. Aus dem literarischen Leben. Deutschlandfunk.

16.35 Forschung aktuell. Aus Naturwissenschaft und Technik. Deutschlandfunk.

17.50 Typisch deutsch? Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt. Deutschlandfunk Kultur.

19.05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft. Magazin. Deutschlandfunk Kultur.

19.30 Zeitfragen. Feature. Das Paradies vor der Haustür. Oder: Wie viel Raum und Halt spendet ein Garten? Von Susanne Billig und Petra Geist. Deutschlandfunk Kultur.
Der Garten steht sinnbildlich für das Glück, etwas mit eigenen Händen zu schaffen und als Oase für Ruhe. Aber ist das so?

19.30 Musica. NDR kultur.
Darius Milhaud: Quatrains Valaisans; Paul Hindemith: Six Chansons; Camille Saint-Saëns: Deux choeurs op. 68; Jean Absil: Le Bestiaire op. 58. NDR Chor, Ltg. Philipp Ahmann.

19.50 Ohrenbär: Radiogeschichten für kleine Leute. Ein besonderer Tag auf dieser Welt. Pflückst du mir eine Kokosnuss, Opa? Von Marie-Thérèse Schins. Es liest Andreas Fröhlich. NDR Info.

20.00 Tagesschau. Übernahme vom ARD Fernsehen. NDR Info.

20.00 Podium der Jungen. Mit Studenten der norddeutschen Musikhochschulen. Pate: Jan Vogler. Moderation: Eva Schramm. NDR kultur.
Live aus dem Kleinen Sendesaal des NDR in Hannover. — Vor 25 Jahren trat er selbst im „Podium der Jungen“ des NDR auf, kurz bevor seine internationale Solistenkarriere startete. Nun kehrt Jan Vogler zum „Podium“ zurück und unterstützt als Pate die talentierten Musikstudenten aus Norddeutschland, die diesmal dabei sind. Jan Vogler gehört zu den vielseitigsten Künstlern der Klassikszene. Der dreifache Echo Klassik-Preisträger zählt zu den besten Solisten seines Fachs. Auch als Kammermusiker ist er weltweit gefragt.

20.03 Konzert. 390. Wartburgkonzert. Ausgequetscht? Werke für Akkordeon. Deutschlandfunk Kultur.
Aufzeichnung vom 19.5. 2018 aus dem Palas der Wartburg, Eisenach. — Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur KV 413 (Bearbeitung für Akkordeon und Streichquartett); Joseph Haydn: Streichtrio; Antonín Dvořák: Bagatellen op. 47 (Bearbeitung für Streichtrio und Akkordeon); Béla Bartók: Sechs Rumänische Volkstänze (Be-arbeitung für Violine und Akkordeon); Helena Winkelmann: ‚CH-ango (Hommage à Astor Piazolla‘) (Bearbeitung für Viola und Akkordeon); Marcelo Nisinman: ‚Sr. Tango‘ für Akkordeon und Streichquartett; Astor Piazolla: ‚Tango Sensations‘ für Akkordeon und Streichquartett. Viviane Chassot, Akkordeon, Plamena Nikitassova, Violine, Manuel Oswald, Violine, Lea Boesch, Viola, Christoph Dangel, Violoncello, Stefan Preyer, Violone.

20.04 Konzertsaal. hr2-kultur.

20.15 Zeitzeichen. 24. Mai 1543: Der Todestag des Astronomen Nikolaus Kopernikus. Von Sven Preger. NDR Info.
Wir beobachten es jeden Tag: Die Sonne geht auf, wandert am Himmel entlang und verschwindet abends wieder. Daraus lässt sich nur eines folgern: Die Sonne bewegt sich um die stillstehende Erde. Ganz sicher! Ganz so sicher war sich der Astronom und Geistliche Nikolaus Kopernikus da jedoch nicht. Denn er beobachtete nicht nur die Sonne bei Tag, sondern den ganzen Sternenhimmel bei Nacht. Was er da sah, ließ ihn auf eine Ungeheuerlichkeit schließen: Die Planeten kreisen um die stillstehende Sonne. Und die Erde ist nur ein Planet von vielen. Eine gewagte Behauptung. Denn Kopernikus vertrieb damit die Erde aus dem Zentrum des Weltbildes – und den Menschen gleich mit. Kopernikus wusste um die Tragweite seiner Ansichten und wollte sich eigentlich nicht mit der eigenen Kirche anlegen …

21.05 JazzFacts. Die Ästhetik der Wiederholung. Porträt des Schweizer Pianisten Colin Vallon. Von Karl Lippegaus. Deutschlandfunk.
Unter den vielen Klaviertrios im heutigen Jazz hat sich die Gruppe um den Pianisten Colin Vallon ein besonderes Terrain geschaffen. Die Wurzeln dieser Konzeption reichen zurück bis in die Anfänge des Musikers aus Lausanne. Mit 18 Jahren hatte er sein Studium abgebrochen, den klassischen Unterricht verlassen und sich an einer Jazzschule eingeschrieben. Schon bald darauf gründete Vallon ein eigenes Trio, das seine vielfältigen genreübergreifenden Interessen reflektiert. Statt die eigene Virtuosität ins Zentrum zu rücken, arbeitete der Schweizer Künstler beharrlich an der Entwicklung von Rahmenbedingungen, um das Improvisieren im Trioformat neu zu stimulieren. Seit dem Erscheinen des Albums ,Rruga’ (2011) entstanden zwei weitere faszinierende Produktionen in jeweils zwei Jahren Abstand, die sich mit ,Le Vent’ (2014) und ,Danse’ (2016) zu einer eindrucksvollen Trilogie fügen. Dieser keineswegs im Verborgenen, sondern vor Publikum bei vielen Auftritten entwickelte kollektiv geprägte Jazz lebt stark von einem in jeder Musik wichtigen Element, nämlich der Wiederholung. Das klug und sensibel eingesetzte Repetieren einzelner Töne, Melodiefragmente und rhythmischer Motive hat das Colin Vallon Trio zu einer hohen Vortragskunst entwickelt.

21.30 Neue Musik. Heiliger Ernst und teuflischer Spaß – 1968 und die Neue Musik (3/4). Von Werner Klüppelholz. hr2-kultur.
Redaktion: Stefan Fricke und Carolin Naujocks. — Im Konzert still zuhören müssen, ohne laut mitsingen zu können: Das ist eindeutig „autoritär“. Ebenso die Noten einer Partitur oder die Anweisungen eines Dirigenten zu befolgen. Der weltweite Kampf gegen Herrschaft und Autorität hat um 1968 auch die Neue Musik erfasst. Improvisationsgruppen wurden gegründet, musikalische Laien durften mitspielen, kreativ zu werden stand jedem frei. Ein Schlüsselwort der Epoche hieß Partizipation, die etwa 1970 zu einer Revolte bei den Darmstädter Ferienkursen führte. Die ungeheure Politisierung aller gesellschaftlichen Bereiche fand ebenfalls in der Neuen Musik statt. Auf der Bühne, wo Opern über Revolutionsführer oder wenigstens rote Fahnen gezeigt wurden und – Raus aus dem Elfenbeinturm – jenseits der Bühne, wo Komponisten auf die Straße gingen, um mit Musik beispielsweise Demonstrationen zu unterstützen oder – wie Luigi Nono und Hans Werner Henze – den Ruf nach Veränderung der Verhältnisse mit Wurfgeschossen zu akzentuieren. Andere versuchten hingegen, aus dem Inneren der Musik heraus politisch zu wirken, etwa durch die Enthüllung von Manipulationstendenzen im musikalischen Material selbst. Peter Brötzmann, Nicolaus A. Huber, Thomas Kessler, Rolf Riehm, Dieter Schnebel, Urs Peter Schneider, Gerhard Stäbler, Walter Zimmermann und andere erinnern sich an diese äußerst bewegte Zeit und ziehen einen Vergleich zur heutigen Situation – der nicht unbedingt erbaulich ausfällt.

22.00 Am Abend vorgelesen. Magellan (4/10). Hans-Helmut Dickow liest aus dem Roman von Stefan Zweig. NDR kultur.

22.00 Chormusik. GemEinsame Spitze. 10. Deutscher Chorwettbewerb in Freiburg. Von Claus Fischer. Deutschlandfunk Kultur.

22.05 Historische Aufnahmen. Aufstieg und Fall: Der Dirigent und Komponist Eugène Aynsley Goossens (1893–1962). Von Norbert Hornig. Deutschlandfunk.
Sir Eugène Aynsley Goossens, am 26. Mai vor 125 Jahren in London geboren, entstammte einer verzweigten belgischen Musikerfamilie. Auch sein Großvater und sein Vater, die ebenfalls Eugène mit Vornamen hießen, waren Dirigenten. Sein Bruder Léon brachte es zu einem Oboisten von internationalem Format. Goossens genoss eine umfassende Ausbildung als Geiger, Komponist und Dirigent. Entscheidend für seinen Erfolg als Dirigent war die Förderung durch Thomas Beecham. 1921 führte Goossens erstmals ,Le Sacre du Printemps’ von Strawinsky in Großbritannien auf und schaff te damit den internationalen Durchbruch. Er wirkte zunächst vor allem in den USA, u.a. als Nachfolger von Fritz Reiner beim Cincinnati Symphony Orchestra. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete er fast zehn Jahre lang das Sydney Symphony Orchestra. Das Ende seiner Karriere kam abrupt, als 1956 seine langjährige heimliche Verbindung zu der umstrittenen australischen Erotikkünstlerin und Okkultistin Rosaleen Norton bekannt wurde. Goossens verlor daraufhin alle Ämter und kehrte mit beschädigter Reputation nach England zurück. 1962 dirigierte er sein letztes Konzert mit dem London Symphony Orchestra. Goossens’ Kompositionen zeigen sich vor allem vom französischen Impressionismus beeinflusst.

22.30 Jazz Now. Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen. Am Mikrofon: Guenter Hottmann. hr2-kultur.

22.35 NDR Kultur Neo. Musik zwischen den Genres. Von und mit Mischa Kreiskott. NDR kultur.

23.04 Doppelkopf (siehe 12.05 Uhr). hr2-kultur.

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Die nächsten Tage …
 
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