21. Mai
Kino
18.00 Copacabana (OmU). Lumière.
20.00 Kaddisch für einen Freund. Lumière.
22.00 Medianeras (OmU). Lumière.
Musik
19.00 Gastspiel: Internationale Händelfestspiele. Amadigi Di Gaula. Deutsches Theater.
Oper in 3 Akten von Georg Friedrich Händel. Szenische Aufführung in italienischer Sprache.
19.45 Göttinger Symphonie Orchester: Rathausserenade „Russische Kammermusik“. Altes Rathaus.
Solisten: Christina Toparkus, Violine, Lucile Chaubard, Violoncello, Falk Zimmer, Klavier. Werke von Rachmaninow, Prokofjew, Rimski-Korsakow und Arenski.
21.30 NB Houseband. Funk, Soul, Blues & Jazz & Special Guest. Nörgelbuff.
Theater
19.30 Young Amadigi. Junges Theater.
19.30 Der Theatermacher von Thomas Bernhard. Mit Mitgliedern des Deutschen Theaters. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Kostenbeitrag für Gäste: 11,00/erm. 7,00 Euro.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Der Heide Libanios und der Christ Johannes Chrysostomos – Lehrer und Schüler? Heinz-Günther Nesselrath (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
Workshop
10.00 Doppelklick. Seniorinnen und Senioren gehen ins Internet. Stadtbibliothek.
Eintritt frei. Ehrenamtliche Helfer unterstützen beim Surfen im Internet. Erste Erfahrungen im Internet sind unbedingt notwendig.
Sonstiges
18.00 Länderabend Indien. Aula am Waldweg, Waldweg 26.
Zwei Mal im Semester finden im Foyer International Länderabende für Studierende statt, die Interesse haben, sich über das Studium in verschiedenen Ländern der Welt zu informieren. Gleichzeitig soll mit diesen Abenden auch die Kultur und die Schönheit fremder Länder vorgestellt und näher gebracht werden. Neben wichtigen Studien- und Länderinformationen sowie Erfahrungsberichten werden auch landestypische Spezialitäten und ein kulturelles Programm präsentiert. Kontakt: Nina Giebel, nina.giebel@zvw-uni-goettingen.de
22. Mai
Kino
18.00 Copacabana (OmU). Lumière.
20.00 Gefährliche Liebschaften. Lumière.
22.00 Medianeras (OmU). Lumière.
Kunst
19.00 Nachtcafé mit Philipp Messner und Dr. Sabine Hess. Altes Rathaus. 
Zum abendlichen Nachtcafé in der Ausstellung von Philipp Messner stellt sich der Künstler den Fragen der anwesenden Teilnehmer/innen. In einer Gesprächsrunde – in entspannter Atmosphäre und bei einem guten Trofpen Wein – bietet sich Ihnen unter der Moderation von Frau Dr. Sabine Hess (Professorin für Kulturantropologie Universität Göttingen) die Gelegenheit, Philipp Messner zu seinem künstlerischen Werdegang und zu den Inhalten seiner Kunst zu befragen. Eintritt: 5,00 Euro / 3,00 Euro (Mitglieder).
Musik
19.00 Gastspiel: Internationale Händelfestspiele. Amadigi Di Gaula. Deutsches Theater.
Oper in 3 Akten von Georg Friedrich Händel. Szenische Aufführung in italienischer Sprache.
19.45 Göttinger Symphonie Orchester: Schülerkonzert. „Tänze durch die Jahrhunderte“.Wilhelm-Busch-Schule Göttingen.
Moderation: Thomas Scholz. Leitung: Christoph-Mathias Mueller.
20.30 This Town Needs Guns + Mutiny On The Bounty. „Auswärtsspiel“ des Apex-Teams. Laufsteg, Gotmarstraße 6.
Oxford, bekannt als Heimat der ältesten Universität im anglo-amerikanischen Raum, hat in sich in jüngster Zeit einen Namen als Brutstätte international höchst erfolgreicher Bands gemacht – beispielsweise „Radiohead“ und „Foals“, um nur zwei der bekannteren zu nennen. Als immer noch aktuellster und aufregendster Export der kreativen Oxforder Musikszene dürfte die vierköpfige Formation „This Town Needs Guns“ gelten, derzeit der absolute Liebling der britischen Indie-Szene.
Als Support ist die aus Luxemburg stammende, seit 2004 bestehende Band „Mutiny on the Bounty“ mit von der Partie. Sie stellt die Songs ihres neuen Albums „Trials“ vor: eine variationsreiche, energische Mixtur aus Mathrock, elektronischen Klängen und leidenschaftlichen Melodien.
Theater
20.00 Ecstasy. Junges Theater.
20.15 Von dir über dich neben mir; My Life between the two fucking Hemispheres of the Brain; Sand. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
10.15 Wasser, Wald und Wildnis. Das Unesco-Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ (seit 2010). Bild-Vortrag von Christian Barsch, Diplom Forstwirt.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
17.15 Kulanda: Wie verhindert man die nächste „Global Dust Bowl“? Ökologische und Ökonomische Strategien zur nachhaltigen Landnutzung in Russischen Steppen. Prof. Dr. Dr. Manfred Frühauf, Univ. Halle-Wittenberg. Geographisches Institut, Hörsaal MN 09, Goldschmidtstr 5
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Göttingen 1887 – Talar und Pickelhaube. Marginalisierung oder Exzellenzzentrum im Kaiserreich? Prof. (em.) Dr. Rüdiger vom Bruch (Berlin). Aula am Wilhelmsplatz.
Mit dem Untergang des Königreiches Hannover 1866 wurde die Universität Göttingen in das Königreich Preußen eingegliedert und fand sich mit diesem 1871 in einem neuen Kaiserreich wieder. Das Jubiläum 1887 markiert eine Grenzscheide: einerseits nahm die Universität einen neuen Platz in dem 1882 einsetzenden „System Althoff“ ein, mit systematisch angelegten Schwerpunktbildungen innerhalb der preußischen Universitätslandschaft, andererseits befand man sich noch am Vorabend einer ausgreifenden deutschen Weltpolitik, welche sich gemäß Adolf Harnack auf Wissenschaft, Wirtschaft und „schimmernde Wehr“ stützte. Wie sah man diese Situation in Göttingen selbst, welche Rolle spielte die vormalige Lokomotive einer ressourcenstarken Forschungsuniversität im Kaiserreich?
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Max Planck – Revolutionär wider Willen. Dieter Hoffmann, Berlin. Paulinerkirche, Papendiek 14.
23. Mai
Kino
18.00 Medianeras (OmU). Lumière.
20.00 Copacabana (OmU). Lumière.
20.00 El baile de la Victoria. Zentr. Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS), Raum SL 7, Goßlerstr. 10.
Spanien 2009 - OF - 127 Min. - Regie: Fernando Trueba, nach dem gleichnamigen Roman von Antonio Skármeta. — Mit der Demokratie erlässt der chilenische Präsident eine Amnestie für alle Häftlinge, die keine Gewaltverbrechen begangen haben. Damit verändern sich die Leben von Angel und Vergara radikal.
22.00 Kaddisch für einen Freund. Lumière.
Musik
22.00 Salsa en Sótano. Salsa- und Latin-Party.
Nörgelbuff.
Theater
10.00 Schulvorstellung: Young Amadigi. Junges Theater.
19.45 Der Zauberberg nach Thomas Mann. Deutsches Theater.
20.00 Babytalk das Kinder-Krieg-Musical von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Musik).
DT-Keller/Eiserner Vorhang.
20.00 Kassandra – Ein Monolog nach Christa Wolf. DT-Studio.
20.00 Letzte Vorstellung: Denn wovon lebt der Mensch? Junges Theater.
20.15 Von dir über dich neben mir; My Life between the two fucking Hemispheres of the Brain; Sand. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
17.00 Kinder-Uni: Neugier auf Neues. Umarmung im Urwald: Von Freundschaft unter Tieren. Prof. Dr. Julia Ostner und Dr. Oliver Schülke Courant Forschungszentrum „Evolution des Sozialverhaltens“. Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 010.
Anmeldung: ab 16. Mai.
18.15 Fremdenfeindliche Einstellungen durch Medienwirkungen? – Modelle, Methoden und neue Befunde. Prof. Dr. Elmar Schlüter, Universität zu Köln. Oeconomicum, Platz der Göttinger Sieben 3, Raum 0.211.
24. Mai
Kino
17.30 Barbara. Lumière.
19.30 A Long History of Madness (OenglU). Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Brigitta Queißer-Westermann liest aus „Die Klatschmohnfrau“ von Noelle Chatelet. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
In dem Café „Les trois canons“ in Paris trifft Marthe auf den Mann ihrer Träume. Die Witwe, die 50 Jahre lang mit einem von ihrem Vater ausgesuchten Ignoranten verheiratet war, verliebt sich zaghaft wie ein junges Mädchen in den Kunstmaler Félix. Sie nennt ihn zärtlich den „Mann mit den tausend Halstüchern“. Die innere und äußere Wandlung von Marthe vollzieht sich zögernd, aber stetig und unaufhaltsam. Sie nimmt ihr Glück als schicksalhaft an und gewinnt den Mut, ihre Liebe öffentlich entgegen aller Konventionen zu leben.
15.00 Velada mapuche. SUB, Platz der Göttinger Sieben 1, Großer Seminarraum (1. OG).
Die Lesung ist der Poesie der Mapuche gewidmet. Die Veranstaltung findet in spanischer Sprache statt; die Gedichte liegen den Teilnehmern auf Spanisch und in deutscher Übersetzung vor (siehe auch: → Ausstellungen).
16.00 Hör mir zu! Asiel Schaimkulova liest für Kinder ab 4 Jahren in russischer und deutscher Spache. Stadtbibliothek, Zweigstelle Grone, Heinrich-Warnecke-Str. 6.
Musik
19.30 Clavierabend. Vorstellung junger internationaler Preisträger. Clavier-Salon, Stumpfebiel 4.
20.30 Jag älskar Skandinavien! Sin Fang + Sóley. Apex, Burgstraße 46.
Die aufregendsten Erneuerer der Popmusik kommen aus Island. Das war bei Björk so, bei „Gus Gus“ und „Sigur Rós“. Jetzt steht die junge Garde bereit, um das Zepter zu über nehmen. Und die beweist, dass der Sound von Morgen nach Vergangenheit klingt. Sindri Már Sigfússon, der sich als Künstler Sin Fang nennt, spielt melodiösen Folkrock, der an Nick Drake oder „Jefferson Airplane“ erinnert. Und Sóley Stefánsdóttir verzaubert mit einer klaren Stimme, die von sparsam eingesetzten elektronischen Beats begleitet wird. Beide sind Gründungsmitglieder der Band „Seabear“, haben sich aber auch bereits mit Soloprojekten einen Namen gemacht. Als „Dreamteam“ des Indie-Pop touren die beiden in diesem Frühjahr zusammen durch Europa und machen glücklicherweise auch Station in Göttingen.
21.00 La vache qui rit. Nörgelbuff.
La vache qui rit ist ein Göttinger Quartett, das bei seinem Repertoire ganz auf Jazz-Standards und Pop-Cover setzt. Die seit gut einem Jahr in dieser Besetzung spielende Band zeichnet sich durch ihren gradlinigen Stil samt der klaren Stimme ihrer Frontsängerin aus. „Die lachende Kuh“, so der Bandname ins Deutsche übersetzt, präsentiert eigene Arrangements von Klassikern wie „Fly meto the moon“ oder „My favourite things“ sowie von aktuelleren Songs verschiedener Interpreten wie Feist oder Lily Allen. Ganz nach dem Motto „Weniger ist manchmal mehr“ versucht die Band, mit ihrem unaufdringlichen Sound zu begeistern. Als Gast-Saxophonist dabei: Thomas aus Irland.
Theater
19.45 Die Orestie von Aischylos.
Deutsches Theater.
20.00 Öffentliche Generalprobe: Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Rendite und Redlichkeit – was gute Manager auszeichnet. Prof. Dr. Utz Claassen (Hannover).
Paulinerkirche, Papendiek 14.
19.00 Vererben will gelernt sein. Erbschaftsfragen und Behindertentestament. Dr. Thomas F.W. Schodder. Universitäts-Klinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, Hörsaal 04.
Viele Eltern machen sich verständlicherweise Gedanken, wie sie die gewohnte Versorgung ihrer Kinder sicher stellen können, wenn sie selbst nicht mehr da sind und weiterhin das Vermögen der Familie benötigt wird. Auf welche Weise können Eltern für die Zeit nach ihrem Tod Vorsorge treffen, damit ihre behinderten Kindern auch dann noch die Versorgung bekommen, die von Sozialhilfeträgern nicht geleistet werden könnte? Dabei ist zu bedenken, dass für die betreffendenKinder spezielle rechtliche Vorgaben gelten. Rechtsanwalt Schodder aus Hildesheim gibt im Vortrag von Flügelschlag Antworten auf Fragen zu Erbschaft und Behindertentestament. Er zeigt die Unterschiede auf zwischen dem allgemeinen Erbrecht und den Besonderheiten erbrechtlicher Regelungen für Kinder mit Behinderung, die Sozialleistungen beziehen. Ein bekanntes und verbreitetes Gestaltungsinstrument ist das sogenannte Behindertentestament. Dieses weist zahlreiche Besonderheiten auf, die es im Einzelfall sorgfältig so berücksichtigen gilt.
19.30 Gute Vorsätze reichen nicht – Umdenken in Entwicklungszusammenarbeit und -ökonomie. Prof. Dr. Stephan Klasen, Göttingen. Studienzentrale, Wilhelmsplatz 4, Atelier (Eingang Burgstr. 51).
Skizziert werden zentrale Erkenntnisse und Empfehlungen neuer Untersuchungen zu den Wirkungen der Entwicklungszusammenarbeit.
Workshop/Tagung
13.30 Sterben, Erben, Leistungsmissbrauch? Erbrechtliche Selbstbestimmung und öffentlichrechtliches Sozialrecht – ein Widerspruch? Rechtliche Fragen im Grenzbereich von Erb- und Sozialrecht (bis 18 Uhr). Paulinerkirche, Papendiek 14, Vortragsraum.
Aufgrund des demographischen Wandels und der großen Anzahl von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, ergeben sich immer häufiger Fragen und Kontroversen im Grenzbereich von Erb- und Sozialrecht. So setzte zum Beispiel der Bundesgerichtshof mit seinem Urteil vom 19. Januar 2011 seine Rechtsprechung zur Zulässigkeit von sogenannten Behindertentestamenten fort. Während Kritiker in dieser Testamentsform - durch die behinderten Sozialleistungsempfängern Zuwendungen aus einer Erbschaft der Eltern gewährt werden, ohne dass der Sozialleistungsträger darauf zugreifen kann - eine sittenwidrige Umgehung des sozialrechtlichen Nachrangprinzips erkennen wollen, sieht der Bundesgerichtshof darin lediglich den Ausdruck der sittlich anzuerkennenden Sorge für das Wohl des eigenen Kindes durch die Ausübung der verfassungsrechtlich geschützten Testierfreiheit. Diese und andere rechtliche Fragestellungen im Grenzbereich von Erb- und Sozialrecht sollen Thema im Rahmen der Tagung sein.
Anmeldung erforderlich (bis 18. Mai): info@sozialrecht-privatrecht.de; Kontakt: bernd.horstmann@jura.uni-goettingen.de
Sonstiges
18.00 Mitgliederversammlung des Nachbarschaftsvereins Leineberg e.V. Stadtteilbüro Leineberg, Allerstrasse 31.
Das Stadtteilbüro war eines von 46 ausgewählten Leuchtturmprojekten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und betrieb innovative Gemeinwesenarbeit. Ziel des Projektes war es, eine generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Nach Auslaufen des Projektes im Januar schlossen sich einige Leinebürger/innen zusammen und gründeten den Nachbarschaftsverein Leineberg e.V., damit das Stadtteilbüro mit seinen Veranstaltungen und Angeboten weiterhin bestehen bleiben konnte. Der Verein zählt derzeit 53 Mitglieder. Kontakt: Tel: 2054702, E-Mail: stadtteilbuero.leineberg@t-online.de
21.00 Öffentliche Führung im Institut für Astrophysik. Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Eingang Nord.
Während der Führung werden die Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen des Instituts vorgestellt und, bei klarem Himmel, eindrucksvolle Himmelsobjekte (z. B. Mond, Planeten, Gasnebel, Sternhaufen, Galaxien) im 50-cm-Spiegelteleskop gezeigt. Die Führung wird durch eine halbstündige Präsentation zu einem aktuellen Thema aus der astronomischen Forschung ergänzt. Eintritt frei, freiwillige Spende erbeten.
25. Mai
Kino
20.00 Barbara. Lumière.
Theater
18.00 Mein innerer Elvis (ab 13 J.) nach dem Roman von Jana Scheerer. DT-Studio.
19.45 Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist. Deutsches Theater.
20.00 Gut gegen Nordwind nach dem Roman von Daniel Glattauer.
DT-Keller/Eiserner Vorhang.
20.00 Young Amadigi. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
19.00 Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung im sozialistischen Cuba. Prof. María Cristina Muñoz, Vorsitzende der Ständigen Kommission für Kommunale Gesundheitsfürsorge und Umwelt Cubas, Havanna (auf Spanisch, mit Dolmetschung. Gewerkschaft ver.di, Groner-Tor-Str. 32 (2. Etage, Großer Saal).
26. Mai
Kino
15.00 Pünktchen und Anton. Lumière.
18.00 Barbara. Lumière.
20.00 Copacabana (OmU). Lumière.
22.00 Sommer in Orange. Lumière.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
19.00 Gastspiel: Internationale Händelfestspiele. Amadigi Di Gaula. Deutsches Theater.
Oper in 3 Akten von Georg Friedrich Händel. Szenische Aufführung in italienischer Sprache.
Theater
20.00 Premiere: Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Eine theatrale Auseinandersetzung mit der archaischen Kraft von Märchen und politischem Protest anhand einer Geschichte um die „Göttinger Sieben“. Anlässlich des 275-jährigen Jubiläums und anderern historischer Ereignisse entwickelt das Junge Theater anhand historischer Texte, Stückfragmenten, Märchen und Göttinger Inspirationen eine große Theaterproduktion, die sich den Wurzeln der „Stadt, die Wissen schafft“, widmen möchte. Ausgangspunkt dieser Arbeit ist Göttingen als Bildungsstadt, die wie die Brüder Grimm Poesie und Wissenschaft zu verbinden weiß und sich kritisch mit ihrer Gegenwart auseinandersetzt.
20.15 Von dir über dich neben mir; My Life between the two fucking Hemispheres of the Brain; Sand. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
12.00 Die aktuelle politische Situation in Mali. Prof. Dr. Georg Klute, Facheinheit Ethologie der Universität Bayreuth. Kath. Hochschulgemeinde (Khg), Kurze Str. 13.
Einen tiefgreifenden Einblick in die Rebellion der Touareg und Ansatzpunkte für Diskussionen soll dieser Vortrag bieten. Klute beschäftigt sich seit 1973 mit der sozio-politischen Problematik der Nomaden und der Touareg Malis, Algeriens und Nigers und hat während seiner Forschungsaufenthalte viele Monate bei den Touareg im nördlichen Mali gelebt.
Während des gesamten Vormittags gibt es zeitgleich von 9 bis 14 Uhr einen Info-Stand über Mali. Thematisiert werden die Hintergründe der politischen Unruhen und deren Auswirkungen auf die Demokratie und die nationale Einheit des Landes. Informiert wird über die Ursachen, die zur Eskalation der Situation in Mali führten, sowie über die Entwicklung möglicher Lösungsalternativen, die langfristig die politische Stabilität des Landes sichern sollen.
Mali ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Analphabetenrate ist hoch. Im März 2012 fand ein Militärputsch statt. Der Sprecher der Putschisten, Amadou Konaré, begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit des Präsidenten, den seit Mitte Januar 2012 andauernden Aufstand der Tuareg-Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) in der Region Azawad im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen. Die Touareg wollen sich vom Reststaat lösen (Abb.: Malische Siedlung in der Sahara, Foto: H. Grobe).
24.00 Internationale Händelfestspiele / Stille Hunde: Der kleine Opernfreund: Wie’s schallt, wo’s raucht. Apex, Burgstraße 46.
Oper ist Schall und Rauch. Vor allem Schall; der ist selbstverständlich das Wichtigste. Rauch ist auch nötig, wenn es so etwas wie eine Zauberoper ist. Dann nämlich geht nichts ohne Rauch. Aber auch, wenn es keine Zauberoper ist, raucht es meist gewaltig in der Oper, sagt es doch: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Und in jeder Oper, die diesen Namen verdient, lodert Feuer. Das der Emotionen. „Ein Kraftwerk der Gefühle“, zitiert der nette Herr mit der großen, unsortierten Plattensammlung und der noch größeren, noch weniger sortierten Begeisterung für die Oper jemanden, dessen Namen er vergessen hat, dessen Beschreibung er aber höchst zutreffend findet, und fügt selbst dichtend an: „Hier werden die Dinge heißer gegessen, als sie gekocht sind.“ Und ausgehend von dieser schrägen Metapher stöbert der nette Herr in zwei Jahrhunderten Musiktheatergeschichte herum, um dem Geheimnis der brennenden Leidenschaften näher zu kommen.
Stefan Dehler schlüpft für rund eine Kabarettstunde in die Rolle des naiven Opernfreundes, der frei von wahrem Expertenwissen Geschichte und Geschichten der Oper referiert. Spitzentöne und Spitzengagen, Irrungen, Wirrungen, sexuelle und andere Paarungen, die Händel und der Händel kommen dabei zur Sprache. Selbstredend mit Klangbeispielen - wenn sich die richtige Platte findet. Karten für diese Veranstaltung sind im Festivalzentrum erhältlich, das ab dem 17. Mai für die Dauer der Festspiele im Apex eingerichtet ist, außerdem bei vielen Vorverkaufsstellen.
Sonstiges
14.00 Spaziergang am erweiterten Kiessee. Naturkundlicher Rundgang durch das erweiterte Naherholungsgebiet mit Hannes Dörrie.
Kontakt: Tel. 25589, E-Mail: Heimatverein-Nikolausberg@web.de
27. Mai
Kino
15.00 Pünktchen und Anton. Lumière.
18.00 Barbara. Lumière.
20.00 Copacabana (OmU). Lumière.
22.00 Sommer in Orange. Lumière.
Musik
15.00 Ukulelen-Spielkreis. Freies Ukulelespielen mit El Adrenalid / L’Uke.
Nörgelbuff.
Theater
16.00 Young Amadigi. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
13.00 Internationale Händelfestspiele. Festival Introduction: About the Festival. Apex, Burgstraße 46.
Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationale Händel-Festspiele Göttingen, gibt eine rund fünfundvierzigminütige, englischsprachige Einführung in das Thema der diesjährigen Festspiele. Eintritt frei.
28. Mai
Kino
15.00 Pünktchen und Anton. Lumière.
18.00 Copacabana (OmU). Lumière.
20.00 Barbara. Lumière.
22.00 Sommer in Orange. Lumière.
Musik
10.00 Ökumenischer Festgottesdienst der Händelfestspiele. St. Johannis.
Göttinger Kammerchor, Mitglieder des FestspielOrchesters Göttingen, Leitung: Bernd Eberhardt.
15.00 Gastspiel: Internationale Händelfestspiele. Amadigi Di Gaula. Deutsches Theater.
Oper in 3 Akten von Georg Friedrich Händel. Szenische Aufführung in italienischer Sprache.
20.00 Rue Royale. Pools, Barfüßerstraße 12.
In diesem Jahr sind Ruth und Brookln Dekker wieder unterwegs, um ihr im März 2011 veröffentlichtes Album „A Guide To Escape“ zu präsentieren: Inspiriert von Radiohead, Fleetwood Mac, Grandaddy, Elbow und Gonzales haben sie großartige Indie-Folk-Songs über ihr Leben, ihre Beziehung, ihre Träume und das Leben auf Tour geschrieben.
21.30 Spielstunde. Open-Stage unplugged.
Nörgelbuff.
Alle Musiker sind willkommen, sich im Rahmen dieses Unplugged-Abends zu präsentieren. Mikrophone, E-Piano, Cajon und Westerngitarre stehen zur Verfügung.
Theater
20.00 Kim Novak badete nie im See von Genezareth (UA) nach dem Roman von Håkan Nesser. DT-Studio.
29. Mai
Kino
18.00 Barbara. Lumière.
20.00 Copacabana (OmU). Lumière.
22.00 Sommer in Orange. Lumière.
Theater
15.00 Stille Hunde: Die kleine Raupe Nimmersatt. Theater für Kinder. Apex, Burgstraße 46.
Wenn der beste Freund beschlossen hat, eine Woche im Bett zu bleiben, dann droht fürchterliche Langeweile: kein Fußballspielen, kein Schwimmbadbesuch, kein Aus-dem Fenster-Spucken. Gut, wenn einem da ein Tier in den Sinn kommt, das für Aufregung sorgt. Zum Beispiel eine kleine, grüne, immer hungrige Raupe. Deren geheimnisvolle Fraßspur muss selbst den müdesten Mann aus den Federn locken. Stefan Dehler und Christoph Huber haben aus dem Kult-Bilderbuch des amerikanischen Grafikers und Autors Eric Carle eine vierzigminütige trickreiche szenische Dramatisierung für Kindergarten- und Grundschulkinder entwickelt, die die berühmten Fresshandlungen der Titelheldin in eine amüsante Rahmenhandlung einbettet.
19.45 Phädra von Jean Racine. Deutsches Theater.
20.00 Peer Gynt. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Experimenta Crucium – Das Experimentieren in der Physikgeschichte. Falk Riess, Oldenburg. Paulinerkirche, Papendiek 14.
30. Mai
Kino
18.00 Copacabana (OmU). Lumière.
20.00 Fahrraddiebe (OmU). Lumière.
22.00 Sommer in Orange. Lumière.
Musik
22.00 Salsa en Sótano. Salsa- und Latin-Party.
Nörgelbuff.
Theater
10.00 Kim Novak badete nie im See von Genezareth (UA) nach dem Roman von Håkan Nesser. DT-Studio.
19.45 Die Orestie von Aischylos.
Deutsches Theater.
20.00 Club Göttingen – Premiere: Das Fundament. Junges Theater.
20.15 Stille Hunde: Der Fall Vanunu. Apex, Burgstraße 46.
Als im Spätsommer 1986 Reporter der in London erscheinenden „Sunday Times“ Informationen über ein geheimes Atomwaffenarsenal in Israel zugespielt bekommen, bahnt sich ein internationaler Skandal an. Nach anfänglicher Skepsis vertrauen die Journalisten ihrem Informanten, dem ehemaligen Nukleartechniker Mordechai Vanunu. Dessen Angaben erweisen sich nach Einschätzung von Experten als stichhaltig. Kurz vor der Veröffentlichung der brisanten Fakten verschwindet Mordechai Vanunu plötzlich spurlos... Mit „Der Fall Vanunu“ legt stille hunde einen auf wahren Ereignissen basierenden „Politthriller im Zeitungsmilieu“ vor. Der in Israel achtzehn Jahre lang inhaftierte Mordechai Vanunu gilt heute weltweit als Held der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung.
Vortrag / Diskussion
19.30 Sanssouci mit seinen Schlössern und Parkanlagen. Zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen. Dia-Vortrag von Hans-Joachim Krenzke.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
20.00 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Wissenschaft und Führerprinzip. Das Jubiläum der Georgia Augusta von 1937. PD Dr. Habbo Knoch (Göttingen). Aula am Wilhelmsplatz.
Der Einbruch des Nationalsozialismus in die Wissenschaft erfolgte nicht nur durch politische Säuberung und Gleichschaltung von außen. Am Göttinger Universitätsjubiläum von 1937 lässt sich zeigen, wie innere Übernahme, opportunistische Selbstanpassung und demonstrativer Rückzug zur Auflösung der akademischen Korporation beitrugen. Deren Einheit wurde gleichwohl im Widerschein des Führerkultes inszeniert. So trug die Verlockung einer zumindest symbolischen Teilhabe an der Macht in einer für das NS-System charakteristischen Weise zur Preisgabe liberaler Aufklärungsideale und akademischer Unabhängigkeit bei.
31. Mai
Kino
18.00 Barbara. Lumière.
20.15 Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs. Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
19.30 Clavierabend Gi Ran Jung. Clavier-Salon, Stumpfebiel 4.
Gi Ran Jung wurde 1990 in Südkorea geboren. Sie studierte an der Pohang Arts High School, bevor sie nach Hannover an die Hochschule für Musik, Theater und Medien in die Klasse von Prof. Gerrit Zitterbart wechselte. Gi Ran Jung gewann in Korea und Deutschland mehrere Wettbewerbspreise (u.a. den Samick & Bechstein-Wettbewerb) und trat in Solo- und Orchesterkonzerten in Deutschland und Korea auf.
20.30 JazzSession. Apex, Burgstraße 46.
Den Auftakt der traditionsreichen Veranstaltung im Apex macht jeweils eine eingeladene Formation. Im Anschluss an das Eröffnungsset der Gäste heißt es: Bühne frei für alle anwesenden Musikerinnen und Musiker. Eintritt frei.
Theater
19.45 Phädra von Jean Racine. Deutsches Theater.
20.00 Kunst von Yasemina Reza. Galerie Ahlers, Düstere Straße 21.
Serge kauft ein Bild. Ein teures Bild. Ein völlig weißes Bild. „Einen Scheiß“, findet Marc. „Nicht gut und nicht schlecht“, findet Yvan, immerhin steckt ein Gedanke dahinter. Marc findet Yvan rückgratlos. Auch Serge findet Yvan rückgratlos. Und Marc und Serge finden beide, Yvan sollte nicht heiraten. Nicht diese hysterische Catherine. Dabei findet Yvan, dass Serge keine Ahnung von Beziehungen hat. Das findet Marc auch. Und nicht nur, weil Serge ihm nach Jahren offenbart wie sehr ihm Marcs Frau Paula auf die Nerven geht. Überhaupt gehen sich Serge, Yvan und Marc nach 15 Jahren Freundschaft plötzlich unheimlich auf die Nerven und das alles nur wegen eines völlig weißen Bildes.
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gier, Neid und Fortschritt. Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker (Köln).
Aula am Wilhelmsplatz.
Sonstiges
19.00 Spargelessen mit anschliessendem Vortrag von Dr. Gudrun Keindorf über die Sagen unserer Region. Im Klosterkrug, Nikolausberg.
20.15 Hispanoamérica Hoy. Transnacionales y sublevación ciudadana. khg-Zentrum, Großer Konferenzraum, Kurze Str. 13.
Filmausschnitte & Diskussion (in Spanisch) zum Austausch persönlicher Erfahrungen von Lateinamerikanern und anderen Interessierten. Kontakt: info@khg-goettingen.de, Tel. 488760.
1. Juni
Kino
17.45 Ein Sommer in Haifa (OmU). Lumière.
20.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
22.00 Kill me please (OmU). Lumière.
Kunst
19.00 Gegenüber. Mit Anja Marrack. Altes Rathaus. 
In dieser Abendveranstaltung werden die Kunstwerke der Ausstellung von Philipp Messner im Rahmen einer thematischen Führung mit Klassikern der Kunst konfrontiert und bei einem guten Glas Sekt oder Wein mit den Teilnehmern diskutiert. Eintritt 5,00 Euro / 3,00 Euro (Mitglieder).
Musik
22.00 Traumatanz – die rabenschwarze Ballnacht. Dark, Wave, Gothic, Elektro-Party.
Nörgelbuff.
Theater
20.30 Fundament.Junges Theater.
20.15 Stille Hunde: Rotkäppchenvariationen. Apex, Burgstraße 46.
Wenige Deutsche wissen, dass Rotkäppchen und sein Widersacher, der Wolf, einen Migrationshintergrund haben. Tatsache ist, dass die beiden ursprünglich aus Frankreich stammen und erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland beheimatet sind. Seither haben die beiden eine steile Karriere gemacht. Das war natürlich nur möglich, weil die Helden gelegentlich die Kostüme gewechselt haben, und ihre Geschichte in immer neuen, meist witzigen Variationen nacherzählt wurde – von berühmten wie unbekannten Autorinnen und Autoren.
Stefan Dehler und Christoph Huber stellen in ihrer szenischen Lesung die schönsten der von ihnen aufgespürten Rotkäppchen-Fassungen vor – und keine davon ist bierernst. Soviel sei verraten.
Vortrag / Diskussion
18.00 Großflächige Agrarinvestitionen in Äthiopien – Chancen und Perspektiven. Vortragsreihe des GUNZ. VHS, Bahnhofsallee 7, Raum 003.
Eintritt: 3 ,00/erm. 1,50 Euro.
19.00 Viel Rauch um nichts – Was tun mit Cannabis? Podiumsdiskussion zum Thema Legalisierung. Rotes Zentrum. Lange Geismarstr. 2.
„Mindestens vier Millionen Deutsche griffen im vergangenen Jahr zu Joint & Co.“, erklären die Veranstalter, und Konsumenten des Jahrtausende alten Genussmittels fänden sich „in allen Schichten, Altersgruppen, Berufen, Regionen“.
Das heißt noch gar nichts. Alkoholiker, Klein- oder auch Großkiminelle findet man dort ebenso. Und von einem Genussmittel zu sprechen, ist leider auch nur die halbe Wahrheit. Wohl mag es – ähnlich einem Weinliebhaber, der abends seinen Schoppen trinkt – auch eine ganze Reihe von vergleichbaren Cannabis-Gourmets geben, und wahrscheinlich ist die somatische Abhängigkeit sogar geringer als die vom Alkohol. Studien kommen da zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Ein viel größeres Problem hingegen ist jedoch die psychische Abhängigkeit, insbesondere die labiler Menschen (und davon gibt es immer mehr), welche Rauschmittel vielfach als willkommene Möglichkeit zur Verdrängung ihrer Probleme und als „Konfliktlösungsmittel“ ihrer Wahl einsetzen, weil sie im Alltag nicht klarkommen und ihm lieber entrinnen möchten.
Nach einer schon etwas älteren Studie des Bundesgesundheitsministeriums zeigt sich zwar, dass nur ein minimaler Prozentsatz der Cannabis-Konsumenten abhängig waren, die übrigen 98 Prozent der Drogenfans nahmen darüber hinaus aber auch noch andere Rauschmittel zu sich. Die Abhängigkeit von Cannabis sei vor allem auf besondere persönliche Umstände zurückzuführen, beispielsweise spiele ein frühes Einstiegsalter eine große Rolle, so das Fazit. Und die Drogenhilfe Köln sieht in einem frühen Einstieg „die Gefahr, dass der Konsument keine anderen Mittel und Wege kennenlerne, Probleme im Leben zu meistern oder Spaß zu haben“. Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit seien z.B.: ein regelmäßiger und dauerhafter Konsum; sich nicht vorstellen zu können, den Alltag ohne Cannabis gut durchzustehen; innerlich unruhig zu werden, wenn nichts mehr zu rauchen da ist; nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Cannabis aufhört; sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu kiffen bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.
Das kann man bagatellisieren, muss man aber nicht. Und die sozialen Auswirkungen und die von der Gesellschaft häufig zu tragenden Folgekosten sind dabei nicht einmal bedacht. Kein Mensch würde nach Holland fahren, um sich regelmäßig mit original holländischem Boerenkaas einzudecken, weil er nicht auf ihn verzichten kann. Bei Marihuana und Haschisch sieht das anders aus.
2. Juni
Comedy & Kabarett
20.15 Helene Mierscheid: Ein Tritt frei! Apex, Burgstraße 46.
Helene Mierscheid: Lebensberaterin. Früher war sie hauptberuflich Politikberaterin – diesen Job hat sie wegen erwiesener Sinnlosigkeit aufgegeben. Denn Politiker beraten, so Helene, „das ist wie mit Eunuchen über Sex reden – theoretisch kann man es machen aber es bleibt immer unbefriedigend.“ In ihren therapeutische Sitzungen gibt sie neben den im Feuer der Lebenserfahrung gehärteten Ratschlägen auch tiefe Einblicke in die Seelenlage namhafter deutscher Politiker. Dabei bekommen alle gleichermaßen ihr Fett weg – in dieser Hinsicht ist Helene Mierscheid Demokratin und stark in Sachen Gleichstellung engagiert. Ihre Pointen kommen mitten aus dem Regierungsviertel und sie schlagen dort auch wieder ein – Humorbomben, gegen die sich kein Innenminister wehren kann. Das Fazit des gesamten Unterfangens: scharf pointierte und zum Schreien komische Polit-Satire der Extraklasse.
Hinter dem Pseudonym Helene Mierscheid verbirgt sich die Kabarettistin und Autorin Barbara Friedl-Stocks. Sie kommt tatsächlich aus der Politik und hat im Parlament zehn Jahre hinter Bundestagsabgeordneten hergeräumt – bis sie sich entschloss, „nur noch freiwillig Kabarett zu machen“. Für sie war das ein kleiner Schritt aber ein großer für ihr begeistertes Publikum. Wenn Helene nicht selbst auf der Bühne steht, führt sie Regie und schreibt für namhafte Kollegen, was aus Gründen der Diskretion hier nicht näher beleuchtet werden kann. Nur soviel: Es sind die Witzigen! Daneben verfasst sie preisgekrönte und ebenso spannende wie lustige Kinderbücher.
Kino
15.00 Die drei Räuber. Lumière.
17.45 Ein Sommer in Haifa (OmU). Lumière.
20.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
22.00 Kill me please (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
22.00 Gypsy Juice. Balkan Beatz, Oriental, Ethno, Ska, Reggae mit DJ Ringo.
Nörgelbuff.
Theater
16.00 Premiere Kinderclub 2: Pech oder Gold. Junges Theater.
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Sonstiges
13.00 Bürgerfest im Naturerlebnisbad in Grone. Eintritt frei.
Spiel, Sport und Spaß auch zum Mitmachen bei vielen Aktionen. Livemusik mit den Rathausrockern Showeinlagen, Höhenfeuerwerk, Fanfarenzug Lindau, Meistercorps des DBV, Small-Big-Band der GSG Schule. Dazu: Beach-Volleyballturnier, Linedance-Vorführung, Kinderprogramm, Kickerturnier, Rassegeflügelzuchtausstellung, Schaubrüter, Drahtseilbahn, Kinderdisco, Einweihung des Sonnifanten, Slacklinen, Schnuppertauchen, Tauchvorführung „Seegurke“, Spritzwand, Wasserspiele, Wasserrettungsvorführung, Hüpfburg, Geschwindigkeitsfußballschießen, viele Kindermitmachaktionen, Geocaching.
14.30 Ist das ein Bild oder was? Kindersamstag mit Sandra Kästner (ab 6 J.). Städt. Museum.
An diesem Samstag soll es um Intarsien gehen. Das sind „Bilder aus Holz“. Viele Möbelstücke wurden in vergangener Zeit auf diese Weise verziert. Im Rahmen der Veranstaltung lernen die Kinder, wie eine solch wertvolle Dekoration hergestellt wird. Anschließend können sie sich ein tolles Muster ausdenken und ein eigenes Bild aus verschiedenen „Hölzern“ legen. 3,00 Euro pro Person. Anmeldung:400-2843, E-Mail: museum@goettingen.de
20.00 Viertes Göttinger Science Slam. Thema: 275 Jahre Uni Göttingen.
Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Slam – das lässt sich am besten mit Wettstreit, mit Schlacht, manchmal auch mit Schlammschlacht übersetzen. Etabliert hat sich dieser Wettstreit vor allem im literarischen Bereich, bei dem selbstverfasste Texte einem mehr oder weniger wohlgesonnen Publikum vorgetragen werden und diese Zuhörer dann einen Sieger küren. Entstanden ist diese Darbietungsform in den 1980er Jahren in Chicago, die fand im folgenden Jahrzehnt weltweit Anhänger. Hier geht es, wie der Titel der Veranstaltung bereits andeutet, um wissenschaftliche Inhalte und um die Kunst, diese Inhalte dem Publikum möglichst verständlich und idealerweise gar noch humorvoll nahezubringen. Anlässlich des Jubel-Themas „275 Jahre Uni Göttingen“ werden ausschließlich Slammer/innen aus Göttingen vertreten sein, darunter der amtierende Deutsche Meister im Science Slam – auch der ist nämlich Göttinger (Einlass ab 19.30 Uhr).
3. Juni
Kino
15.00 Die drei Räuber. Lumière.
17.45 Ein Sommer in Haifa (OmU). Lumière.
2.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
Kunst
11.30 Kunst für Kinder. Thema: Landschaft – Wo ist nah und fern? Mit Manuela Wengelnik wird die Landschaft erkundet (für Kinder von 7–12 J.). Gemälde- und Skulpturensammlung, Weender Landstraße 2.
3,00 Euro/Kind. Anmeldung: Tel. 39-5092, E-Mail: nluneke@gwdg.de — Ein Jahr nach Neueröffnung der Kunstsammlung werden Mitmachaktionen für Kinder angeboten. Durch die Förderung des „Freundeskreises Kunstsammlung der Universität Göttingen e.V.“ findet jeden ersten Sonntag im Monat, zeitgleich mit dem „Kunstwerk des Monats“ um 11.30 Uhr, „Kunst für Kinder“ statt, sodass sowohl Kinder als auch Eltern Kunst erleben können. Die kunstgeschichtliche Sammlung der Georg-August-Universität bietet Kindern unterschiedlichste Bereiche, die nur darauf warten, mit allen Sinnen entdeckt zu werden. Die Sammlung gehört mit ca. 270 Gemälden, 2.500 Zeichnungen, 15.000 Blatt Druckgrafik und 30 Skulpturen auch international zu den großen Sammlungen ihrer Art. Gemeinsam erkunden die Kinder unter Anleitung erfahrener Museumspädagoginnen diese vielfältige Welt der Kunst. Nach Lust und Laune darf geschaut, gefragt und geforscht werden. Spannende Geschichten werden bei der Auseinandersetzung mit den einzelnen Objekten ans Tageslicht gebracht, Geheimnisse entschlüsselt und Techniken kennengelernt. Im Anschluss können die neuen Erfahrungen und Eindrücke in künstlerischer Eigenarbeit kreativ umgesetzt werden.
Musik
20.00 Max Rafferty. Pools, Barfüßerstraße 12.
22.00 Schmidt’s Katzen – Im Wortgefecht. Nörgelbuff.
Es gibt Arbeit auf dem Satzbau. Begleitet von Live-Musik und immer der Publikumsnase nach wird die Impro-Bühne an diesem Abend zum Literaturmischer: Kübelweise Lesenswertes und Improvisationstheater. Ungesiebt und scharfkantig stopfen sich Schmidt’s Katzen zusammen mit der Bielefelder Charmoffensive Sven Stickling zwischen Zeilen bis der Wälzer kracht. Ob zerfledderte Schundliteratur oder die großen Dichter in Hochglanz – packt in die Schubkarre, was eure Heimbibliothek hergibt! An den Tasten: Jakob Reinhardt.
Tanz
15.30 Zum 50. Mal: Tanzcafé-Nachmittag mit Tanzlehrer Thomas Finkemeyer.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Kostenbeitrag Gäste: 2,00 Euro für Tanzveranstaltung, 4,50 Euro für Kaffee und Kuchen.
18.00 Festival klassischer indischer Tanz: „Kathak Utsav“. Guru Pandit Rajendra Gangani (Neu-Delhi) Swati Sinha (Neu-Delhi) Deodatt Persaud (KAZ Göttingen) und Tanz-Schüler(innen) aus Deutschland. KAZ, Hospitalstraße 6.
Erstmals findet in Göttingen das Festival „Kathak Utsav“ statt. Kathak ist die klassische Tanzkunst Nordindiens und ein Feuerwerk des Rhythmus, vor allem der auf diesem Festival präsentierte Jaipur-Stil ist von mitreißender Geschwindigkeit und graziler Präzision. Der seit kurzem in Göttingen lebende Kathak-Tänzer Deodatt Persaud (KAZ Göttingen) bietet seiner neuen Heimatstadt mit diesem Festival eine ganz besondere Gelegenheit, den traditionellen Kathak-Tanz hautnah zu erleben. Drei professionelle Tänzer(innen) bieten außergewöhnliche Performances.
Höhepunkt des Festivals wird der Auftritt des weltweit gefeierten Tänzers und Choreographen Guru Pandit Rajendra Gangani bilden. Wie kaum ein anderer vermag er, mit den komplexen Rhythmen des klassischen Tanzes zu spielen. Für seinen herausragenden Beitrag zum Kathak-Tanz erhielt er 2003 die höchste Auszeichnung Indiens im Bereich darstellender Kunst, den „Sangeet Natak Akademi Award“, von A. P. J. Abdul Kalam, dem damaligen Präsidenten Indiens. Gangani-jis Stil ist bezaubernd innovativ und dennoch traditionell. Mit keinem Schritt verlässt er die Wurzeln des Kathak-Tanzes.
Swati Sinha ist bekannt für die Reinheit ihres Tanzstils, ausgefeilte Fußarbeit und grazile Körperbewegungen. Zu ihren Stärken zählt auch das subtile Mienenspiel (abhinaya). Deodatt Persaud zählt zu der jüngeren Generation von Gangani-jis Schülern. Er hat sein Diplom mit Auszeichnung abgeschlossen und überzeugt durch seinen ausdrucksstarken Stil, präzisisen Rhythmus und fulminante Pirouetten. Weiterhin werden die deutschen Schüler und Schülerinnen des Tänzer-Trios Choreographien im Jaipur-Stil darbieten. → www.deodattkathak.com
Theater
16.00 Stille Hunde: Herr Faust will alles wissen. Theater für Kinder. Apex, Burgstraße 46.
Herr Faust sitzt am liebsten zu Hause und liest. So wäre es auch heute, wenn nicht ein Hund in seinem Garten bellen würde und Herr Faust hinausgehen müsste, um das Tier einzufangen. Aber draußen ist kein Hund. Herr Faust trifft nur einen merkwürdigen Mann an, der angeblich gerade noch ein Hund war und sich als Herr Teufel vorstellt. Herr Faust freut sich jemanden getroffen zu haben, der zaubern kann. Also bittet er Herrn Teufel, ihm ein paar Wünsche zu erfüllen. Herr Teufel ist einverstanden, wenn er dafür ein Herz bekommt. Herr Faust ist bereit, seines herzugeben. Danach ist Herr Teufel zu allen Diensten bereit. Er macht Herrn Faust zum König. Er holt Wein aus seiner Tasche und Geld aus seiner Hose. Dann führt er den neugierigen Herrn Faust zu all den Orten, die der noch nicht kennt ...
16.00 Die Regentrude. Figurentheater Rubinblau. Kleinkunstbühne Geismar, Kerllsgasse 2.
Theodor Storms eindringliches Märchen aus dem Jahre 1863, das bereits ganz unbewusst eine Ahnung vom nahenden Klimawandel vermittelt. Mit ebenso gefühl- wie effektvollen Formulierungen zeichnet der norddeutsche Schriftsteller eine bedrückende Atmosphäre alles erstickender Hitze, die Pflanzen verdorren und das Vieh verdursten lässt. Und auch die damit einhergehenden sozialen Spannungen hat Storm bereits in seine Geschichte mit eingebaut, nämlich die vom reichen und von der Hitze profitierenden Wiesenbauern und seiner armen Nachbarin Mutter Stine, die sich bei ihm verschulden und ihr ausgedorrtes Land obendrein zum Pfand hergeben muss. Drum herum wickelt Storm dann eine Liebesgeschichte von zwei jungen Leuten – natürlich verwandt mit einerseits dem Wiesenbauern und Mutter Stine andererseits – und packt dazu die Regentrude, die helfen könnte, aber wohl eingeschlafen ist. Und niemand weiß, wie man sie wieder erwecken könnte. Fast niemand. Denn anders als der Klimawandel finden Märchen zumeist zu einem guten Ende. Für Kinder eine sinnliche Auseinandersetzung mit Gefühlen, für Erwachsene eine berührende Liebesgeschichte, verspricht das Figurentheater Rubinblau. — Eintritt: Kinder 3 ,00, Erw. 6,00 Euo. Karten: Tel. 791041 und Tagskasse.
Vortrag / Diskussion
11.30 Kunstwerk des Monats. Tod am Vesuv – Leben und Werk des Göttinger Historienmalers Friedrich Spangenberg. Jan Stieglitz.
Auditorium, Weender Ldstr. 2, Hörsaal 011.
4. Juni
Comedy & Kabarett
20.00 Dieter Hildebrandt: Ich kann doch auch nichts dafür. Deutsches Theater.
Der Begründer der legendären Münchner Lach- und Schießgesellschaft war bis 2003 mit dem „Scheibenwischer“ im Fernsehen zu sehen. Hier klärt er sein Publikum in der ihm eigenen Art über die zulänglich bekannten Unzulänglichkeiten des Politikbetriebs auf – eine „Sternstunde des Kabaretts“ (Süddeutsche Zeitung).
Kino
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
20.00 Ein Sommer in Haifa (OmU). Lumière.
22.00 Kill me please (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
16.00 Schoßkinder – Mit 2 dabei. Stadtbibliothek.
In einer Gruppe gemeinsam mit dem eigenen Kind neue Bilderbücher, Fingerspiele und Lieder kennenlernen und wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen, wie man die Sprachentwicklung des Kindes spielerisch fördern kann. Anmeldung für die Veranstaltungsreihe an 4 Montagen (4.; 11.; 18. und 25. Juni) in der Kinderbibliothek, 1. OG der Stadtbibliothek. Kosten: 16,00 Euro.
19.30 Was beliebt ist auch erlaubt! Gedichte und heitere Anekdoten von Wilhelm Busch. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Lesung mit Susanne Simon, langjährige Leiterin der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
Musik
20.30 The Burning Hell + Nick Ferrio & His Feelings. European Tour 2012.
Apex, Burgstraße 46.
Mathias Kom – Kopf des Indie-Folk-Kollektivs The Burning Hell – ist nicht nur ehemaliger Geschichtslehrer, sondern auch ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Dieses bewies er nicht zuletzt bei seinem letzten Apex-Gastspiel mit Spring Breakup im vergangenen Winter. Kom schreibt ironisch-fatalistische Songs in morbider Balladenform, die er meist mit seiner elektrischen Ukulele darbietet. 2009 veröffentlichte die Band das in Kanada gefeierte Album „Baby“ und spielte im Frühling 2010 sowie im Sommer 2011 bereits über 100 Konzerte überall in Europa, inklusive Auftritten auf dem Down By The River-Festival in der Berliner Bar25 sowie auf dem legendären Fusion Festival.
In Kanada ist die Band im Dunstkreis um befreundete Musiker wie Dan Mangan oder Chad Van Gaalen unterwegs. Nun ist „die kleine Band mit großem Herz“ – wie sie sich selbst gern nennt – wieder zurück in Europa und lässt es sich nicht nehmen, erneut im Apex Halt zu machen. Als Support haben sie ihren hauseigenen Bassisten Nick Ferrio mit dabei, der die ersten Songs seines Country-Songwriter-Solo-Projekts Nick Ferrio & His Feelings vorstellen wird.
21.30 NB Houseband. Funk, Soul, Blues & Jazz & Special Guest.
Nörgelbuff.
Theater
20.00 Fundament. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Flavius Josephus – jüdischer „Lehrer“ von Römern und Griechen. Bernd Schröder (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
Workshop
10.00 Doppelklick. Seniorinnen und Senioren gehen ins Internet. Stadtbibliothek.
Eintritt frei. Ehrenamtliche Helfer unterstützen beim Surfen im Internet. Erste Erfahrungen im Internet sind unbedingt notwendig.
5. Juni
Kino
17.45 Ein Sommer in Haifa (OmU). Lumière.
20.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
22.00 Kill me please (OmU). Lumière.
Theater
20.00 Gegen die Wand. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Die blockierte Universität. Die 250. Jahrfeier 1987. Prof. (em.) Dr. Horst Kern (Göttingen). Aula am Wilhelmsplatz.
Das Jubiläum 1987 stand unter dem Druck widerstreitender Kräfte: der Politik (speziell auch der Landesregierung), die trotz eines prekäreren Budgets den Universitäten immer größere Studentenzahlen zumutete; der Professorenschaft, die noch stark dem traditionellen Universitätsmodell anhing und sich mit den Bedingungen des Massenstudiums schwertat; den Studenten, von denen viele das Studium als Moratorium vor dem Einstieg in zunehmend ungewisse Erwerbsverläufe, kaum mehr als zweckfreien Bildungsprozess verstanden, während eine Minderheit die aufbrechenden Widersprüche zu politisieren und radikalisieren trachtete. Diese Kräfte schossen im Sommersemester 1987 in Göttingen zusammen und destruierten eine Jubelfeier, die noch ganz im klassischen Universitätsverständnis konzipiert worden war. Im Göttinger Jubiläum 1987 lassen sich auf exemplarische Weise jene Konfrontationen fassen, die die Entwicklung der deutschen Universität in den letzten Jahrzehnten blockiert haben.
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Axiomatische Entdeckungsreisen. Hilbert und die Göttinger Tradition der Mathematischen Physik. Michael Stöltzner, South Carolina. Paulinerkirche, Papendiek 14.
6. Juni
Kino
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
19.00 Mona Lisas Lächeln. USA 2003 - 119 Min. - Mit Julia Roberts u.a. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
20.00 Inge M und die Summe der Sekunden. Lumière.
22.00 Kill me please (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
16.30 Große Romane der Weltliteratur. Lev N. Tolstoj: Anna Karenina. Es lesen Susanne Ruppert und Dr. Gerd Zimmermann. Eintritt frei.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Musik
20.30 Jag älskar Skandinavien! Contra: To Arms No Arms. Apex, Burgstraße 46.
In der Juni-Ausgabe der Reihe haben wir mit Contra Besuch aus Göteborg eingeladen. Genauer gesagt beehren uns ein Barkeeper, ein Kindergärtner, ein Verkäufer, ein Weinhändler und ein Flughafen-Crew-Chef, die sich fast alle aus der Schulzeit kennen und 2008 erstmals zum „unverbindlichen“ Musizieren zusammenfanden. Mit dem Jazz-Schlagzeuger Petter Lindmark, auf den man zufällig nachts in der U-Bahn stieß, und dem Keyboarder Marcus Andersson war die Band dann komplett, und man machte sich rasch an die Aufnahmen zur ersten EP, die schlicht und einfach nur nach ihrem Erscheinungsjahr „2010“ betitelt wurde. Mittlerweile ist auch schon ihre zweite EP „To Arms No Arms“ (2012) im Kasten, und man feilt eifrig am Debütalbum, auf dem dann sicher auch ihre musikalische (Anti-)Hommage an ihre Heimatstadt „Göteborg“ zu finden sein wird. Was genau die Band zu diesem Song inspiriert hat, und wieso sie meinen „You make me sick“, lässt sich wohl am besten am Konzertabend selbst herausfinden.
Nachdem Contra bereits im letzten Jahr mit ihrem melancholisch-rauen Indie-Pop unter anderem auf dem Reeperbahnfestival begeisterten, machen sich die schwedischen Newcomer nun ein weiteres Mal auf, die deutschen Clubs zu bespielen.
Theater
19.00 Stille Hunde: Cyrano de Bergerac von Edmond Rostand. GDA Wohnstift, Restaurant „Panorama“.
Nimmt man heute diesen Namen in den Mund, so denkt man zumeist weniger an den 1655 verstorbenen französischen Schriftsteller Hector Savinien de Cyrano, sondern vielmehr an die Legenden, die seine Nachfahren um ihn gewoben haben. Allen voran sein Kollege Edmond Rostand, dessen romantisch-komödiantisches Versdrama viele Bearbeitungen erfuhr. Rostand schuf eine von Schauspielern noch heute heiß begehrte Rolle, die in Frankreich seinerzeit zu einem Volksklassiker avancierte und über die Landesgrenzen hinaus Erfolg hatte. Der wirkliche Cyrano, von Rostand in seiner heroischen Komödie zum hochherzigen Dichter und Draufgänger stilisiert, tritt dahinter beinahe zurück. Die Stillen Hunde nehmen sich seiner bzw. Rostands an, und zwar „in einer pointierten Neufassung“. Eintritt: 10,00 Euro.
20.00 Letzte Vorstellung: Ecstasy. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
17.00 Kinder-Uni: Neugier auf Neues. Die ganze Welt auf einer Bühne – Wie ein Theater von innen funktioniert. Prof. Dr. Gerhard Lauer, Philosophische Fakultät Mark Zurmühle, Intendant des Deutsches Theaters, und Joachim von Burchard, Leiter des jungen schauspiels (DT), mit Schauspielerinnen und Schauspielern. Deutsches Theater, Theaterplatz 11, Großer Saal.
Anmeldung: ab 30. Mai.
Sonstiges
15.30 Erzählcafé: Verkehrswende mit oder ohne Automobil? Persönliche Perspektiven auf die schwierige Frage der Mobilität. Am Goldgraben 14.
Moderation: Annette Rehfus. Auf dem Weg zur Arbeit und in der Freizeit legen wir, die „mobile Gesellschaft“ von heute, immer mehr Kilometer zurück. Sinnbild dieser Mobilität ist das Auto, welches für viele unverzichtbar scheint. y Im Zeitalter der drohenden Klimakatastrophe und der Ressourcenverknappung ist der motorisierte Individualverkehr für einige Menschen nicht mehr zeitgemäß. Sie fordern eine grundsätzliche „Verkehrswende“. Welche Alternativen gibt es? Welche Vor- und Nachteile bietet die jeweilige Art der Fortbewegung und die Geschwindigkeit, mit der wir unsere Wege zurücklegen? Über dieses emotionale Thema möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen – unter Einbezug der eigenen Gewohnheiten – biographisch reflektiert.
7. Juni
Kino
17.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
19.00 Tahrir – Platz der Befreiung. Lumière.
20.15 Rom, offene Stadt (Roma, città aperta). Einführung: Dr. Karin Hartewig. Eintritt frei. Apex, Burgstraße 46.
Italien 1945 - 100 Min. - Kamera: Ubaldo Arata - Musik: Renzo Rossellini - Regie: Roberto Rossellini. - Mit Aldo Fabrizi, Anna Magnani, Marcello Pagliero u.a. — Rom, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs: Seit September 1943 kontrollieren deutsche Besatzer die nach der Haager Landkriegsordnung unverteidigte, „offene“ Stadt – bedroht nur von Attentaten und Sabotageaktionen der italienischen Partisanen. Eine Gruppe von römischen Widerstandskämpfern gerät ins Visier der Gestapo. Nur wenig später werden die Aktivisten verhaftet, verhört und gefoltert.
Die Dreharbeiten des Spielfilmprojekts, das ursprünglich als Dokumentarfilm über einen hingerichteten antifaschistischen Priester geplant war, begannen kurz nach Ende des Kriegs. Die Rollen vergab der damals neununddreißigjährige Roberto Rossellini mit Ausnahmen von Aldo Fabrizi und Anna Magnani an Laiendarsteller. Da nur wenig Filmmaterial aus Restbeständen zur Verfügung stand, konnte jede Szene nur ein einziges Mal gedreht werden. Bereits im September 1945 fand die Uraufführung des Films statt, der dem Regisseur internationale Beachtung und Bewunderung einbrachte und heute als erstes großes Meisterwerk des Neorealismus und als Klassiker des italienischen Kinos gilt. Filmkritiker sprachen von einem „Meilenstein der Filmgeschichte“ (Lexikon des Internationalen Films) und „Schlüsselwerk des Neorealismus“ (Heyne Filmlexikon).
22.00 Bar 25. Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
16.00 Lesemäuse (für Kinder von 3–4 Jahren und ihre Eltern). Neue Bilderbücher kennenlernen, basteln, singen und spielen mit dem Kind. Anmeldung für die Veranstaltungsreihe an 4 Donnerstagen (7.; 14.; 21. und 28. Juni) in der Kinderbibliothek, 1. OG der Stadtbibliothek. Kosten: 16,00 Euro.
Musik
19.30 Klavierabend mit Makiko Ogawa. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Werke von W. A. Mozart, C. Debussy F. Chopin. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro
Theater
20.00 Peer Gynt. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gier, Gemeinsinn und die Gestaltung von Anreizsystemen. Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Osterloh (Zürich). Paulinerkirche, Papendiek 14.
8. Juni
Kino
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
20.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
22.00 Bar 25. Lumière.
Musik
19.30 Don Kosaken Chor Serge Jaroff. Künstlerische Leitung: Wanja Hlibka. Waldbühne Bremke.
Wanja Hlibka, Leiter und Dirigent des Chores, hat viele Jahre als jüngster Solist im weltberühmten Chor von Serge Jaroff gesungen und die Original-Arrangements als Ausgangsbasis seiner künstlerischen Arbeit nutzen dürfen. Die übrigen Sänger kommen von großen osteuropäischen Opernhäusern und beeindrucken mit zum teil enormem Stimmvolumen. Das Repertoire reicht von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über die immer wieder begehrten Volksweisen bis hin zu großen, klassischen Komponisten. Bei schlechtem Wetter wird das Konzert in die Klosterkirche Reinhausen verlegt.
Der originale Don Kosaken wurde 1921 von Serge Jaroff († 1985) gegründet und bestand aus im Exil lebenden Donkosaken. Der Männerchor trat weltweit, vor allem in Europa und den USA, auf und pflegte ein Repertoire, das schwerpunktmäßig aus russischer Kirchenmusik, Volksmusik und Folklore bestand. 1920 wurden die Donkosaken durch die Rote Armee vertrieben, woraufhin der junge Offizier Jaroff in einem Internierungslager in der Türkei seinen Chor zusammenstellte. Viele Sänger nahmen später die amerikanische Staatsbürgerschaft an, nachdem der Chor eine Zeitlang in Deutschland residierte, mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs das Land jedoch verlassen musste und die Sänger wiederum zu Staatenlosen wurden. Berühmt wurde Jaroff nicht zuletzt auch durch seine Art des Dirigierens; der gegenüber den übrigen Sängern geradezu zierlich wirkende Chef leitete das Ensemble praktisch „aus dem Handgelenk“ heraus.
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
15.00 Zukunftsvertrag – und dann? Felix-Klein-Gymnasium, Böttinger Straße 17.
Seit Jahren weisen Bund und Land den Städten und Gemeinden neue Aufgaben zu. Doch mittlerweile stehen viele von ihnen vor dem finanziellen Kollaps. Gö-Polis hat in den letzten Print-Ausgaben ausführlich darüber berichtet (Abb.: Titel der Mai-Ausgabe). Die Mitglieder des Niedersächsischen Städtetages (NST) sehen die entstandenen Rekorddefizite als „Ausdruck einer langfristigen politischen Fehlentwicklung, die sich immer weiter beschleunigt“. Denn obwohl die Wirtschaft brummt, steigt die Verschuldung der öffentlichen Hand in Deutschland weiterhin an.
Die Stadt Göttingen hat inzwischen beschlossen, sich am Entschuldungshilfeprogramms (EHP) des Landes Niedersachsen zu beteiligen. Kritiker des Programms dagegen sind der Ansicht, die Stadt bekomme systematisch zu wenig Geld, sodass auf lange Sicht eine weitere Verschuldung unvermeidlich sei. Dies umso mehr, als neben den verbleibenden Kassenkrediten die langfristigen Schulden im städtischen Haushalt (ohne die der Eigenbetriebe) in Höhe von derzeit ca. 22 Mio. Euro weiterhin bestehen bleiben und dafür auch Zinsen zu zahlen sind. Der Niedersächsische Städtetag sieht einen erheblichen Teil der Probleme und Risiken auf Bundesebene und „im Bereich politisch sensibler Themenfelder“.
In zwei öffentlichen Veranstaltungen (die zweite findet am 6. Juli statt) sollen die Ursachen der Staatsverschuldung und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt werden. Dabei richtet sich der Fokus auf bundespolitisch sensible Themenfelder. Denn den wachsenden Staatsschulden auf der einen Seite steht ein entsprechend wachsendes Privatvermögen auf der anderen Seite gegenüber. In dieser ersten Veranstaltung wird Thomas Bathge von der Fern-Universität Hagen über „Kommunalfinanzen – Ursachen der Defizite“ referieren (15.10 Uhr), Ulrich Mädge, OB der Stadt Lüneburg und Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages über die „Finanzkrise nach der Finanzkrise“ (15.30 Uhr) und der Göttinger Finanzwissenschaftler Robert Schwager über „Möglichkeiten der Reform der Kommunalfinanzen“ (15.50 Uhr). Daran schließt sich eine allgemeine Diskussion an.
Kontakt: gwiese@uni-goettingen.de, Tel.: 50419008.
9. Juni
Kino
15.00 Mama Muh. Lumière.
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
20.15 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
22.00 Bar 25. Lumière.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
11.00 Weltkindertag in der Stadtbibliothek. Motto: „Drehen, Wenden, Legen, Puzzeln!“ Stadtbibliothek.
Könnt Ihr ein ähnliches Muster legen wie in der Fliesenwand im Eingangsbereich der Stadtbibliothek? Darin hat nämlich der Mathematiker Heinrich Heesch ein wichtiges mathematisches Problem dargestellt. Eintritt frei.
Musik
19.45 Helen Schneider: Juke Box Blues. Deutsches Theater.
Ihren ersten Auftritt in Deutschland hatte sie 1978 bei Alfred Biolek, dort sang sie Goethes Gedicht vom Heideröslin in der bekannten Fassung von Heinrich Werners. Mit Udo Lindenberg tourte sie zwei Jahre später durch die Lande und erhielt nachfolgend einige Auszeichnungen, zum Beispiel als „Beste Sängerin“ (1981). Bekannt wurde die 1952 geborene New Yorkerin in den 80ern vor allem mit „Rock ’n’ Roll Gypsy“. Als erste Künstlerin des dekadenten Westens durfte sie sogar im „Palast der Republik“ in Berlin/Ost auftreten – dort, wo 1990 Erich Honecker seinen Untergang feierte. Mit ihrem Engagement am Berliner Theater des Westens – dort gab sie die Sally Bowles in „Cabaret“ – wandte sich hernach zunehmend dem Musical und auch dem Chanson zu, ohne ihre Liebe zum Jazz zu vernachlässigen. Songs von Kurt Weill oder Stephan Sondheim gehören zu ihrem Repertoire.
In ihrem Programm „Juke Box Blues“ webt sie Country in den musikalischen Quilt ihrer persönlichen Evergreens – Songs aus dem „Great American Songbook“ (von der mit dem Jazz Award ausgezeichneten Till Brönner-Produktion „Dream a little Dream“), Perlen der Popmusik von Bob Dylan, Leonard Cohen, Sting und anderen („Like a woman“) bis hin zu dem Liedern des legendären Komponisten und Arrangeurs Bert Kaempfert („The world we knew“). Foto: Philipp Kain
Theater
16.00 Mini-Club Premiere: Lachen soll gelernt sein. Junges Theater.
19.00 JT-Extra zur EM: Der sportliche Elternabend – Frau Müller bleibt und alle gucken D-POR . Junges Theater.
20.15 Stille Hunde: Sophie Scholl. Apex, Burgstraße 46.
Als die zwanzigjährige Sophie Scholl im März 1942 aus dem Reichsarbeitsdienst entlassen wird, ahnt sie noch nicht, dass sie innerhalb nur weniger Monate im Untergrund gegen den nationalsozialistischen Terror aktiv sein wird. Das Wissen um die Gräuel der Nazis und die Hoffnung auf eine baldige Kriegsniederlage motivieren sie, ihren Bruder Hans und eine Reihe von Gleichgesinnten, mit Flugblättern zum Widerstand gegen das Regime aufzurufen. Im Februar 1943 scheitert die idealistische Aktion. Sophie und ihr Bruder werden verhaftet und gemeinsam mit ihrem Freund Christoph Probst wegen Hochverrats zum Tod verurteilt und hingerichtet. Das „szenische Portrait“ der Widerstandskämpferin basiert auf authentischen Tagebucheinträgen und Briefen.
Sonstiges
9.00 Raritäten, Schnäppchen und Gespräche. Benefiz-Flohmarkt der Freien Altenarbeit. Unter den Arkaden der Deutschen Bank, Zindelstr. (hinter dem Alten Rathaus).
14.00 Göttinger Welt-Kindertag. Komm mit uns in die Steinzeit! Mit Sandra Kästner und Manuela Wengelnik. Städt. Museum.
Alle kleinen Forscher sind am Weltkindertag eingeladen, auf eine Entdeckungsreise durch das Museum zu gehen. Die Kinder lernen die Arbeit eines Archäologen kennen, entdecken eine Grabungsstelle, untersuchen alte Werkzeuge und lernen das spannende Alltagsleben der Steinzeitmenschen kennen. Schon in der Steinzeit haben die Menschen gewebt und sich mit Stöcken, Fäden und Gewichten einen Webstuhl gebaut. Solch ein steinzeitlicher Gewichtswebstuhl soll nachgebaut werden. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
10. Juni
Kino
15.00 Mama Muh. Lumière.
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
20.15 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
Musik
16.00 Musica di palazzi, giardini e caffè 1620–1920. Konzert mit Alfred Zachertz und Antje Zoller. Fredelsloh, Kunsthandlung Cyrny.

Vom Barock bis zur Wiener Salonmusik – Alfred Zachertz und Antje Zoller überzeugen mit Virtuosität und Originalität in ihrer Programmauswahl. Das Repertoire reicht von Kompositionen des Mittelalters über Renaissance, Barock, Klassik bis hin zu den Impressionisten des 20. Jahrhunderts. Der Farbenreichtum unterschiedlicher Instrumente lässt die Instrumentalstücke und Tanzmelodien zu einem Hörgenuss voller Überraschungen werden. Zachertz beherrscht das ausdrucksstarke Spiel auf diversen Flöten, Gemshörnern, dem Krummhorn und der Rausche, Zoller setzt ihre Akzente mit der klassischen Konzertgitarre und dezenter Perkussion. Beide Musiker werden das Klassikrepertoire bei gutem Wetter im Garten und bei schlechtem Wetter in den Räumlichkeiten des Kunsthandels Cyrny in Fredelsloh präsentieren.
Seinen ersten Blockflötenunterricht erhielt Alfred Zachertz während der Kurrendezeit in seiner Heimatstadt Limbach-Oberfrohna. Mit neun Jahren erlernte er das Violinenspiel. Nach einem Violastudium an der Hochschule für Musik in Leipzig bei Prof. Arnold Matz folgte ein Engagement als Solobratscher an das Staatliche Orchester Leipzig. Während dieser Zeit konnte er sich durch Studien bei Gudrun Berger auf der Blockflöte profilieren und sie zu seinem Hauptinstrument werden lassen. In den letzten Jahren wurde das Instrumentarium durch Rausche, Krummhorn und Gemshörner erweitert.
Die Leipzigerin Antje Zoller begann ihren Gitarrenunterricht mit acht Jahren und studierte klassische Gitarre bei Christiane Spannhof in Weimar und bei Walter Feybli und Oskar Gighlia in Basel. Neben Engagements als Bühnenmusikerin ist sie sowohl Solo, im Duo als auch in kleineren Besetzungen mit Gesang, Flöte, Bratsche, Geige in Randbereichen des klassischen Gitarrenrepertoires mit Renaissance- und Barockmusik, südamerikanischer Musik, Liedermachern oder Irish Folk zu hören.
Eine Veranstaltung der Initiative Kunst & Kultur Northeim e.V. Eintritt frei, Spende erbeten. → www.kunst-kultur-northeim.de
Theater
16.00 Kinderclub 2: Pech oder Gold. Junges Theater.
11. Juni
Kino
17.30 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
19.30 Der ewige Gärtner (mit Podiumsdiskussion). Lumière.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Anleitung zur Glückseligkeit – der spätantike Philosoph Proklos als Lehrer. Ilinca Tanaseanu-Döbler (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
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Wie heißen Sie? Auguste. Familienname? Auguste. Wie heißt ihr Mann? - Auguste Deter zögert, antwortet schließlich: Ich glaube ... Auguste. Ihr Mann? Ach so. Wie alt sind Sie? 51. Wo wohnen Sie? Ach, Sie waren doch schon bei uns. Sind Sie verheiratet? Ach, ich bin doch so verwirrt. Wo sind Sie hier? Hier und überall, hier und jetzt, Sie dürfen mir nichts übel nehmen.
Gesprächsprotokoll Alois Alzheimers mit seiner ersten Patientin Auguste Deter im Jahr 1901. |
19.00 Erkenntnisse der modernen Altersforschung zur Alzheimer Demenz. Prof. Dr. Thomas A. Bayer, Göttingen.
Apex, Burgstraße 46.
Mehrere Studien beweisen: Patienten, die nicht körperlich und geistig aktiv sind, haben ein um bis zu 70% erhöhtes Risiko für eine Alzheimer Demenz oder leiden vermehrt an geistigem Abbau. Dabei spielt nicht nur das Lernen von Neuem eine wichtige Rolle, sondern auch die Kommunikation mit Anderen. Wissenschaftler weisen auf die vier bekannten Säulen der gesunden Lebensführung hin, die für jeden Menschen gelten: gesunde Ernährung, reichlich Bewegung, geistige Aktivität und ein reges soziales Leben.
Der Referent wird eine kurze Übersicht über die Herkunft, die Entstehung, die Verlaufsform und die Auswirkungen der Alzheimer Demenz geben; die wichtigsten Theorien über Alzheimer sowie aktuelle Therapiestrategien werden allgemeinverständlich angesprochen. Die zurzeit zugelassenen (und leider nur gering wirksamen Medikamente) behandeln nur Symptome. In Tierversuch konnten erste Heilungserfolge erreicht werden, bei Alzheimer Patienten stehen Behandlungserfolge leider noch aus. Wir wissen heute, dass die vielgenannten Alzheimer-Plaques (Ablagerungen) nicht hauptsächlich für Alzheimer verantwortlich sind. Diese Erkenntnis wurde in der berühmten Nonnenstudie eindeutig belegt. Kostenbeitrag 5,00 Euro.
Workshop
10.00 Doppelklick. Seniorinnen und Senioren gehen ins Internet. Stadtbibliothek.
Eintritt frei. Ehrenamtliche Helfer unterstützen beim Surfen im Internet. Erste Erfahrungen im Internet sind unbedingt notwendig.
12. Juni
Kino
18.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
20.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
22.00 Bar 25. Lumière.
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Die Zukunft der Literaturwissenschaft. Diskussionen um Hermeneutik und Philologie. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering (Göttingen). Aula am Wilhelmsplatz.
Vielleicht ist das Erstaunlichste an der literaturwissenschaftlichen Hermeneutik die Zahl und Intensität der Angriffe, die sie überlebt hat. Die antihermeneutischen Gegenentwürfe der letzten Jahrzehnte bieten dafür anschauliche Beispiele. Unter den Grundfragen der literaturwissenschaftlichen Fächer, die besonders lebhaft diskutiert worden sind, gehört das Verhältnis von Hermeneutik und Philologie zu den wichtigsten; hier steht nicht weniger in Rede als die Frage nach den Aufgaben der Literaturwissenschaft.
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Kontinuierlich oder atomar – Wie ist die Materie aufgebaut? Samuel Patterson, Göttingen. Paulinerkirche, Papendiek 14.
13. Juni
Kino
18.00 Und wenn wir alle zusammenziehen. Lumière.
20.15 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
22.00 Bar 25. Lumière.
Lesung/Literatur
16.30 Große Romane der Weltliteratur. Lev N. Tolstoj: Anna Karenina. Es lesen Susanne Ruppert und Dr. Gerd Zimmermann. Eintritt frei.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Theater
19.00 Jugendclub Premiere: Die Räuber. Junges Theater.
14. Juni
Kino
18.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
19.00 Das volle Leben. Am Goldgraben 14.
Mit einer sehr besonderen Veranstaltung geht die Reihe „Das Alter in der Literatur“ des Literarischen Zentrums Göttingen e.V. in die dritte Runde: Spielstätte ist diesmal die Alten-WG Am Goldgraben und Stargast des Abends die Schweizer Autorin Susanna Schwager. In ihren beiden Geschichtenbüchern „Das volle Leben“ versammelt sie die ungekünstelten Lebensberichte von Männern und Frauen über achtzig und lässt uns teilhaben an Freuden und Schmerzen, an der Leichtigkeit und Schwere eines langen Lebens. Hier sprechen Uhrmacher, Schmiede, Seiltänzer, Hoteliers und Tibetologen sowie Schlagersängerinnen, Landwirtinnen, Hebammen und Frauenrechtlerinnen über die Windungen des Lebens, über Familie und Beruf, Religion und Musik, Politik und Krieg, ihre Kindheit und Jugend, aber auch über das Älterwerden und den Tod. Eine Veranstaltung des Literarischen Zentrums Göttingen e.V. und der Eva-Meurer-Stiftung in Kooperation mit dem Göttinger Zeitzeugenprojekt.
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
20.15 Stille Hunde: Der Fall Vanunu (siehe 27. Juni). Apex, Burgstraße 46.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gier, Solidarität und wirtschaftliche Entwicklung. Prof. Stephan Klasen, PhD (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
19.30 „Der Anfang“: Empedokles zwischen Liebe und Hass. Krischna Gutschke.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Eintritt frei, Spenden willkommen.
20.00 Kein Friede in den Mauern Ost-Jerusalems. Hazzan-Abu Sinni, Society of St. Yves, Jerusalem. Holbornsches Haus Rote Straße 34.
Vortrag auf Englisch mit Übersetzung ins Deutsche. — Im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs 1967 besetzte Israel den Ostteil Jerusalems und nahm ihn 1980 entgegen internationalem Recht in das israelische Staatsgebiet auf. Jerusalem wurde zur ewigen und unteilbaren Hauptstadt Israels erklärt. International ist dies jedoch nicht anerkannt. Die Palästinenser wollen den Ostteil der Stadt zur Hauptstadt eines künftigen Staates Palästina machen. Die arabisch-palästinensische Bevölkerung des Stadtteils ist verschiedenen Repressionen ausgesetzt. Vertreibung aus ihren Häusern und der Verlust des Status als Einwohner werden von den Vereinten Nationen verurteilt.
Hier setzt die Arbeit der israelisch-palästinensischen Rechtsanwältin Manal Hazzan-Abu Sinni, Leiterin der Rechtsabteilung der katholischen Menschenrechtsorganisation Society of St. Yves, an. Die Organisation unterstützt die arabische Bevölkerung in ihrem Kampf um die Durchsetzung ihrer Rechte u.a. bei Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, Familienzusammenführung und bei Verlust der Wohnung. Die Organisation bietet Rechtshilfe für Menschen, die sich von ihrem Einkommen keinen Anwalt leisten können. Neben juristischer Begleitung in Prozessen bietet St. Yves auch juristischen Service wie das Erstellen von Beglaubigungen oder eidesstattlichen Versicherungen. Insgesamt betreut St. Yves ca. 700 Fälle im Jahr und hilft ca. 2.000 Menschen. Manal Hazzan-Abu Sinni berichtet über diese Arbeit und die Menschenrechtssituation in Ost-Jerusalem (Foto: Christian Rosenbaum).
15. Juni
Kino
18.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
22.00 Wie weit noch? (OmU). Lumière.
Musik
20.15 Saitensprünge. Black Patti. Apex, Burgstraße 46.
Black Patti – benannt nach einem obskuren Plattenlabel – haben sich ganz der akustischen schwarzen Roots- und Bluesmusik verschrieben. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues-und Jazzbühnen unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel und seinen markanten Gesang, sondern auch durch seine Qualitäten als Entertainer. In Mr. Jelly Roll hat Peter Crow C. seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Der erst Einundzwanzigjährige gilt als neues Ausnahmetalent in der Welt des Blues. So wurde bereits Europas großes Plattenlabel Bear Family Records auf ihn aufmerksam. Neben Gitarre und Kontrabass spielt er das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline.
Um die vielen ausgetretenen Pfade dieses Genres zu meiden, schreibt das Duo seine Songs und Arrangements selbst. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Virtuosität und ansteckender Spielfreunde erobern Black Patti ihr Publikum im Sturm.
Theater
20.00 Gegen die Wand. Junges Theater.
16. Juni
Kino
15.00 Das Sams in Gefahr. Lumière.
17.30 West Is West (OmU). Lumière.
0.15 10. Göttinger Kurzfilmfest. „Die Filmstadt lebt!“ Lumière.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
20.00 Spanische Nacht. St. Johannis, Hinter dem Alten Rathaus.
Stündlich wechselnde 30-minütige Musikprogramme und Kulinarisches – Göttinger Kammerchor, Oliver Kipp, Katharina Troe, Bernd Eberhardt, Roger Zimmermann, Angelica Campos de Melo u. a.
20.00 Vino - Letteratura - Musica. Eine Reise mit Literatur, Musik und Wein in die Toskana. Fredelsloh, Kunsthandlung Cyrny.
Eine literarische und musikalische Zeitreise in die Toskana (Abb.: Montalcino) präsentieren der italienische Gitarrist Stefano Turano und Andreas Kohrs von der Initiative Kunst & Kultur Northeim. Die Toscana ist immer noch eine der beliebtesten italienischen Landschaften unter deutschen Urlaubern. Diese wird in literarischen Texten und mit musikalischen Klängen vom Mittelalter und der Renaissance bis in die Gegenwart vorgestellt. Die Aromenwelt der Toskana entfaltet sich mittels Kostproben ausgewählter Weine, allen voran Chianti Classico und Brunello di Montalcino. In die feinen Kräuteraromen der Toskana mischen sich Erzählungen vom Palio, dem bekannten Pferderennen in Siena, der „Divina Comedia“ Dantes und Texte des toskanischen Literaturnobelpreisträgers Dario Fo sowie die dunklen Erinnerungen an die deutsch-italienische Vergangenheit in den Schriften von Italo Calvino.
Musikalisch präsentiert der in Italien aufgewachsene und seit einigen Jahren in Deutschland lebende Gitarrist Stefano Turano traditionelle Kompositionen und Lieder aus der Toskana. Zudem wird er über diese historische und kulturell bedeutende Region zwischen Appenin und Maremma berichten.
Voranmeldung empfehlohlen: (05555/665). Eintritt: 15 Euro. → www.kunst-kultur-northeim.de
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
20.15 Premiere: Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Deutschsprachige Erstaufführung.
Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Angst. Sie ist allgegenwärtig und zeigt sich in den verschiedensten Facetten. Auch Robin hat Angst. Seit ihm als Junge ein Schuh auf dem Kopf gefallen ist, ist er traumatisiert. Er hat Keraunothentophobie – Angst vor herabstürzenden Satelliten. Unter der dicken und Sicherheit versprechenden Platte des Esszimmertisches hockend, wird Robin zunehmend zum Beobachter des Lebens außerhalb der Wohnung. Eigentlich ist Robin damit sehr zufrieden. Doch dann lernt er im Internet die junge lebenslustige Jaqui kennen, die unter denselben Ängsten leidet wie er. Es entwickelt sich eine Romanze, die beide bald vor die Frage stellt, ob eine virtuelle Beziehung genug ist. Eine moderne, etwas skurrile und sehr unterhaltsame Liebesgeschichte in einer Welt unter dem Esszimmertisch.
17. Juni
Kino
15.00 Das Sams in Gefahr. Lumière.
18.00 Monsieur Lazhar (OmU). Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
Kunst
11.00 Vernissage: Cell Cube Stage (Mariechen Danz). Künstlerhaus, Gotmarstrasse 1.
Theater
16.00 Mini-Club: Lachen soll gelernt sein. Junges Theater.
19.00 Jugendclub: Die Räuber. Junges Theater.
Sonstiges
11.30 Familiensonntag. Wie arbeitet ein Maler? Mit Manuela Wengelnik (ab 6 J., Zusatztermin wegen großer Nachfrage, bis 16.30 Uhr). Städt. Museum.
Beim ersten Familiensonntag konnten alle lernen, wie ein Bildhauer arbeitet. Neben der Bildhauerei gehören noch die Architektur, die Grafik und Zeichnung und die Malerei zu den klassischen Gattungen der bilden Kunst. Bei diesem Familiensonntag soll die Arbeit eines Malers näher beleuchtet werden. Was sind Farbträger, wozu braucht ein Maler einen Spachtel und mit was kann man malen? Gemeinsam soll diesen Fragen auf den Grund gegangen werden. Im Anschluss kann sich jeder selbst als Künstler betätigen! 3,00 Euro pro Person. Anmeldung: 400-2843 oder E-Mail: museum@goettingen.de
18. Juni
Kino
18.00 Im Garten der Klänge. Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
22.00 Wie weit noch? (OmU). Lumière.
Musik
19.30 Klavierabend mit Jacob Leuschner. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Werke von Bach-Busoni und Beethoven.
Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. „Und wahrlich, ich wurde als Lehrer gesandt!“ – Der Prophet Mohammed als spiritus rector der Muslime. Jens Scheiner (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
Workshop
10.00 Doppelklick. Seniorinnen und Senioren gehen ins Internet. Stadtbibliothek.
Eintritt frei. Ehrenamtliche Helfer unterstützen beim Surfen im Internet. Erste Erfahrungen im Internet sind unbedingt notwendig.
19. Juni
Kino
18.00 Im Garten der Klänge. Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
22.00 Wie weit noch? (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
16.30 Rosi und der Urgroßvater. Lesung und Scherenschnitt-Projektion.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Göttingen. — Monika Helfer liest aus ihrem preisgekrönten Buch in Anwesenheit der Illustratorin Barbara Steinitz. Steinitz taucht die Lesung mit der Projektion ihrer Scherenschnitte in ein besonderes Licht. Für Menschen jeden Alters, die Geschichte(n) und Bilder lieben. Abendkasse 5,00/7,00 Euro, Vvk: www.reservix.de
Rosies Familie lebt in den USA, weit weg von dem Ort in Österreich, in dem über viele Generationen ihre jüdischen Vorfahren wohnten. Aber der Urgroßvater erinnert sich noch an die alten Geschichten. Rosie hört ihm gerne zu, wenn er von Mendel, dem Hausierer mit den wunden Füßen, erzählt oder von der kleinen Sophie, die immer nur die Wahrheit sagte, was ihr gar nicht gut bekam. Irgendwann möchte Rosie Urgroßvaters eigene Geschichte hören.
Monika Helfer, 1947 in Au/Bregenzerwald geboren, lebt als Schriftstellerin in Vorarlberg. Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium (1996) und dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur (1997) ausgezeichnet. Barbara Steinitz, geboren 1978 in Freiburg/Br., studierte Kommunikationsdesign und Illustration. 2009 kam ihr erstes eigenes Bilderbuch heraus (Schnurzpiepegal). Für die Illustrationen zu „Rosie und der Urgroßvater“ wurde sie 2011 mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem 3. Preis des Troisdorfer Bilderbuchpreises ausgezeichnet sowie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie arbeitet als freiberufliche Illustratorin und Autorin für Verlage und Theaterprojekte und lebt in Berlin.
Theater
20.00 Der Boss vom Ganzen. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Roboter mit kognitiven Eigenschaften: Möglich? Sinnvoll? Gewünscht? Aktuelle Entwicklung auf dem Gebiet der Robotik. Prof. Dr. Florentin Wörgötter (Göttingen). Aula am Wilhelmsplatz.
Seit Jahrhunderten gibt es Gedanken zur Frage, ob man den Menschen künstlich z.B. durch Maschinen, nachbilden kann. Werden solchen Maschinen uns ersetzen, werden sie uns gar vertreiben? Wir sind nach wie vor weit davon entfernt Roboter mit menschenähnlicher Funktion zu bauen. Dennoch ist es klar, dass teilweise-selbstständige, künstliche Agenten immer mehr Einfluss auf uns ausüben: Wer von uns hat sich nicht schon über „die Entscheidungen“ seines Computers oder Handies geärgert? Dieser Vortrag befasst sich also mit den Fragen: Was ist derzeit auf diesem Sektor schon möglich und woran wird in diesem Feld derzeit geforscht?
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Außenseiter und Genie? David Bohms und Richard Feynmans Zugänge zur Quantenmechanik. Christian Forstner, Jena. Paulinerkirche, Papendiek 14.
Sonstiges
14.30 Stadtrundgang: Handel im Wandel. Zusammen mit dem Leineberger Erzählcafé. Altes Rathaus.
Führung durch Göttingens Straßen und vergangene Geschäftswelt. Mit der Stadtführerin Margareta Hultsch. Im Leineberger Erzählcafé entstand die Idee: Im Rahmen einer Stadtführung wollen wir zusammen mit der Stadtführerin Margareta Hultsch Erinnerungen an Göttinger Geschäfte beleben. Wir starten in der Halle des Alten Rathauses mit einer kurzen Einführung in Göttingens landwirtschaftlich geprägte Geschichte als Hanse- und Handelsstadt. Wir werden dann bei einem Gang durch die Weender Straße und ihren Nebenstraßen zu vielen Häusern ihre wechselvolle Handelsgeschichte hören. Neu hierbei: Viele von Ihnen sind als Kunden ehemaliger Geschäfte wertvolle Zeitzeugen.
20. Juni
Kino
18.00Im Garten der Klänge. Lumière.
19.00 Dienstags bei Morrie – Die Lehre eines Lebens. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
USA 1999 - 90 Min. - Mit Jack Lemmon u. a. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro
20.00 Weder Allah noch Herrscher (O m.engl. U). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
16.30 Große Romane der Weltliteratur. Lev N. Tolstoj: Anna Karenina. Es lesen Susanne Ruppert und Dr. Gerd Zimmermann. Eintritt frei.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
20.00 Autorenlesung. Renate Schoof: „Blauer Oktober“. Buchhandlung Deuerlich, Weender Str. 33.
Renate Schoof liest aus ihrem neuen Roman. In einer alten Villa am Meer treffen sich Künstlerinnen und Künstler zu einem Kunst-Symposion. Sie hatten sich im Geist von 1968 von Zwängen befreit, gesellschaftliche Verhältnisse und Doppelmoral in Frage gestellt, waren in eine neue veränderbare Welt aufgebrochen. Inzwischen zeigt sich, was von ihren Träumen, Ansichten und Einsichten trägt. Vor dem weiten Horizont entstehen nicht nur Kunstwerke, es entwickelt sich ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht. Unerwartete Begegnungen aktualisieren Sehnsüchte, auch nach einem ehrlicheren, wesentlicheren Leben. „Spannend und zugleich informativ, zumal die Autorin mit erfrischender Offenheit auch aktuelle Fragen aus Politik und Kunstbetrieb anspricht.“ Neue Rheinische Zeitung → www.renateschoof.de
Musik
19.30 Hanna Carlson Trio. GDA Wohnstift, Restaurant „Panorama“.
Hanna Carlson (Jazz & Pop – Gesang) – Wojtek Bolimowski (Geige) und Gregor Kilian (Jazzpiano). Die studierte Jazzsängerin Hanna Carlson präsentiert mit ihrem Trio eigene Stücke, Pop-Klassiker, aber auch Chansons mit neuen jazzigen und swingigen Arrangements. Eintritt: 10,00 Euro.
Theater
19.30 Ausreißer-Club Premiere: Das Ereignis. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
15.30 + 17.00 Kinder-Uni: Neugier auf Neues. Physik-Show – Zauberhafte Physik. Mit Experimenten von Georg-Christoph-Lichtenberg und weiteren berühmten Göttinger Physikern. Prof. Dr. Arnulf Quadt, Fakultät für Physik, mit Studentinnen und Studenten des II. Physikalischen Instituts. Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1 Lichtenberg-Hörsaal.
Anmeldung: ab 13. Juni (beide Veranstaltungen auch für die Eltern).
21. Juni
Kino
20.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
10.55 Abends im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Theater
16.00 Genieße Dein Alter – Szenen aus einem Wohnstift. Erster Auftritt der GDA-Theatergruppe.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Leitung: Jenny Rieder-Sehr. Mit Annemarie Tegtmeier, Gerhard Eckhardt, Elisabeth Meinberg und Mechthild Nöckel. Eintritt frei, Spenden willkommen.
19.00 Fundament. Junges Theater.
20.15 Stille Hunde: Die Besserung. Apex, Burgstraße 46.
Als die Jugendlichen Wilhelm und Franz 1942 im Konzentrationslager Moringen inhaftiert werden, schwören sie sich Freundschaft. Der Terror des Lagers trennt sie. Fünfzig Jahre später schreibt Franz auf dem Sterbebett einen Brief an den einstigen Mithäftling. Was er nicht weiß: Wilhelm ist längst verstorben. Der Brief, der nicht zugestellt werden kann, erweist sich als schweres Erbe für die Söhne der beiden ehemaligen KZ-Häftlinge. Zwei Männer, die sich vorher nie begegnet sind, beginnen, über die Jugend ihrer Väter in der NS-Zeit zu sprechen.
Das rund einstündige Stück wurde in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen auf Grundlage von Zeitzeugenberichten entwickelt und wirft ein Schlaglicht auf die Ausgrenzungs- und Vernichtungsideologie der nationalsozialistischen Machthaber.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gier und Good Governance. Prof. Dr. Andreas Busch (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
22. Juni
Kino
17.45 Der Zufall möglicherweise (OmU). Lumière.
20.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Musik
21.00 Moving Mountains: Waves. Stilbrvch, Platz der Göttinger Sieben, hinter dem ZHG.
Moving Mountains stehen für atmosphärischen Rock, der Platz für Stimmungen und Soundlandschaften schafft - eine gefühlvolle und emotional geladene Stimme, melancholischer Gesang und dichte Arrangements, die mit Bläsern, Streichern und Glockenspiel neben dem klassischen Rockband-Instrumentarium Klangbilder von nahezu orchestraler Größe erzeugen. Dazu kommt, dass die drei Amerikaner eine Vorliebe für das Schlagzeug haben, was die Dramatik ihrer Musik unterstreicht. Nicht zuletzt sind es aber oft gerade auch die intimen Sounds, die die besondere Qualität der Songs ausmachen: eine Bläserharmonie, eine Bridge, ein Motiv, musikalische 20 Sekunden, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Moving Mountains war zunächst ein Zwei-Mann Projekt des Gitarristen und Schlagzeugers Gregory Dunn und des Schlagzeugers Nicholas Pizzolato. Was 2005 musikalisch noch als Post-Rock begann, entwickelten sie sich mit dem Gitarristen Frank Graniero und Mitchell Lee am Bass in Richtung Posthardcore, Emo und Ambient. Inzwischen hat sich die Formation zu einer renommierten Liveband entwickelt - was sie mit ihrem zweiten, im vergangenen Jahr veröffentlichten Langspieler „Waves“ eindrücklich unter Beweis stellt.
Theater
20.00 Die Physiker. Junges Theater.
23. Juni
Kino
15.00 SOS – Ein spannender Sommer. Lumière.
17.00 Auf der Suche nach dem alten Tibet. Lumière.
20.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Theater
20.00 Frau Müller muss weg. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
21.00 Stille Hunde: Hammerschlag und Muffensausen. Apex, Burgstraße 46.
Der Heimwerker mag von der Werbung der Baumärkte zum Helden des Alltags stilisiert werden, in der Realität steht der durchschnittsbegabte Bau-Amateur aber meistens mit einem Bein in der Zone des Tragischen: Werkzeug und Material verweigern sich, Stromleitungen liegen nicht dort, wo sie sein sollten, Helfer erweisen sich als Fehlbesetzung, Nerven reißen und mit der dreißigsten Designer-Fliese geht auch die beste Ehe zu Bruch.
Stefan Dehler und Christoph Huber berichten von Werkstattflüchtern, Vereinshausfanatikern und den Unglücklichen, die vom Zeitgeist oder von ehrgeizigen Ehepartnern getrieben zu Hammer und Nagel greifen. Sie präsentieren das beste Werkzeug, Baustoffe und Trendfarben von „Old Ananas“ bis „Bangladesh Limette“.
Vortrag / Diskussion
11.15 Saturday Morning Physics. Kaffeesatz, Kaffeetraum, Cafe Crema: Was sagt uns Kaffee über unsere Umwelt? Prof. Dr. Jürgen Vollmer. Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Max-Born-Hörsaal.
Am Beispiel des Kaffees werden exemplarisch die physikalischen Eigenschaften komplexer Fluide und ihrer Anwendungen in den Umweltwissenschaften erläutert.
24. Juni
Kino
15.00 SOS – Ein spannender Sommer. Lumière.
18.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
Musik
16.00 Soiree mit Schülerinnen und Schülern der Musizierschule Musi-Kuss.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Eintritt frei, Spenden willkommen.
17.00 Sense & NonSense. Kammerchor con anima, Dirigent: Jan Scheerer. Nikolaikirche.
Sense & NonSense: unter diesem Titel wird der im Göttinger Raum bereits mehrfach aufgetretene Kammerchor con anima zu hören sein. Instrumentale Unterstützung erhalten die Choristen auf der Orgel durch den ehemaligen Jacobikantor Arwed Henking (Alfeld) sowie durch Lars Schwarze (Göttingen).
Die tiefere Sinnhaftigkeit ergründen vor allem Werke wie Johannes Brahms’ „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“ sowie Einojuhani Rautavaaras „Die erste Elegie“, die jedes auf seine Weise den Bezug des diesseitigen Menschen zum Jenseitigen zu ergründen suchen. Daneben stehen Chorwerke wie die „Four Shakespeare Songs“ des finnischen Komponisten Jaakko Mäntyjärvi, die „Trois chansons“ von Maurice Ravel sowie die spätromantischen „Tre körvisor“ von Wilhelm Stenhammar, in denen Realität und Phantasiewelt auf z. T. skurrile Weise miteinander verwoben sind. Nicht wirklich sinnlos, wohl aber mit sehr viel Humor widmen sich schlussendlich die „Three Nosense Songs“ des ungarischen Komponisten Mátyás Seiber wahrhaft „grotesken“ Geschichten. Eintritt frei.
17.00 New Orleans Syncopators: Lazy Sunday Afternoon. Apex, Burgstraße 46.
Seit mehr als drei Jahrzehnten spielen sie die Musik der 1920er und 1930er Jahre aus New Orleans und Chicago. Ihre musikalischen Vorbilder sind u.a. L. Armstrong, Johnny Dodds, Joe King Oliver, Clarence Williams, Bix Beiderbecke. Authentische Arrangements und eigene musikalische Impulse erzeugen neue, eigenständige Klangfarben. Sowohl solistische als auch kollektive Improvisationen bilden die Basis für einen dynamischen, bewegenden und fröhlichen Jazz.
Theater
16.00 Kinderclub Premiere: Ronja Räubertochter. Junges Theater.
16.00Stille Hunde: Vom kleinen Maulwurf. Apex, Burgstraße 46.
Geschichten sind ein wunderbares Geschenk. Vor allem, wenn sie von einem Tier berichten, das man so gut wie nie sehen kann, weil es im Verborgenen lebt und nur ganz selten ans Tageslicht kommt. Ein Tier wie ein Maulwurf beispielsweise. Wenn einem solchen Tier auch noch etwas Aufregendes passiert, dann ist es eine fast schon perfekte Geschichte. Und so beginnt sie: Der kleine Maulwurf schaut gerade aus seinem Hügel heraus, um nachzusehen, ob die Sonne schon aufgegangen ist. Da fällt etwas vom Himmel. Es ist rund und braun und sieht ein bisschen wie eine Wurst aus. Und das Schlimmste - es fällt ihm auf den Kopf. Weil das, was ihm da auf den Kopf gefallen ist, überhaupt nicht dahingehört, ist der Maulwurf sehr wütend ...
19.00 Das Ereignis. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
25. Juni
Kino
17.45 Der Zufall möglicherweise (OmU). Lumière.
20.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Musik
19.30 Trio-Abend mit Katharina Uhde, Violine, Sanja Bozena Uhde, Violoncello, und Michael Uhde, Klavier.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur op. 96 und Klaviertrio B-Dur op.97. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Al-Fārābī und die Neubegründung der Philosophie in der islamischen Welt. Ulrich Rudolph (Zürich). Paulinerkirche, Papendiek 14.
Workshop
10.00 Doppelklick. Seniorinnen und Senioren gehen ins Internet. Stadtbibliothek.
Eintritt frei. Ehrenamtliche Helfer unterstützen beim Surfen im Internet. Erste Erfahrungen im Internet sind unbedingt notwendig.
26. Juni
Kino
18.00 West Is West (OmU). Lumière.
20.00 Kairo 678 (OmU). Lumière.
22.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
Kunst
16.30 Ausstellungseröffnung. „Luftsprung“. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Evdoika Kulikova zeigt Werke in verschiedenen künstlerischen Techniken, darunter Acryl, Spachteltechnik, PicturePainting und Aquarell (bis 3. August) .
Theater
20.00 Die Räuber. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Rechtswissenschaft in der globalisierten Welt. Globalisierung und Fragmentierung als Herausforderungen der Rechtswissenschaft. Prof. Dr. Andreas Paulus (Bundesverfassungsgericht). Aula am Wilhelmsplatz.
Seit der Herausbildung des souveränen Nationalstaats konzentrierten sich Rechtswissenschaft und Rechtstheorie auf das nationalstaatliche Recht als hierarchische Normenordnung und – mehr oder minder stark davon getrennt - die Herausbildung zwischenstaatlicher Rechtsbeziehungen. Im Zeitalter der Globalisierung wird das innerstaatliche Recht zunehmend durch überstaatliche und internationale, aber auch nichtstaatliche Regulierung geprägt, ohne dass es ein einheitliches hierarchisches Rechtssystem gibt, das die disparaten Ebenen zusammenfasste. Die Rechtswissenschaft wird sich sehr viel stärker mit den Beziehungen zwischen verschiedenen Rechtssystemen beschäftigen, dabei aber auch die Grenzen der Autorität nichtstaatlicher Rechtsetzung, insbesondere im Erfordernis demokratischer Legitimation aller öffentlichen Gewalt, im Blick behalten müssen.
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Erwin Schrödinger und die Geschichte der Wellenmechanik. Christian Joas, Berlin. Paulinerkirche, Papendiek 14.
27. Juni
Kino
18.00 Kairo 678 (OmU). Lumière.
20.00 West Is West (OmU). Lumière.
22.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
Theater
19.00Das Ereignis. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
20.15 Stille Hunde: Der Fall Vanunu. Apex, Burgstraße 46.
Als im Spätsommer 1986 Reporter der in London erscheinenden Sunday Times Informationen über ein geheimes Atomwaffenarsenal in Israel zugespielt bekommen, bahnt sich ein internationaler Skandal an. Nach anfänglicher Skepsis vertrauen die Journalisten ihrem Informanten, dem ehemaligen Nukleartechniker Mordechai Vanunu. Dessen Angaben erweisen sich nach Einschätzung von Experten als stichhaltig. Kurz vor der Veröffentlichung der brisanten Fakten verschwindet Mordechai Vanunu plötzlich spurlos ...
Mit dem szenischen Protokoll „Der Fall Vanunu“, das in enger Zusammenarbeit mit der Göttinger Sektion von Amnesty international entstand, legt stille hunde einen auf wahren Ereignissen basierenden „Politthriller im Zeitungsmilieu“ vor. Der in Israel achtzehn Jahre lang inhaftierte Mordechai Vanunu gilt heute weltweit als Held der Friedensbewegung.
28. Juni
Kino
17.00 The Halfmoon Files. Lumière.
19.30 Der Brahmane der Komintern (O m. engl. U). Lumière.
Lesung/Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
20.00 Singen aus voller Seele. St. Martinskirche Geismar, Mitteldorfstraße.
Ein Angebot für alle Menschen, die gern gemeinsam singen, zugleich ein Abend zum Lauschen, zur Ruhe zu kommen und aufzutanken. Mit Sabine Mariss (Gesang, Klarinette); Ingeborg Erler (Gesang, Percussion); Martin Tschöpe (Kontrabass, Gitarre); Jörg Hillmann (Gesang, Gitarre); Gerhard Rothhaupt (Gesang, Gitarre); Ela Herlet (Texte, Raumgestaltung). Gesänge vom Taizé-Lied bis zum afrikanischen Peacechant. Eintritt frei, Spenden erbeten. Der Erlös kommt gemeinnützigen Zwecken zugute.
20.30 JazzSession. Eintritt frei. Apex, Burgstraße 46.
Den Auftakt der traditionsreichen Veranstaltung im Apex macht jeweils eine eingeladene Formation. Im Anschluss an das Eröffnungsset der Gäste heißt es: Bühne frei für alle anwesenden Musikerinnen und Musiker.
Theater
19.00 Die Räuber. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. ,Is greed good?‘ – Determinanten und Rolle von Gier in ökonomischen Entscheidungen. Prof. Dr. Martin Kocher (München). Paulinerkirche, Papendiek 14.
19.00 An Liebe fehlt es nicht.Über Sexualität und Behinderung. Universitäts-Klinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, Hörsaal 04.
Petra Zimmermann, Paar- und Sexualberaterin, pro Familie Kassel.
19.00 documenta 13. Dirk Schwarze. Veranstaltungsort bitte erfragen. → www.kunstvereingoettingen.de
Der frühere HNA-Redakteur und Kultur-Chef Dirk Schwarze gibt eine kurze Einführung in die Geschichte der documenta und einen Überblick über die thematischen Schwerpunkte und künstlerischen Highlights der documenta 13.
19.30 Provence. Vortrag mit Panoramabildern von Dieter Freigang. Kostenbeitrag für Gäste: 5,00 Euro.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
29. Juni
Kino
20.00 Ufo in her Eyes (OmU). Lumière.
22.00 West Is West (OmU). Lumière.
Lesung/Literatur
18.00 Nacht der Kultur. Mit Leon Hast (Musik), den SamstagsVorlesern, großem Buchverkauf. Stadtbibliothek.
21.30 stille hunde: Der Grill ist ein Schwein. Neues aus dem Do-it-yourself Bereich. Mit Stefan Dehler und Christoph Huber. Stadtbibliothek.
Kostenlose Eintrittskarten an der Information im EG der Stadtbibliothek und an der Abendkasse.
Musik
19.00 Nacht der Kultur. Maike Rosa Vogel. Bühne am Wochenmarkt.
Es gibt sie noch, die herzerwärmenden Liedermacherinnen. Eine von ihnen kommt aus Berlin und hört auf den Namen Maike Rosa Vogel. Aber nicht nur der sozialistisch geprägte 68er Haushalt ihrer Eltern hinterließen Spuren in ihrem Songwriting, sondern auch die Texte Wolf Biermanns oder Franz-Joseph Degenhardts sowie die Musik von Bright Eyes und Sinead O’ Connor. Ihre Schulausbildung brach Maike Rosa Vogel ab und gründete vierzehnjährig ihre erste Band. Nach Jahren als Postbotin, Kellnerin und Fahrradkurier bewarb sie sich an der Popakademie in Mannheim, wo ihre musikalische Zusammenarbeit mit Konstantin Gropper – besser bekannt unter dem Künstlernamen Get Well Soon – begann. Drei Jahre nach ihrem Elektro-Folk-lastigen Debüt „Golden“ (2008 ), ging Sven Regener mit ihr ins Studio, um ihr zweites Album „Unvollkommen“ zu produzieren, bei dem sie sich wieder mehr auf ihre musikalischen Wurzeln besann. Im Anschluss tourte Maike Rosa Vogel mit Regeners Band Element Of Crime durch Deutschland. Seit 2011 ist Maike Rosa Vogel am Maxim Gorki Theater in Berlin als Musikerin für Milan Peschels Inszenierung „Die Glasmenagerie“ engagiert.
Theater
19.30 Letzte Vorstellung: Peer Gynt. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Sonstiges
17.00 Nacht der Kultur im Museum. Eintritt frei. Städt. Museum.
18.00 Uhr: Führung durch die Alte Posthalterei, 20.00 Uhr: Roadmap einer Straßendirne. Ein Göttinger Frauenschicksal der Jahrhundertwende. Multimediale Performance von Petra Dombrowski, 21.00 HeartChor: Rock & Pop .
30. Juni
Comedy & Kabarett
20.00 Comedy-Company: Flotter Dreier mit Musik. Musikalische Impro-Comedy-Revue. Lumière.
Heute brennt die die Comedy-Company ein Feuerwerk des Improvisationstheaters ab. Eine Show mit Stefan Graen, Lars Wätzold und Michael von Zalejski – und mit Live-Musik.
20.15 Matthias Machwerk: Frauen denken anders – Männer nicht. Apex, Burgstraße 46.
Matthias Machwerk ist der Gerd Müller des Geschlechterkampfes. Als humoriger Stürmer geht er dorthin, wo es wehtut… zu den Frauen. Sie sind ja bekanntlich des Mannes liebste Jagdtrophäe. Also folgt er ihnen in ihre ureigensten Wohlfühlzonen, Orte, die Mann ohne erotischen Antrieb weiträumig umgangen hätte: überteuerte Prosecco-Bars, Schuhkaufhäuser mit gefühlten dreißig Etagen und Haarentfernungs-Studios, wo es ihm selbst an den Pelz gehen soll. Mann macht sich also zum Otto oder zu Schlimmerem – zumindest solange, bis die Frau die eigene ist. Dann hat er sie, und es hat ihn, und dann kommen Fragen: Warum will sie ständig spazieren gehen? Wieso schließt sie am Nachmittag die Wohnungstür ab? Wer ist die schlecht gelaunte Fremde, die ihm morgens am Frühstückstisch gegenüber sitzt? Fragen, die Matthias Machwerk mit einer steilen Hypothese zu beantworten sucht: Frauen denken anders. Und diese Tatsache wäre beileibe nicht so katastrophal, wenn er sich nicht sicher wäre: Männer nicht. – Ein Gag-Feuerwerk über Männer, Frauen und andere Katastrophen.
Kino
15.00 Hände weg von Mississippi. Lumière.
17.00 Rewers – Die Kehrseite (OmU). Lumière.
22.00 Open Air: Almanya – Willkommen in Deutschland. Freibad am Brauweg.
Lesung/Literatur
11.00 Die SamstagsVorleser: Kommt, wir lesen euch vor! Für Kinder ab 4. Eintritt frei. Stadtbibliothek.
Musik
16.00 Kammermusikalisches Hauskonzert. Liebhaber-Spezialitäten aus Barock, Klassik und Romantik.
GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.
Hans-Heinrich Kairies, Klavier; Hartmut Webel, Violoncello; Gerhard Pätzig, Klarinette; Marike Webel, Violine, und Greta Webel, Violine, spielen Werke von Beethoven, Chopin, Bruch, Mendelssohn Bartholdy, Haydn, Vivaldi und Halvorsen. Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
18.00 Konzert für Könige und Königinnen. Kammerchor St. Petri, Kammerorchester Weende, Leitung: Antonius Adamske (siehe 1. Juli). Eintritt frei. Klosterkirche Nikolausberg.
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
1. Juli
Kunst
11.30 Kunst für Kinder. Thema: Was ist eine Historie und wer war Friedrich Spangenberg? Mit Sandra Kästner werden die Geheimnisse der Geschichte entschlüsselt (für Kinder von 7–12 J.). Gemälde- und Skulpturensammlung, Weender Landstraße 2.
3,00 Euro/Kind. Anmeldung: Tel. 39-5092, E-Mail: nluneke@gwdg.de — Zeitgleich mit der Präsentation des „Kunstwerks des Monats“ findet diese Veranstaltung statt, sodass sowohl Kinder als auch Eltern Kunst erleben können. Im Anschluss können die neuen Erfahrungen und Eindrücke in künstlerischer Eigenarbeit kreativ umgesetzt werden.
Lesung/Literatur
11.00 Verleihung des Samuel-Bogumił-Linde-Literaturpreises an Andrzej Bart und Stephan Wackwitz. Altes Rathaus.
„Ich beschäftige mich in meinen Büchern mit der Geschichte, man könnte sogar meinen, ich schreibe historische Romane“, hat Andrzej Bart einmal im Interview geäußert, um dann einzuschränken: „Ich benutze die Geschichte nur als eine Art Kostüm.“ Zwar erzähle er jedes Mal „von mir und der Realität, die ich kenne. Ich kleide aber meine Figuren in historische Kostüme, damit das, was ich beschreibe, interessanter wirkt als die Welt vor dem Fenster. Diese Welt gefällt mir nämlich nicht besonders.“ Nun erhält der Kostümbildner den renommierten Göttinger Samuel-Bogumił-Linde-Preis – und mit ihm der Stuttgarter Stephan Wackwitz.
Wackwitz scheint diese Welt vor dem Fenster zu mögen. Nachdem er über Hölderlins Elegienwerk promovierte und damit zugleich eine politisch ziemlich linke Sturm- und Drang-Zeit hinter sich ließ, schrieb er zunächst für verschiedene Feuilletons, etwa bei taz, Welt, Zeit oder dem Rheinischen Merkur, war Lektor am Londoner King’s College und erkundete alsdann die Welt im Auftrag des Goethe-Instituts. Nicht nur „Kleine Reisen“ (Steidl, 1997) waren das; ihn, den Weltreisenden, führten sie zu Metropolen auf mehreren Kontinenten bis zuletzt nach Tbilissi in Georgien, wo er derzeit Leiter des dortigen Instituts ist. Anfang nächsten Monats führt es ihn und Andrzej Bart kurz nach Göttingen. Fotos: Rafal Guz / Tána Hojcová
Musik
18.00 Konzert für Könige und Königinnen. St. Martin, Mitteldorfstr. 4.
Georg Friedrich Händel: „Funeral Anthem for Queen Caroline“ und „Coronation Anthems“ (in englischer Sprache). Kammerchor St. Petri, Kammerorchester Weende, Leitung: Antonius Adamske. Eintritt frei. — Leitmotiv des Konzertes ist die diametrale Behandlung von Leben und Tod. Beide Werke sind Oden an das britische Königspaar Georg II. von Braunschweig-Lüneburg und Caroline von Brandenburg-Ansbach, wobei das sehr expressive „Funeral Anthem“ zu den weniger häufig aufgeführten Werken Händels gehört.
Coronation Anthem bezeichnet eine Gattung, die gewöhnlich als „Krönungshymne“ bezeichnet wird und in erster Linie den 1727 von Georg Friedrich Händel komponierten Werken zugeschrieben wird. Die „Coronation Anthems“ waren Auftragswerke des britischen Königs Georg II. zu dessen Krönung und bestehen aus den vier Teilen „Zadok the priest“, „Let thy hand be strengthened“, „The king shall rejoice“ und „My heart is inditing“. Jedes Stück war ursprünglich ein eigenes Werk, sie wurden erst später in einem Band zusammengefasst und am 11. Oktober 1727 während der Krönungszeremonien in der Westminster Abbey aufgeführt. „Zadok the priest“ wird seitem übrigens bei jeder britischen Krönungszeremonie gespielt, zuletzt bei der von Elisabeth II. im Jahre 1953.
Theater
16.00 Kinderclub: Ronja Räubertochter. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
11.30 Kunstwerk des Monats. Mythologie im 19. Jahrhundert – Das Bildmotiv der "Drei beim Bade überraschten Damen". Ifee Tack.
Auditorium, Weender Ldstr. 2, Hörsaal 011.
2. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Der Universalgelehrte Miskawaih und die arabische Renaissance des 11. Jahrhunderts. Stephan Conermann (Bonn). Paulinerkirche, Papendiek 14.
3. Juli
Theater
20.00 Letzte Vorstellung: Der Boss vom Ganzen. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Einstein’s Universe. A Journey to the Heart of Matter. Prof. Dr. Brian Foster (Hamburg), Humboldt-Professor an der Universität Hamburg und am Forschungszentrum DESY. Aula am Wilhelmsplatz.
Mit Musik von Bach, Mozart und Kreisler von Jack Liebeck (Violine). Vortrag in englischer Sprache mit einer Einführung durch Prof. Dr. Arnulf Quadt (Göttingen) in deutscher Sprache.
Einstein's Universe is a lecture, exploring one of the main areas of Einstein's scientific work, the theory of the behaviour of atoms and subatomic particles known as "quantum mechanics". The format of the lecture links Einstein's favourite instrument, the violin, with many of the concepts of modern physics that he did so much to found. The performance begins with an introduction to Einstein's life and involvement with music and how his ideas have shaped our concepts of space, time and the evolution of the Universe. Prof. Brian Foster discusses the physics concepts and their relation to modern particle physics projects such as the Large Hadron Collider at CERN in Geneva or even future projects. These slides are accompanied by music from J.S. Bach's Sonatas and Partitas for Solo Violin, some of Einstein's favourite music as performed by the concert violonist Jack Liebeck and Prof. Brian Foster. The lecture is punctuated by other musical interludes of music related to Einstein.
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Soll man Physik abschaffen? Krise, Kontinuität und Neuerfindung um 1800 aus Sicht der Lehre. Jan Frercks, Offenbach. Paulinerkirche, Papendiek 14.
4. Juli
Theater
19.00 Die Räuber. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Sonstiges
15:30 Erzählcafé: Familie im Wandel. Alte und neue Formen des Zusammenlebens. Am Goldgraben 14.
Moderation: Regina Meyer. — Die Familienstrukturen haben sich innerhalb der letzten hundert Jahre sehr verändert – vieles hat dazu beigetragen: die Umwälzung von der landwirtschaftlichen zur industriellen Gesellschaft, die Flexibilisierung der Arbeitswelt, die Emanzipation der Frauen, Individualismus und Selbstverwirklichungswünsche ... Das alte Modell der Kernfamilie trägt mancherorts nicht mehr und die neue Patchworkfamilie steckt noch in den Kinderschuhen. Traditionen und Rituale müssen gefunden werden. Familien haben heute viele Gesichter. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen. Was trägt uns: Familienbande – Nachbarschaftsbande – Wahlfamilien? Wer trägt was: Männer und Frauen mit neuen Rollen? Wie sehen Familien der Zukunft aus?
5. Juli
Theater
20.00 Letzte Vorstellung: Gegen die Wand. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Geld, Gier und Glück. Prof. Dr. Joachim Weimann (Magdeburg). Paulinerkirche, Papendiek 14.
6. Juli
Theater
20.00 Letzte Vorstellung: Frau Müller muss weg. Junges Theater.
20.15 Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
Vortrag / Diskussion
15.00 Zukunftsvertrag – und dann? Felix-Klein-Gymnasium, Böttinger Straße 17.
Seit Jahren weisen Bund und Land den Städten und Gemeinden neue Aufgaben zu. Doch mittlerweile stehen viele von ihnen vor dem finanziellen Kollaps. Gö-Polis hat in den letzten Print-Ausgaben ausführlich darüber berichtet (Abb.: Titel der Mai-Ausgabe). Die Mitglieder des Niedersächsischen Städtetages (NST) sehen die entstandenen Rekorddefizite als „Ausdruck einer langfristigen politischen Fehlentwicklung, die sich immer weiter beschleunigt“. Denn obwohl die Wirtschaft brummt, steigt die Verschuldung der öffentlichen Hand in Deutschland weiterhin an.
Die Stadt Göttingen will das Entschuldungshilfeangebot des Landes Niedersachsen annehmen. Kritiker des Programms sind dagegen der Ansicht, die Stadt bekomme systematisch zu wenig Geld, sodass auf lange Sicht eine weitere Verschuldung unvermeidlich sei. Dies umso mehr, als neben den verbleibenden Kassenkrediten die langfristigen Schulden im städtischen Haushalt (ohne die der Eigenbetriebe) in Höhe von derzeit ca. 22 Mio. Euro weiterhin bestehen bleiben und dafür auch Zinsen zu zahlen sind. Der Niedersächsische Städtetag sieht einen erheblichen Teil der Probleme und Risiken auf Bundesebene und „im Bereich politisch sensibler Themenfelder“.
In dieser zweiten öffentlichen Veranstaltung soll die Diskussion vom letzten Monat fortgesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf bundespolitisch sensiblen Themenfeldern. Denn den wachsenden Staatsschulden auf der einen Seite steht ein entsprechend wachsendes Privatvermögen auf der anderen Seite gegenüber. In dieser Diskussionsrune wird Harald Spehl, Trier, zunächst eine allgemeine Einführung in die Schuldenproblematik geben (15.10 Uhr), Verena Mertins von der Stiftung Marktwirtschaft sodann über „Schuldenillusion und Generationengerechtigkeit“ referieren (15.30 Uhr) und anschließend Dieter Lehmkuhl von der Initiative Vermögende für eine Vermögensabgabe die „Vermögensabgabe als ein Beitrag zur Wiedererlangung staatlicher Gestaltungsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit“ beleuchten (15.50 Uhr). Daran schließt sich eine allgemeine Aussprache an und soll ein mögliches weiteres Vorgehen diskutiert werden.
Kontakt: gwiese@uni-goettingen.de, Tel.: 50419008.
7. Juli
Theater
20.00 Die Brüder Grimm. Junges Theater.
20.15 Letzte Vorstellung: Was vom Himmel fällt. Von James Graham. Theater im OP, Käte-Hamburger-Weg 3.
8. Juli
Musik
18.00 Romantische Psalmkompositionen für Chor und Orchester. St. Jacobi, Jacobikirchhof.
Boulanger: Psalmen 24, 129, Vieille prière; Ravel: Alborada del gracioso, Daphnis et Chloé, 2. Suite; Strawinsky: Psalmensymphonie; Zemlinsky: Psalm 23; Franck: Psalm 150 – Kantorei St. Jacobi, Jenaer Philharmonie. Leitung: Stefan Kordes. Eintritt: 27,00/7,00 €
Theater
16.00 Kinderclub: Ronja Räubertochter. Junges Theater.
19.00 Jugendclub: Die Räuber. Junges Theater.
Sonstiges
14.00 Heimatkundlicher Familientag mit dem Kindergarten Baumhaus. Treffpunkt: Kindergarten, Am Schlehdorn, Nikolausberg.
9. Juli
Theater
19.00 Jugendclub: Die Räuber. Junges Theater.
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Talente muss man entwickeln! Aufklärung, Erziehung und Gehorsam in der Pädagogik um 1800. Christoph Auffarth (Bremen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
10. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 Ringvorlesung Tradition – Autonomie – Innovation. Wie sehen wir die Welt? Die visuelle Aufmerksamkeit als Architektin unserer Wahrnehmung. Prof. Dr. Stefan Treue (Göttingen). Aula am Wilhelmsplatz.
Die Verarbeitung von Sinnesinformationen ist ein aktiver Prozess der Filterung, Verstärkung und Umformung, der es uns ermöglicht, eine effiziente und hilfreiche interne Repräsentation unsere Umwelt zu erzeugen. Der Vortrag stellt Unter-suchungen an Menschen und Rhesus-Affen vor, die grundlegende und überraschende Erkenntnisse über die Bedeutung, sowie die Stärken und Schwächen dieses Konstruktionsprozess erlauben.
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Lichtenberg und die Elektrizität – Physik in der Epoche der Romantik. Heiko Weber, Göttingen. Paulinerkirche, Papendiek 14.
11. Juli
Vortrag / Diskussion
19.00 Wenn die Eltern älter werden. Am Goldgraben 14.
In der Mitte des Lebens, wenn wir in mehrerer Hinsicht unser Leben bilanzieren und oft auch neu orientieren, stellt sich für viele eine zusätzliche Herausforderung: So ist die Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit der älter werdenden Eltern ein entscheidender Umbruch im gegenseitige Verhältnis. Es beginnt eine besondere Zeit der intensiven Auseinandersetzung um wechselseitige Bedürfnisse und Erwartungen. Die hierin empfundene Belastung hängt zum großen Teil von den gewachsenen Verhältnissen untereinander ab. Gelingt eine Entwicklung im gegenseitigen Respekt, kann dies entscheidend dazu beitragen, die mit dieser Lebensphase verbundenen Herausforderungen für beide Seiten möglichst zufriedenstellend zu bewältigen. Almut Schilling beschäftigt sich in ihrem Vortrag mit diesem emotionalen Strudel und intensiven Erleben und lädt zum gemeinsamen Austausch ein.
12. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. ,Woran Du dein Herz hängst, das ist dein Gott‘: Gier aus theologischer Sicht. Prof. Dr. Reinhard Kratz (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
16. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 „Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens“ – Bedeutende Lehrer in der Tradition der Antike und der monotheistischen Religionen. Die Erziehung des aktiven Muslims – Hasan al-Banna (1906–1949), die ägyptischen Muslimbrüder und das Projekt der islamischen Reform. Gudrun Krämer (Berlin). Paulinerkirche, Papendiek 14.
17. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 Geschichte der Physik - Revolutionen großer Denker. Robert Wichard Pohl – Wegbereiter physikalischer Schauversuche. Klaus Lüders, Berlin. Paulinerkirche, Papendiek 14.
19. Juli
Vortrag / Diskussion
18.15 Gier, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Gier im Tier – evolutionäre Wurzeln maßlosen Verhaltens. Prof. Dr. Julia Ostner und Dr. Oliver Schülke (Göttingen). Paulinerkirche, Papendiek 14.
21. Juli
14 .00 Insektenkundlicher Rundgang im Bratental mit Gerd Brunken. Treffpunkt: Parkplatz Turnhalle, Nikolausberg.
27. Juli
Sonstiges
21.00 Lesenacht im Hainholz. Treffpunkt: Gelände ehem. Mutter Vollbrecht, Nikolausberg.
5. August
Kunst
11.30 Kunst für Kinder. Thema: Mythologie – die spannende Geschichte der drei Damen im Bade. Mit Manuela Wengelnik geht’s auf eine Reise ins antike Griechenland (für Kinder von 7–12 J.). Gemälde- und Skulpturensammlung, Weender Landstraße 2.
3,00 Euro/Kind. Anmeldung: Tel. 39-5092, E-Mail: nluneke@gwdg.de — Zeitgleich mit der Präsentation des „Kunstwerks des Monats“ findet diese Veranstaltung statt, sodass sowohl Kinder als auch Eltern Kunst erleben können. Im Anschluss können die neuen Erfahrungen und Eindrücke in künstlerischer Eigenarbeit kreativ umgesetzt werden.
Vortrag / Diskussion
11.30 Kunstwerk des Monats. Paul Meyerheim – Realistische Tiermalerei zwischen Akademie und Avantgarde. Verena Suchy.
Auditorium, Weender Ldstr. 2, Hörsaal 011.
2. September
Vortrag / Diskussion
11.30 Kunstwerk des Monats. Die Natur im Negligé. Karl Buchholz’ Gemälde Der Teich. Phil Miller.
Auditorium, Weender Ldstr. 2, Hörsaal 011.
21. September
Sonstiges
15.00 Bundesweite Wohnprojektetage. Am Goldgraben 14.
Bundesweit öffnen bestehende Wohnprojekte ihre Türen für die Öffentlichkeit. Die Alten-WG Am Goldgraben in Göttingen bietet am Freitag zwischen 15 Uhr und 18 Uhr Hausführungen und Gespräche mit Bewohnerinnen und Vereinsmitarbeiterinnen bei Kaffee und Kuchen.
23. September
Sonstiges
14.00 Pilze sehen und sammeln in unseren Wäldern mit Michael Pilot und Dr. Thomas Michaelis. Treffpunkt: Parkplatz Turnhalle, Nikolausberg.
25. September
Vortrag / Diskussion
19.00 Bildervortrag im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Klosterkirche mit Prof. Peter Aufgebauer. Die Baugeschichte der Klosterkirche. Gemeindehaus, Nikolausberg.
27. September
Vortrag / Diskussion
19.00 Bildervortrag im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Klosterkirche mit Prof. Peter Aufgebauer. Die Baugeschichte der Klosterkirche. Gemeindehaus, Nikolausberg.
19.00 Ausweg aus der eigenen Welt – Die Autismus-Spektrum-Störung und ihre Behandlung. Universitäts-Klinikum Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, Hörsaal 04.
Mareike Overhof, Ärztin, Board Certified Behaviour Analyst, Göttingen.
29. September
Sonstiges
10.00 Landschaftspflege im Bratental. Die Biologische Schutzgemeinschaft führt hier schon seit Jahren wichtige Naturschutzarbeiten durch. Nikolausberg.
Kontakt: Tel.: 0551-25589 oder E-mail: Heimatverein-Nikolausberg@web.de
2. Oktober
Vortrag / Diskussion
19.00 Bildervortrag im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Klosterkirche mit Prof. Hedwig Röckelein: Die Geschichte der Frauenklöster. Gemeindehaus, Nikolausberg.
4. Oktober
Vortrag / Diskussion
19.00 Bildervortrag im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Klosterkirche mit Prof. Wolfgang Petke: Die Wallfahrten zur Klosterkirche. Gemeindehaus, Nikolausberg.
6. Oktober
Vortrag / Diskussion
17.30r Bildervortrag im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Klosterkirche mit Dr. Thomas Moritz: Das Dorfleben im Mittelalter. Gemeindehaus, Nikolausberg.
2. Oktober
Vortrag / Diskussion
11.30 Kunstwerk des Monats. „Aber einstimmen in die neue Lehre, das kann ich nicht!“ – Johann Dominicus Fiorillo, „Die heilige Familie“ und die religiöse Malerei im 19. Jahrhundert. Julia Diekmann.
Auditorium, Weender Ldstr. 2, Hörsaal 011.
13. Oktober
Musik
20.00 Konzert. St. Johannis, Hinter dem Alten Rathaus.
Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied, Nystedt: Herr, neige deine Ohren, Mäntyjärvi: Die Stimme des Kindes (Motette über ein Gedicht von Nikolaus Lenau), Olsson: Ad Dominum cum tribularer clamavi (Psalm 120) Göttinger Kammerchor, Leitung: Bernd Eberhardt. Eintritt, Karten im Vorverkauf.
Sonstiges
14.00 Nikolausberger Untergrund Spaziergang durch die geologische Entwicklung unserer Landschaft mit Prof. Dr. Volker Thiel. Nikolausberg.
Kontakt: Tel.: 0551-25589 oder E-mail: Heimatverein-Nikolausberg@web.de
27. Oktober
Musik
20.00 Konzert mit dem Cheltenham Bach Choir. St. Johannis, Hinter dem Alten Rathaus.
Vokalsolisten, Cheltenham Bach Choir, Göttinger Stadtkantorei, Göttinger Symphonie Orchester. Leitung: Stephen Jackson. Eintritt, Karten im Vorverkauf.
31. Oktober
Musik
20.00 Abendmusik zum Reformationstag. St. Jacobi, Jacobikirchhof.
Psalm 116 in verschiedenen Vertonungen von Schütz, Schein, Michael, Franck u. a (Jena 1616. Sammlung Großmann) – Kammerchor St. Jacobi, Pastor Dirk Tiedemann (Ansprache). Leitung: Stefan Kordes.
11. November
Musik
18.00 Flieder-Requiem. St. Jacobi, Jacobikirchhof.
Hindemith: Flieder-Requiem; Mendelssohn: Nicht unserm Namen, Herr – Anna Haase (Mezzosopran), Klaus Mertens (Bariton), Kantorei St. Jacobi, Göttinger Symphonie Orchester. Leitung: Stefan Kordes. Eintritt: 27,00/7,00 €
25. November
Musik
20.00 Abschlusskonzert des Göttinger Psalters. St. Johannis, Hinter dem Alten Rathaus.
Mendelssohn-Bartholdy: Reformationssinfonie (Ps. 46); Uraufführung eines Werkes aus dem Kompositionswettbewerb der Göttinger Stadtkantorei – Vokalsolisten, Göttinger Stadtkantorei, Göttinger Symphonie Orchester. Leitung: Bernd Eberhardt. Eintritt, Karten im Vorverkauf.
16. Dezember
Musik
18.00 Adventliches Chorkonzert. St. Jacobi, Jacobikirchhof.
Bach: Singet dem Herrn; Werke von Poulenc, Lauridsen – Kammerchor St. Jacobi. Leitung: Stefan Kordes. Eintritt: 15,00/10,00 €
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